Ausschreibung: Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung - DEU-Berlin Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Planungsleistungen im Bauwesen Dokument Nr...: 645207-2026 (ID: 2026091801214869991) Veröffentlicht: 18.09.2026 * DEU-Berlin: Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Auftragsänderung 2: Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung 2026/S 181/2026 645207 Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Auftragsänderung 2: Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung OJ S 181/2026 18/09/2026 Bekanntmachung der Auftragsänderungen Dienstleistungen 1. Beschaffer 1.1. Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Kirchenkreis Reinickendorf E-Mail: Tobias.Freiberg@kapellmann.de 2. Verfahren 2.1. Verfahren Titel: Auftragsänderung 2: Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung Beschreibung: Der Kirchenkreis Reinickendorf als Besitzerin des Projektgrundstückes in Berlin- Reinickendorf (Titiseestraße 7, 13469) beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrum im Erdgeschoss des Neubauprojekts FACE Campus . Hierzu sollen im Wege dieses Vergabeverfahrens - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - Objektplanungsleistungen zum HOAI-Leistungsbild Gebäude und Innenräume vergeben werden. Kennung des Verfahrens: 43baa8bd-1759-4e91-99eb-e36b2771a283 Interne Kennung: TiTi_VgV_2025_02 2.1.1. Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen 2.1.2. Erfüllungsort Beliebiger Ort 2.1.4. Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVM8E5# Das gesamte Vergabefahren wird als offenes Verfahren gem. § 15 VgV vollständig elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) als Vergabeplattform abgewickelt. Verhandlungen, insbesondere über Änderungen der Angebote oder Preise, sind unzulässig (Verhandlungsverbot gem. § 15 Abs. 5 Satz 2 VgV). Die geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) sind gem. § 53 VgV ausschließlich elektronisch in Textform über DTVP an die Vergabestelle zu übermitteln. Eine freiwillige Registrierung auf DTVP wird zur uneingeschränkten Teilnahme am Vergabeverfahren ausdrücklich empfohlen, insbesondere, um Informationsdefizite im Rahmen der Bieterkommunikation zu vermeiden, welche im Falle einer fehlenden Registrierung zu Lasten des Bieters gehen. Weitere Hinweise zur Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren sind den Vergabeunterlagen - dort den Teilnahmebedingungen für die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen im offenen Verfahren - zu entnehmen. Bieterfragen können über DTVP bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist eingereicht werden, damit gewährleistet ist, dass erbetene Informationen auch die anderen Bieter noch rechtzeitig erreichen. Diese Frist ist jedoch keine Ausschlussfrist. Die Beantwortung von Bieterfragen erfolgt anonymisiert an alle Bieter. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die vom Bieter gemäß den Ausschreibungsbedingungen geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) mit dem Angebot jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bieter den Einsatz von Unterauftragnehmern (Subplanern) für einzelne Planungsleistungen beabsichtigt, sind für diese die Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) gemäß den Vorgaben der Ausschreibungsbedingungen für Unterauftragnehmer (Subplaner) mit dem Angebot vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht gemäß § 56 VgV Gebrauch zu machen. Werden Unterlagen auf einmalige Nachforderung unter Fristsetzung nicht bzw. wie gefordert nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Der Auftrag wird unter Berücksichtigung der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau) vergeben und ausgeführt. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die einschlägigen Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere diejenigen der EU-Datenschutzgrundverordnung, einzuhalten. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv - 5. Los 5.1. Los: LOT-0001 Titel: Auftragsänderung 2: Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung Beschreibung: Die schadstoffbelastete Kirche von 1972 und die Kindertagesstätte der Felsengemeinde in der Rollbergesiedlung im Bezirk Berlin-Reinickendorf sind seit mehreren Jahren geschlossen und wurden aufwendig abgerissen. Die Kindertagesstätte ist seitdem ausgelagert worden. Der Kirchenkreis Reinickendorf beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrums im Erdgeschoss der realisierten Wohnanlage Titiseestraße 7 in 13469 Berlin, Bezirk Reinickendorf. Der Neubau FACE Campus wurde mit sechs oberirdischen Vollgeschossen und einem Keller errichtet und enthält hauptsächlich Wohnungen. Die Gesamtfläche der neuen Kindertagesstätte beträgt 637 m² (Nettofläche). Der gesamten Kindertagesstätte steht ein Außenspielbereich von ca. 956 m² zur Verfügung. Es sollen insgesamt 80 Kinder betreut werden, davon 54 Kinder über 3 Jahren (Ü3) und 26 Kinder unter 3 Jahren (U3). Die Kindertagesstätte wird insgesamt über 10 Aufenthaltsräume verfügen, 5 Gruppenräume und 5 Gruppennebenräume, ein Büro und einen Aufenthaltsraum für das Personal. Neben der pädagogischen Fläche befinden sich in der Einheit außerdem 4 Garderoben, 4 Kinderbäder und eine Küche mit Abstellkammer, die Personal-WCs und ein barrierefreies WC. Die Gesamtfläche des neuen Familienzentrums beträgt 756 m² (Nettofläche). Es steht dem Familienzentrum ein Außenbereich von ca. 370 m² zur Verfügung. Im Erdgeschoss des geplanten Neubaus wird sich das Familienzentrum mit den Räumen für seine sozialen Angebote mit Familien, dem Kinder Club, den Räumen für die Initiativen aus dem Quartier, Büroräumen für die Mitarbeiterxinnen ansiedeln. Das Erdgeschoss des Gebäudes soll zu diesen sozialen Nutzungen weiterhin den Bürgerxinnen zur Verfügung stehen. Der geplante Neubau enthält daher unter anderem einen großen Mehrzweckraum, in dem größere Zusammenkünfte der Bürgerinnen und Bürger abgehalten werden können. Die Räumlichkeiten sollen zudem auch anderen Initiativen im Quartier zur Verfügung stehen. Die Räumlichkeiten der Kita sowie des Familienzentrums wurden im Rohbauzustand von einem Generalunternehmer an den Kirchenkreis Reinickendorf im Juli 2024 übergeben. Bis auf wenige Restleitungen, die erst im Zuge des Innenausbaus ausgeführt werden können, ist der Einbau der Fenster und Außentüren bereits erfolgt. Die Restleistungen umfassen den Einbau der Schiebetüren (bewegliche Flügel) im Eingangs- und Windfangbereich sowie der Türantriebe. Weiterhin sind noch die Innenfensterbänke und die Raffstoresteuerung zu montieren. Die bauausführenden Firmen sind bereits gebunden und das erforderliche Material wird derzeit auf der Baustelle vorgehalten. Die ordnungsgemäße Ausführung der genannten Restleistungen ist vom Auftragnehmer entsprechend zu überwachen. Die Leistungen der Außenanlagen (inkl. der Technischen Anlagen in den Außenanlagen) wurden bereits vergeben, welche im zweiten Quartal des Jahres 2025 beendet werden. Die vorhandene Bausubstanz ist im Rahmen der Honorarermittlung vom Bieter durch einen anzubietenden Umbauzuschlag und Zuschlag für mitzuverarbeitende Bausubstanz angemessen zu berücksichtigen. Zur abschließenden Bewertung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz können interessierte Unternehmen vor Ende der Angebotsfrist eine Ortsbesichtigung durchführen. Ein Besichtigungstermin ist über die Vergabeplattform anzufragen. Anknüpfend an bzw. in Erweiterung der bisherigen Planungsergebnisse der Objektplanung Gebäude und Innenräume hat der zu beauftragende Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen: [1] Planungsleistungen zum Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume , d.h. Grundleistungen der Leistungsphasen 6 bis 8 gem. §§ 34 ff. HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2021; [2] Einarbeitung in die vorhandene Planung (Besondere Leistung). Grundlage der Beauftragung ist der Architektenvertrag als Mustervertrag für kirchliche Körperschaften und Gliederungen (Stand 04.03.2023). Der Auftragsausführung sind die Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften /bereich-bauen/anweisung-bau-abau/) sowie die Auflagen aus dem Zuwendungsbescheid, die geprüften Bauplanungsunterlagen, die bisherigen Planungsergebnisse und die Baugenehmigung zu Grunde zu legen. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin finanziert, namentlich durch Zuwendungen aus Europa im Quartier (EQ) sowie aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt , dem Landesprogramm Kita-Ausbau Berlin sowie der Stiftung Deutsche Kassenlotterie Berlin (DKLB- Stiftung) kofinanziert. Die geförderte Maßnahme ist zwischen 01.03.2024 und 31.03.2027 (Bewilligungszeitraum gem. Zuwendungsbescheid) zu beginnen und abzuschließen. Ziel ist es, den Betrieb im September 2026 aufzunehmen. Der Auftragnehmer hat somit nach besten Kräften daran mitzuwirken, dass der vorgegebene Bewilligungszeitraum eingehalten werden kann. Wegen weiterer Einzelheiten - auch hinsichtlich des zu beplanenden Grundstückes und weiteren planerischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten - wird auf die Vergabeunterlagen - insbesondere die Vergabeunterlage Aufgabenbeschreibung nebst Anlagen - verwiesen. Zur besseren Lesbarkeit wird in der Auftragsbekanntmachung und den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen das generische Maskulinum verwendet. Die in diesen Dokumenten verwendeten Personenbeze Interne Kennung: TiTi_VgV_2025_02 5.1.1. Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen Optionen: Beschreibung der Optionen: Es erfolgt keine stufenweise Beauftragung. 5.1.2. Erfüllungsort Beliebiger Ort 5.1.3. Geschätzte Dauer Laufzeit: 16 Monate 5.1.6. Allgemeine Informationen Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein 5.1.7. Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit der Abgabe eines Angebotes sind zudem folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen: - Erklärung gem. § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung (IV 4021 F) Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig Aufträge werden elektronisch erteilt: nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein Finanzielle Vereinbarung: Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, müssen jene Unternehmen erklären, im Auftragsfall gemeinsam mit dem Bieter für die Auftragsausführung zu haften (§ 47 Abs. 3 VgV) 5.1.15. Techniken Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung 5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Verfahrensbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Kirchenkreis Reinickendorf 6. Ergebnisse Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 110 851,83 EUR 6.1. Ergebnis, Los- Kennung: LOT-0001 6.1.2. Informationen über die Gewinner Wettbewerbsgewinner: Offizielle Bezeichnung: baukind GmbH Angebot: Kennung des Angebots: TiTi_VgV_2025_02 Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001 Wert des Angebots: 110 851,83 EUR Vergabe von Unteraufträgen: Nein Informationen zum Auftrag: Kennung des Auftrags: TiTi_VgV_2025_02 Datum der Auswahl des Gewinners: 16/04/2025 Datum des Vertragsabschlusses: 29/04/2025 7. Änderung 7.1. Änderung Kennzeichnung der vorherigen Vertragsvergabebekanntmachung: 068ba67a-511e-48e1-a5ec- 75a45c4c9803-01 Identifikator des geänderten Vertrags: TiTi_VgV_2025_02 Grund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer. Beschreibung: (1) Die Beauftragung der Auftragsänderung ist gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig: Ein Wechsel des Objektplaners ist aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht möglich. Der beauftragte Objektplaner verfügt über die für die Anpassung der Kostengruppe 370 (Einbaumöbel) erforderlichen umfassenden Kenntnisse der genehmigten Planung, der Projektziele sowie der bisherigen technischen und wirtschaftlichen Entscheidungen; die erforderlichen Anpassungen stehen in engem Zusammenhang mit den übrigen Planungsinhalten und bereits erstellten Ausschreibungs- und Ausführungsunterlagen. Ein Planerwechsel würde erhebliche Abstimmungs- und Schnittstellenrisiken sowie Widersprüche zu den bestehenden Planungsunterlagen verursachen und erforderte eine im Hinblick auf die zuwendungsrechtlich gebundenen Projekttermine nicht hinnehmbare Verzögerung durch Einarbeitung eines neuen Planers und ein grundsätzlich erforderliches EU-weites Vergabeverfahren. Eine Drittvergabe ist daher sowohl aus wirtschaftlichen Gründen (Vermeidung von Zusatzaufwand, Verzögerungskosten und Mehrkosten einer Neuausschreibung) als auch aus technischen Gründen (Vermeidung von Schnittstellen- und Integrationsrisiken sowie Sicherung der planerischen Kontinuität) objektiv unzweckmäßig und mit erheblichen technischen Schwierigkeiten verbunden. (2) Die Beauftragung der Auftragsänderung ist zudem gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig: Die Auftragsänderung wurde erst nach Vertragsschluss infolge geänderter und/oder zusätzlicher Anforderungen erforderlich; die hierfür maßgeblichen Umstände waren für den Auftraggeber objektiv nicht vorhersehbar. Gemäß Erwägungsgrund 109 der Richtlinie 2014/24 /EU ist bei Aufträgen mit längerer Laufzeit ein gewisses Maß an Flexibilität erforderlich, um den Auftrag an veränderte Umstände anpassen und das ursprüngliche Leistungsziel erreichen zu können, ohne ein neues Vergabeverfahren durchführen zu müssen. Der AG konnte die Erforderlichkeit zusätzlicher Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 5 zur Erzielung projektbedingter Einsparanforderungen für die Kostengruppe 370 zum Zeitpunkt der vorausgegangenen Ausschreibung auch bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht vorhersehen; diese Anforderungen ergaben sich erst nach Beauftragung im Zuge der weiteren Projektabwicklung und der Abstimmungen mit der zuständigen Senatsverwaltung. Durch den Nachtrag ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Die Leistungsanpassung führt insbesondere zu keiner grundlegenden Veränderung der ursprünglichen Planungs- und Beratungsaufgabe des Auftragnehmers (AN). Der Wert der Auftragsänderung beträgt weniger als 50 % des ursprünglichen Auftragswertes (vgl. § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB). 7.1.1. Änderung Beschreibung der Änderungen: Im Rahmen des öffentlichen Genehmigungsverfahrens, insbesondere bei der Prüfung der Bauplanungsunterlagen, hat die zuständige Senatsverwaltung erhebliche Kostenreduzierungen für die Kostengruppe 370 (Einbaumöbel) vorgegeben. Zur Umsetzung dieser nachträglich erforderlich gewordenen Kostenoptimierung sind zusätzliche Planungsleistungen in den Leistungsphasen 3 und 5 notwendig: Die Planung der Einbauten (KG 370) ist sowohl in der Entwurfsplanung (LP 3) als auch in der Ausführungsplanung (LP 5) grundlegend zu überarbeiten und an die geänderten Projektvorgaben anzupassen. Der ursprünglich vergebene Architektenvertrag umfasst Objektplanungsleistungen Gebäude hinsichtlich der LP 6-8. Die nachtragsgegenständlichen Objektplanungsleistungen (LP 3-5) waren im ursprünglich beauftragten Architektenvertrag somit nicht vorgesehen, so dass es sich um echte Zusatzleistungen handelt. 8. Organisationen 8.1. ORG-0001 Offizielle Bezeichnung: Kirchenkreis Reinickendorf Registrierungsnummer: keine Angabe Postanschrift: Alt-Wittenau 70 Stadt: Berlin Postleitzahl: 13437 Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300) Land: Deutschland Kontaktperson: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Herr RA Tobias Freiberg, Anna- Louisa-Karsch- Str. 2, 10178 Berlin E-Mail: Tobias.Freiberg@kapellmann.de Telefon: +49 30399769-47 Rollen dieser Organisation: Beschaffer Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt 8.1. ORG-0002 Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74 Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105 Stadt: Berlin Postleitzahl: 10825 Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300) Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de Telefon: +49 30 9013 8316 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle 8.1. ORG-0003 Offizielle Bezeichnung: baukind GmbH Registrierungsnummer: DE 284 958 307 Postanschrift: Köpenicker Chaussee 4 Stadt: Berlin Postleitzahl: 10317 Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300) Land: Deutschland E-Mail: post@baukind.de Telefon: 03095624294 Internetadresse: http://baukind.de Rollen dieser Organisation: Bieter Gewinner dieser Lose: LOT-0001 8.1. ORG-0004 Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI) Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53119 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de Telefon: +49228996100 Rollen dieser Organisation: TED eSender Informationen zur Bekanntmachung Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 02261cae-9f21-4663-a076-cd4011275ed0 - 01 Formulartyp: Auftragsänderung Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung der Auftragsänderungen Unterart der Bekanntmachung: 38 Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/09/2026 13:45:38 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch ABl. S Nummer der Ausgabe: 181/2026 Datum der Veröffentlichung: 18/09/2026 Referenzen: http://baukind.de http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-645207-2026-DEU.txt -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de