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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Montabaur - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018071217233657256 / 300685-2018
Veröffentlicht :
12.07.2018
Angebotsabgabe bis :
09.08.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Montabaur: Dienstleistungen von Architekturbüros

2018/S 132/2018 300685

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Verbandsgemeinde Montabaur
Konrad-Adenauer-Platz 8
Montabaur
56410
Deutschland
Kontaktstelle(n): Kunz Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB,
Mainzer Str. 108, 56068 Koblenz, Katharina Strauß
E-Mail: [1]katharina.strauss@kunzrechtsanwaelte.de
NUTS-Code: DEB1B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.vg-montabaur.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E15999214
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur
Objektplanung Gebäude
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Gebäude
gemäß §§ 33 ff. HOAI zur Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus
in Montabaur auf dem Grundstück Humboldtstraße 15 in 56410 Montabaur.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 136 500.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1B
Hauptort der Ausführung:

Montabaur
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Gebäude
gemäß §§ 33 ff. HOAI zur Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus
in Montabaur auf dem Grundstück Humboldtstraße 15 in 56410 Montabaur.

Als Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p
Abs. 2 BGB) werden im Sinne einer werkvertraglichen
Beschaffenheitsvereinbarung folgende Mindestanforderungen definiert:

A. Raumprogramm:

Es muss die Erweiterung der Schule geplant werden. Die Vorgaben des
Raumkonzeptes sind wie folgt:

1) Erweiterung um 5 Klassenräume (in qm= 5 x 60) 2. Erweiterung um 2
ganztagsspezifische Räume (in qm= 2 x 60) B. Technische Aspekte:

Der derzeitige Brandschutz an der Schule muss ertüchtigt werden. Es
gibt dort im Rahmen der Entfluchtung des Gebäudes einige Mängel bzw.
fehlende Rettungstreppen. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem Auszug
des Schreibens der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an den
Auftraggeber vom 4.7.2017 zum Aktenzeichen BR-001321/11. Die zu
planende Erweiterung der Schule muss später mit der
Gesamtkonzeptionierung der Schule auch brandschutztechnisch
berücksichtigt werden. Zudem müssen bestimmte Kosten bei der
Kostenermittlung einkalkuliert werden. Weitere Einzelheiten ergeben
sich aus § 1 des Vertragsentwurfes.

Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des
Vertragsentwurf die Erbringung von Planungsleistungen der
Leistungsphasen 1 bis 6 sowie 8 und 9, die dem Leistungsbild
Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 zu § 34
Abs. 4 HOAI) zuzuordnen sind. Leistungsphase 7 erbringt die zentrale
Vergabestelle selbst. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
Zunächst werden nur die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4
beauftragt. Der Auftraggeber kann die nachfolgenden Grundleistungen der
Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 ganz oder teilweise in einer oder
mehreren weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung
gegenüber dem Auftragnehmer in Auftrag geben. Ein Rechtsanspruch des
Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiteren Leistungen über den laut
Vertragsentwurf beauftragten Leistungsumfang hinaus besteht nicht.

Die Vergabestelle betrachtet mit Blick auf die Rechtsprechung (OLG
München, Beschluss v. 13.03.2017 Verg 15/16) die einzelnen
erforderlichen Planungsleistungen auf Grund eines funktionalen
Zusammenhangs als gleichartige Leistungen i.S.v. § 3 Abs. 7 S. 2 VgV
und führt wegen Erreichen/Überschreiten des maßgeblichen
Schwellenwertes bei Addition aller geschätzten Auftragsvolumina ein
EU-weites Vergabeverfahren durch. Die einzelnen Planungsleistungen
werden in separaten Vergabeverfahren vergeben. Parallel zu dieser
Ausschreibung erfolgt eine Ausschreibung von Ingenieurleistungen der
Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung.

Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber in zeitlicher Hinsicht
folgende Anforderungen auf:

die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 müssen bis Juni 2019
vollständig erbracht werden (Abschluss aller Planungsleistungen mit
Ausnahme der Leistungsphase 8 Objektüberwachung Bauüberwachung und
Dokumentation),

mit der Ausführung zur Erweiterung der Schule erforderlichen
Bauleistungen ist spätestens im Oktober 2019 zu beginnen (Baubeginn),

die zur Erweiterung der Schule erforderlichen Bauleistungen sind
spätestens bis zum Oktober 2020 fertigzustellen (Bauende),

die Erweiterung der Schule ist unmittelbar nach Fertigstellung in
Betrieb zu nehmen.

Der Auftragnehmer hat spätestens im Dezember 2018 mit der Ausführung
der geschuldeten Planungsleistungen zu beginnen (Beginntermin). Er hat
die gesamten im Rahmen der Leistungsphasen 1 bis 4 des § 34 Abs. 3 HOAI
vertraglich geschuldeten Leistungen bis spätestens April 2019 fertig zu
stellen und insbesondere den für die Erweiterung der Schule
erforderlichen Bauantrag spätestens bis April 2019 einzureichen
(Endfertigstellungstermin).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Sofern eine Fertigstellung der Planungsleistung nicht bis zum Ablauf
der angesetzten Zeit insb. wegen Unvorhergesehenem erbracht werden
konnte.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Höchste Anzahl der unter Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung geforderten
und in Anlage 7 des Anlagenverzeichnisses zum Teilnahmewettbewerb
angeführten vergleichbaren Referenzprojekte.

Liegen mehrere Bewerber auf dem 3. bzw. 5. Platz, entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer nach näherer Maßgabe des
Vertragsentwurfes mit der Erbringung von Planungsleistungen der
Leistungsphasen 1 bis 9, die dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude (§
34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 zu § 34 Abs. 4 HOAI) zuzuordnen
sind. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.

a) Zunächst werden nur die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4
beauftragt;

b) Der Auftraggeber kann die nachfolgenden Grundleistungen der
Leistungsphasen 5 bis 9 ganz oderteilweise in einer oder mehreren
weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Auftragnehmer in Auftrag geben. Der Auftragnehmer verpflichtet sich,
auch die über die im Vertragsentwurf genannten Leistungen
hinausgehenden Leistungen nach den Bedingungen dieses Vertrages zu
erbringen, sofern diese Leistungen durch den Auftraggeber beauftragt
werden. Diese Bindung entfällt für Leistungen, die nicht spätestens 12
Monate nach Abschluss der zuletzt (ganz oder teilweise) beauftragten
Leistungsstufe beauftragt werden. Aus Projektverzögerungen, die allein
auf die stufenweise Beauftragung zurückzuführen sind, kann der
Auftragnehmer einen zusätzlichen Vergütungs- oder sonstigen
Zahlungsanspruch nicht herleiten.

Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiteren
Leistungen über den vertraglich fest beauftragten Leistungsumfang
hinaus besteht nicht.

Der Auftragnehmer hat im Rahmen des werkvertraglich geschuldeten
Gesamterfolgs auch bei Beauftragung weiterer
Leistungsstufen/Leistungsphasen sämtliche beauftragten
Grundleistungen der beauftragten Leistungsphasen nach § 34 HOAI in
Verbindung mit Anlage 10 zu § 34 Abs. 4 HOAI zu erbringen. Die
beauftragten Leistungen werden daher im Sinne selbstständiger, von der
Erzielung des Gesamterfolges unabhängig zu erbringender
Einzelleistungen geschuldet.

Der Auftragnehmer ist zudem verpflichtet, die beauftragten Leistungen
in allen Leistungsstufen/Leistungsphasen so zu erbringen, dass die
Baumaßnahme mangelfrei geplant und durchgeführt werden kann bzw. wird.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgend geforderten Nachweise und Erklärungen sollten möglichst
in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden. Bei
mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sollte auf eine
entsprechende Bezeichnung der Unterlagen geachtet werden (z. B. Anlage
1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).

1) Auszug aus dem Handels-oder Berufsregister, nicht älter als 3 Monate
(Stichtag: Bewerbungsfrist nach Ziffer IV.2.2). Bei ausländischen
Bewerbern ist ein vergleichbarer Nachweis einer zuständigen Stelle
vorzulegen;

2) Eigenerklärung zur Eignung, u.a. Angaben zum Unternehmen und
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (Anlage 1);

3) Erklärung Antikorruption (Anlage 8);

4) Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 2), falls erforderlich;

5) Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Anlage 3), falls
erforderlich.

Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die vorgenannten
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft
abzugeben.

Bei Einsatz von Nachunternehmern, auf die sich der Bewerber zum
Nachweis seiner wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit
beruft (Eignungsleihe), haben auch die Nachunternehmer alle
vorgenannten Erklärungen/Nachweise abzugeben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im
Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft
insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein
Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und
Nachweise erbringt. Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in
der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.

1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung; nicht älter als 12
Monate (Stichtag: Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.2.2). Alternativ kann
eine Erklärung des Versicherungsgebers abgegeben werden, dass eine den
Mindeststandards entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im
Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen wird. In diesem Falle ist
spätestens vor Zuschlagserteilung ein entsprechender Nachweis
unaufgefordert an die unter Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu
übergeben;

2) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren
Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage
4). Vergleichbar sind Planungsleistungen des hier betroffenen
Leistungsbildes der Objektplanung Gebäude.

Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines
Dritten/ Nachunternehmers, sind die Erklärungen/Nachweise für den
Dritten/Nachunternehmergesondert beizufügen. In diesem Fall muss der
Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers
(Anlage 3) vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige
Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres
Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche von einem öffentlich
bestellten und vereidigten Übersetzer in beglaubigter Form zu
übersetzen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.: Mindestdeckungssumme von 3 Mio. Euro je Schadensfall für
Personenschäden sowie 2,5 Mio. Euro für sonstige Schäden, wobei der
Betrag je Versicherungsjahr 2-fach maximiert sein muss. Eine
projektbezogene Aufstockung der bestehenden
Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert. In
diesem Fall ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des
Versicherungsgebers abzugeben, dass eine den Mindeststandards
entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das
Projekt abgeschlossen wird. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist ein
entsprechender Nachweis unaufgefordert an die unter Ziffer I.1)
angegebene Kontaktstelle zu übergeben.

Zu 2: Mindestens ein durchschnittlicher Jahresumsatz mit vergleichbaren
Leistungen von 250 000 netto in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Vergleichbar sind Planungsleistungen des hier
betroffenen Leistungsbildes der Objektplanung Gebäude.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im
Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft
insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein
Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und
Nachweise erbringt.

Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten
Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.

1) Aussagekräftige Darstellung von den Mindeststandards entsprechenden
Referenzen zu Planungsleistungen betreffend die Erweiterung oder der
Neubau einer Bildungseinrichtung (d.h. jegliche Form einer Lehranstalt
wie z. B. Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Kindertagesstätte etc.)
gemäß Anlage 7.

Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen
Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines
Dritten/Nachunternehmers, sind die Erklärungen/ Nachweise für den
Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem Fall muss der
Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers
(Anlage 3) vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige
Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres
Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche von einem öffentlich
bestellten und vereidigten Übersetzer in beglaubigter Form zu
übersetzen.

2) Erklärung über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des
Unternehmens im Zeitraum von 2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem.
Ziffer IV.2.2) gemäß Anlage 9.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1. Inhaltliche Anforderungen an die Referenzen:

Es muss mindestens eine mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare
Referenz vorgelegt werden. Als vergleichbar gilt eine Referenz, wenn
sie die folgenden Anforderungen erfüllt:

Inhalt des Referenzprojektes ist die Erweiterung oder der Neubau
einer Bildungseinrichtung (d. h. jegliche Form einer Lehranstalt wie z.
B. Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Kindertagesstätte etc.),

die Leistungen umfassten die Leistungsphasen 1 bis 5 und 8 nach § 34
Abs. 3 HOAI,

das Projekt wurde nach dem 1.1.2010 abgeschlossen. Ein Projekt gilt
als abgeschlossen, wenn die Leistungsphase 8 bis zum Schlusstermin für
den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht wurde.

Zu 2. Inhaltliche Anforderungen an die Beschäftigten:

Es müssen über den Zeitraum von 2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist
gem. Ziffer IV.2.2) mindestens 3 Architekten dem Unternehmen angehören.
Zugelassen ist, wer nach dem Architektengesetzen der Länder berechtigt
ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den
EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige
Anerkennung der Diplome bzw. Bachelor und Master berechtigt ist, in der
Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Mit dem
Teilnahmeantrag ist eine entsprechende Befugnis der (in Anlage 9)
benannten Beschäftigten nachzuweisen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt
ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den
EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige
Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik
Deutschland als Architekt tätig zu werden.

Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn ihnen für
die Durchführung der Aufgabe ein entsprechender Architekt zur Verfügung
steht. Zudem muss der satzungsmäßige Zweck der juristischen Person auf
Planungsleitungen ausgerichtet sein und der verantwortliche Verfasser
der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die
an die natürliche Person gerichteten Anforderungen erfüllen.

Der Bewerber muss nach § 64 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO)
bauvorlageberechtigt sein oder einen bauvorlageberechtigten Architekten
als Nachunternehmer hinzuziehen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bewerber haben die Erklärungen zur Mindestentlohnung nach § 19 Abs.
1 MiLoG (Anlage 5) und zur Tariftreue nach § 3 LTTG (Anlage 6)
abzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied beide
Erklärungen abzugeben. Bei Einsatz von Nachunternehmern im Wege der
Eignungsleihe haben auch die Nachunternehmen diese beiden Erklärungen
abzugeben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/08/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 17/08/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Formelles

a) Sämtliche Formblätter können unter [4]www.subreport/ELViS (ID:
E15999214) heruntergeladen werden;

b) Für den Teilnahmeantrag sind ausschließlich die vom Auftraggeber
vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür
vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu
unterschreiben;

c) Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers
an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen
müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagensind
unzulässig. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in
elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose
Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers
gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen;

d) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen
Umschlag einzureichen bei KUNZ Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft
mbB, z. Hd. Frau RA Strauß, Mainzer Str. 108, 56068 Koblenz. Die
Umschläge sind als Teilnahmeanträge zu kennzeichnen und mit der
Aufschrift Achtung! Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag zur Erweiterung der
Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur Objektplanung Gebäude zu
versehen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags auf sonstigem Wege,
etwa per Telefax oder E-Mail, ist nicht zulässig;

e) Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.1. angegebenen
E-Mail-Adressen zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden
nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten
wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die
Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens 8
Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge
bei der unter ZifferI.1) angegebenen Kontaktstelle gestellt werden,
nicht zu beantworten;

2) Bewerbergemeinschaften a) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach
der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht
zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller
betroffenen Bewerbergemeinschaften;

b) Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziffer
III.1.1) und III. 2) aufgeführten Erklärungen und Nachweise
beizubringen;

c) Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein
Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied
ersetzt werden;

d) Es ist ein Projektleiter/Stellvertreter zu benennen. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist
darzustellen;

3) Eignungsleihe, § 47 VgV

a) Beabsichtigen Bewerber auf die erforderliche wirtschaftliche und
finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die
Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und
erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht
oder liegt bei diesem Unternehmen ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124
GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden;

b) Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen
werden sollen, sind die unter Ziff.III.1.1) und III.2) aufgeführten
Unterlagen und Nachweise einzureichen;

c) Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des
anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens gemäß Anlage 3 mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen.

4) Unteraufträge,§ 36 VgV

a) Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der
Bewerber die Teile des Auftrages, die er an Dritte zu vergeben
beabsichtigt, und - soweit bekannt die Namen der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zu benennen;

b) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur
Eignung (Anlage 1), die Erklärung Antikorruption (Anlage 8) und die
Erklärungen zu Mindestlohn und Tariftreue (Anlagen 5 und 6) vorzulegen;

c) Vor Zuschlagserteilung hat der Bieter unaufgefordert die
Verpflichtungserklärung (Anlage 3) vorzulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [5]vergabekammer@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse:
[6]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergab
ekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160
Abs. 3 GWB unzulässig, soweit a) der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden;

d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die Regelung des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag
auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2
GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [7]vergabekammer@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse:
[8]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergab
ekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2018

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1. mailto:katharina.strauss@kunzrechtsanwaelte.de?subject=TED
2. http://www.vg-montabaur.de/
3. https://www.subreport.de/E15999214
4. http://www.subreport/ELViS
5. mailto:vergabekammer@mwvlw.rlp.de?subject=TED
6. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
7. mailto:vergabekammer@mwvlw.rlp.de?subject=TED
8. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

 
 
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