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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Illingen - Stadtplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018061409125888281 / 255252-2018
Veröffentlicht :
14.06.2018
Angebotsabgabe bis :
16.07.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71410000 - Stadtplanung
DE-Illingen: Stadtplanung

2018/S 112/2018 255252

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Gemeinde Illingen
Hauptstraße 86
Illingen
66557
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gemeinde Illingen, Fachbereich 5 Wirtschaft, Umwelt
und Entwicklung
Telefon: +49 6825409251
E-Mail: [1]pascal.meiser@illingen.de
NUTS-Code: DEC03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.illingen.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E12267633
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
agsta UMWELT GmbH
Saarbrücker Str. 178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail: [4]vergabe@agsta.de
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.agsta.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Agsta Umwelt GmbH
Saarbrücker Str. 178
Vöklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail: [6]vergabe@agsta.de
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.agsta.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beauftragter zur Umsetzung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme
Zentralort Illingen 2030
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71410000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Illingen benötigt Unterstützung bei der Gesamtmaßnahme und
von einzelnen städtebaul. Maßnahmen im Ortskern i.V.m. der Umsetzung
des ISEKs Zentralort Illingen 2030. Eine wichtige Teilmaßnahme ist
das Projekt Freifläche im Höllgelände, für welches der
Planungsauftrag Anfang Februar 2018 erteilt worden ist. Das zu
betreuende Gebiet umfasst den Bereich des ISEKs für den Zentralort, das
Ortszentrum und in geringem Umfang anliegende Bereiche.

Die Aufgaben des Beauftragten umfassen die Betreuung der o. g.
Maßnahmen, einschl. der kaufmännischen Betreuung und Steuerung der
Gesamtmaßnahme, der Koordinierung von Akteuren, die Abrechnung des
Verfügungsfonds sowie von Fördermitteln und Zuwendungen, insb. vor dem
Hintergrund der Anforderungen des nationalen, wie des
EU-Fördermittelprogrammes. Zeitgleich schreibt die Gemeinde die
Funktion des Zentrumsmanagers für das selbe Gebiet aus, woraus sich ein
zukünftiger Abstimmungsbedarf ergeben wird.

Weiteres unter II.2.4).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC03
Hauptort der Ausführung:

66557 Illingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Illingen geht davon aus, dass ein Bewerber mit der
ausgeschriebenen grundsätzlichen Leistung aufgrund seiner Tätigkeit bei
anderen vergl. Stadtentwicklungsprojekten als (Sanierungs-)
Beauftragter vertraut ist. Dessen ungeachtet erfolgt eine Auflistung
der wesentlichen Leistungsbereiche:

Unterstützung und Betreuung der Gemeinde bei der Durchführung von
Maßn. aus dem ISEK Zentralort Illingen 2030, 1. Fortschreibung im
Rahmen des nationalen Förderprogramms Aktive Stadt- und
Ortsteilzentren und des EU-Förderprogramms EFRE Integrierte
nachhaltige Stadtentwicklung. Zur Durchführung zählen die
Vorbereitung, Antragsstellung, Projektsteuerung und Abrechnung.

Die i. F. aufgeführten Leistungsbereiche für die städtebaul.
Gesamtmaßn. Zentralort Illingen 2030 werden von der Gemeinde nach
Bedarf abgerufen. Zu den Aufgaben des Auftragnehmers gehören insbes.:

enge Koordinierung, Prozesssteuerung und Abstimmung mit dem
Auftraggeber und weiteren Akteuren (z. B. Freiraumpl.,
Fördermittelgeber, Zentrumsmanager, politische Gremien, priv.
Investoren, Bev. etc.), sowie Vorhalten und Pflege einer gemeinsamen
elektr. Kommunikations-Plattform (Server) für das Gesamtprojekt
Freifläche im Höllgelände,

Konkretisierung des Mittelbedarfs, Vorbereitung, Durchführung,
Begleitung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme sowie von diversen
Einzelmaßn.,

Aufstellung, Fortschreibung, Kontrolle der Terminpl., sowie der
Kosten- und Finanzierungspl. (Liquiditätspl.), auch Ausarbeitung von
Finanzierungsvorschlägen unter Nutzung flankierender Förderprogramme
und von Ansätzen für PPP-Maßn.,

Dokumentation und Berichtwesen, Erstellung von Tätigkeits- und
Sachstandsberichten, regelmäßige Berichterstattung,

Erstellung von Förderanträgen, Genehmigungen, jährliche Programm- und
Mittelpl. und -Anmeldung, Abbrechnungen, Wirtschaftsplänen,

ggf. Öffentlichkeitsarbeit/ Beteiligung,

Mitwirken beim Auftrags- und Vertragswesen, sofern dies keine
juristische Leistung erfordert,

Unterstützung und Vorbereitung von Maßn. zur Neuordnung, wie notw.
Grunderwerbsmaßn. durch die Gemeinde, Vorbereitung/Abgrenzung von
Vermessungsarbeiten, Unterstützung der Gemeinde bei der Umsiedlung von
Bewohnern/Betrieben,

Unterstützung und Vorbereitung von Erschließungs- und Ordnungsmaßn.,
wie Abstimmung mit Dritten, Begleitung, Abnahme, Abrechnung,

Beratung beim Aufstellen kommunaler Bauleitpläne und anderer
formeller und informeller Planungsinstrumente und bei der Durchführung
von Maßn. des besonderen Städtebaurechts; Mitwirkung bei der
Erarbeitung, Einführung und Umsetzung einer Förder- und
Modernisierungs-RL,

Abwicklung der Förderung von priv. Investitionen einschl. des
gesamten Rechnungswesens.

Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die
Beauftragung weiterer Leistungen. Die Gemeinde plant, ebenfalls die
Leistungen für das Zentrumsmanagement in einer gesonderten
Ausschreibung zu vergeben. Für diese beiden zu vergebenen Aufträge
ergeben sich Überschneidungen. Zu gegebener Zeit wird ein
Abstimmungsbedarf notwendig sein. Um eine Doppelförderung zu vermeiden,
kann es im Laufe der Leistungserbringung zu einer Konkretisierung der
Abgrenzung der Aufgabenbereiche zwischen Beauftragtem und
Zentrumsmanager kommen. Die o. g. Leistungen sind deswegen weder als
vollständig noch als abschließend zu betrachten sondern beschreiben das
Hauptaufgabenfeld des Auftragnehmers des vorliegenden Auftrages.

Die Leistungen werden zunächst für 3 Jahre vergeben. Vorbehaltlich der
weiteren Fördermittelverfügbarkeit ist eine Auftragsverlängerung von
weiteren 2 Jahren geplant. Auf diese Verlängerung besteht seitens des
Auftragnehmers kein Rechtsanspruch.

Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu
vergebenden Auftrag sind nicht zulässig.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Ausführungen des Bieters in
Hinblick auf die Aufgabenstellung, Herangehensweise an das Projekt,
Vorstellungen zu Projektorg., Ablauf u. Prozessgestaltung im
Auftragsfall / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Sicherung von Kosten/Terminen
im Auftragsfall, sowie zur Abstimmung (int./ext. Komm. v. a. mit dem
AG) an einem umgesetzten vergleichb. Beispiel / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter und
Stellvertreter, deren Eindruck in der Präsentation sowie persönl.
Erfahrungen in der Begleitung von Städtebaufördermaßnahmen /
Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch
/ Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 10
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Nach Ablauf der ersten 3 Jahre ist eine Verlängerung von bis zu 2
Jahren möglich, vorbehaltlich der Entscheidungen der politischen
Gremien und der Fördermittelgeber.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2)
wirtschaftl. + finanz. Leistungsfähigkeit geforderten Nachweise u.
Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Hierfür sollen die
auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter verwendet werden.

Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl.
Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sollen
ebenfalls die Formblätter verwendet werden, die weitere Informationen
enthalten. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) ausführlich
beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen
werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen.
Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde
gelegt:

(R-1) Referenzen für Tätigkeiten als Gebiets- oder
Sanierungsbeauftragter im Rahmen von Städtebauförderprogrammen und im
Rahmen von städtebaul. Gesamtmaßnahmen (Mindestanforderung, d. h. mind.
1 Referenz ist zu benennen).

Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 10 Punkten, Wertung gesamt
max. 30 Punkte.

Mögliche Zusatzpunkte zu (R-1):

Bei dem Städtebauförderprogramm, in dessen Rahmen die Beauftragung
erfolgt ist, handelt es sich um das Programm Aktive Stadt- und
Ortsteilzentren (keine Mindestanforderung).

oder:

Das Referenzprojekt wurde im Rahmen des seit 2014 laufenden
EFRE-Programms Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung beauftragt
(keine Mindestanforderung).

Es können je Referenz je 3 Zusatzpunkte, also insgesamt 9 Zusatzpunkte
erreicht werden.

(R-2) Referenzen für die Begleitung von Maßnahmen im Rahmen von
Städtebauförderprogrammen, bei denen ein Mitwirken bei der:

a) Akquisition staatlicher Fördermittel,

b) Aufstellen eines Kosten-/Wirtschaftlichkeitsplanes,

c) Abrechnung der Fördermittel,

Wesentlicher Bestandteil der Leistung war. Die Erbringung der
Leistungen sowohl zu a), b) und c) ist durch textl. Beschreibung (siehe
Formblatt) nachvollziehbar darzulegen.

Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten, Wertung gesamt
max. 20 Punkte.

Mögliche Zusatzpunkte zu (R-2): Bei der betreuten Maßnahme handelt es
sich nachvollziehbar nicht nur um Einzelmaßnahmen, sondern um eine
Gesamtmaßnahme, bestehend aus mehreren unterschiedlichen
Einzelmaßnahmen. Es können je Referenz (Gesamtmaßnahme), auf die das
zutrifft, je 5 Zusatzpunkte, also insgesamt 10 Zusatzpunkte erreicht
werden.

(R-3) Das Bewerberbüro (bzw. seine Mitarbeiter) verfügt über
Erfahrungen/Referenzen in der Erstellung von formellen, informellen
oder sonstigen städtebaulichen Planungen. Gewertet wird max. 1 Referenz
aus diesem Bereich (also Tekos, ISEKs oder B-Pläne sowie die Erstellung
von städtebaul. Instrumenten, wie Modernisierungsrichtlinien u. ä.) mit
5 Punkten.

(R-4) Erfahrungen in der Betreuung privater Maßnahmen im Rahmen von
Städtebauförderprogrammen, bei denen im Rahmen einer Gesamtmaßnahme
oder bei Einzelmaßnahmen der Kontakt zu privaten Maßnahmenträgern
gesteuert wurde (z. B. Verwaltung von Verfügungsfonds in Bezug auf
Einzelmaßnahmen, Beratungs-/Abstimmungsgespräche u. ä.). Gewertet
werden max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten, Wertung gesamt max. 10
Punkte.

Insgesamt können max. 84 Punkte erreicht werden.

Die Referenzen, die unter (R-1) genannt werden, können auch zu (R-2),
und/oder (R-4) genannt werden, wenn die zu den einzelnen Kriterien
formulierten Anforderungen auf sie zutreffen.

Damit die genannten Referenzen wertbar sind, müssen die downloadbaren
Formblätter vollständig und nachvollziehbar ausgefüllt werden.
Referenzen müssen in der Zeit von Februar 2011 bis zum Zeitpunkt der
Bekanntmachung begonnen oder erbracht sein.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: EFRE - "Integrierte nachhaltige
Stadtentwicklung"
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1).

Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung
vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von
allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfüfung
gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften (BG) sind die
Formblätter von den Mitbewerbern ebenfalls auszufüllen. Ferner sind in
diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine
Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und
eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit
den geforderten Rahmenbedingungen für die BG/ARGE mit den
Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1) Allgemeine Angaben zum Bewerber/der BG sowie zu Aufbau und
Arbeitsschwerpunkten des Büros gemäß Formblatt. Es wird darauf
hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von
Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen
können;

2) Bei Bewerbergemeinschaften auszufüllen: Verbindliche Erklärung der
Bewerbergemeinschaft über die Rechtsform, den bevollmächtigten
Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft;

3) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
Bewerbers/der BG tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6
VgV führen;

4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
GWB vorliegen;

5) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.5.2018, gegliedert in
Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, ggf.
weitere Mitarbeiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall
bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall
Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der
Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende
Aufgabenstellung (z. B. durch persönliche Referenzen und
Qualifikationen) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;

6) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
Benennung des Leistungserbringers);

7) Eigenerklärung der Bewerber/der BG nach Ablauf der 3-jährigen
Vertragslaufzeit, auch die Leistungen für 2 weitere Jahre (siehe
II.2.7) zu erbringen;

8) Eigenerklärung, dass der Bewerber/die BG im Falle der
Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des
Saarländischen Tariftreuegesetzes abgibt.

Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die
Angaben zu verwenden (siehe auch VI.3).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen,
bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.

1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen
Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6
Monate);

2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden,
mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung
der Versicherung des Bewerbers (und seiner Mitbewerber), die
Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben
ist als Nachweis ausreichend. Weitere nachzuweisende Voraussetzung:
jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache
der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die
Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.)
Die auf subreport herunterzuladenden Formblätter sind für die Angaben
zu verwenden (siehe auch VI.3). Die geforderten Nachweise sind als
Anlagen beizufügen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s. o.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom
Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Ref. sind in die auf
subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Je Ref.
kann von den Bewerbern zusätzl. zum genannten Formblatt max. 1 DIN A4
Seite für weitere Ausführungen genutzt werden, um nachvollziehbar eine
Vergleichbarkeit mit den geforderten Kriterien darzustellen. Darüber
hinausgehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen o.ä.)
ist nicht erforderl. u. wird nicht gewertet.

Grundsätzl. Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Ref. zu den
Kriterien (R-1) bis (R-4):

Vollständigkeit/Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern
abgefragten Angaben,

Bearbeitungszeit mind. 2 Jahre: die Bearbeitung ist ganz oder teilws.
im Zeitraum von 2.2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntm. dieser
Veröffentl. erbracht worden; d. h. bei (R-1), (R-2) und (R-4): die Ref.
müssen noch nicht abgeschlossen sein, sie müssen aber bereits mind.
seit 2 Jahren bearbeitet werden / bei (R-3) gilt: Ganz bearbeitet oder
begonnen seit 02/2011,

Vergleichbarkeit der Ref. mit dem zu vergebenden Auftrag (auch
hinsichtlich der Projektdimensionen).

Es dürfen grundsätzl. mehr Ref. als erforderl. genannt werden, dann ist
in den Formblättern anzugeben, welche Ref. unter (R-1) bis (R-4) je
gewertet werden sollen. Die übrigen genannten Ref. gehen dann nicht in
die Wertung ein.

Eine Ref., die für (R-1) benannt wird, kann auch für (R-2) und (R-4)
benannt werden, wenn die Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist
in diesem Fall explizit anzugeben.

Die Bewerbungen mit den höchsten Bewertungszahlen werden aufgefordert,
am weiteren Verf. teilzunehmen. Folgende Kriterien werden der Bewertung
zugrunde gelegt:

(R-1) Ref. für Tätigkeiten als Gebiets- oder Sanierungsbeauftragter im
Rahmen von Städtebauförderprogr. und im Rahmen von städtebaul.
Gesamtmaßn. (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Ref. ist zu benennen).

Gewertet werden max. 3 Ref. mit je 10 Punkten, Wertung ges. max. 30
Punkte.

Mögliche Zusatzpunkte zu (R-1): Bei dem Städtebauförderprogr., in
dessen Rahmen die Beauftragung erfolgt ist, handelt es sich um das
Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (keine
Mindestanforderung).

Oder:

Das Referenzprojekt wurde im Rahmen des seit 2014 laufenden
EFRE-Programms Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung beauftragt
(keine Mindestanforderung).

Es können je Ref. je 3 Zusatzpunkte, also insg. 9 Zusatzpunkte erreicht
werden.

(R-2) Ref. für die Begleitung von Maßn. im Rahmen von
Städtebauförderprogr., bei denen ein Mitwirken bei der:

a) Akquisition staatlicher Fördermittel,

b) Aufstellen eines Kosten-/Wirtschaftlichkeitsplanes,

c) Abrechnung der Fördermittel,

Wesentlicher Bestandteil der Leistung war. Die Erbringung der
Leistungen zu a), b) und c) ist durch textl. Beschreibung
nachvollziehbar darzulegen.

Gewertet werden max. 2 Ref. mit je 10 Punkten, Wertung ges. max. 20
Punkte.

Mögliche Zusatzpunkte zu (R-2): Bei der betreuten Maßn. handelt es sich
nachvollziehbar nicht nur um Einzelmaßn., sondern um eine Gesamtmaßn.,
bestehend aus mehreren unterschiedl. Einzelmaßn. Es können je Ref.
(Gesamtmaßn.) je 5 Zusatzpunkte, also insges. 10 Zusatzpunkte erreicht
werden.

(R-3) Das Bewerberbüro (bzw. seine Mitarbeiter) verfügt über
Erfahrungen/Referenzen in der Erstellung von formellen, informellen
oder sonstigen städtebaul. Planungen. Gewertet wird 1 Ref. aus diesem
Bereich (also Tekos, ISEKs oder B-Pläne sowie die Erstellung von
städtebaul. Instrumenten, wie Modernisierungs-RL u. ä.) mit 5 Punkten.

(R-4) Erfahrungen in der Betreuung priv. Maßn. im Rahmen von
Städtebauförderprogr., bei denen im Rahmen einer Gesamtmaßn. oder bei
Einzelmaßn. der Kontakt zu priv. Maßnahmenträgern gesteuert wurde (z.
B. Verwaltung von Verfügungsfonds in Bezug auf Einzelmaßn.,
Beratungs-/Abstimmungsgespräche u. ä.). Gewertet werden max. 2 Ref. mit
je 5 Punkten, Wertung ges. max. 10 Punkte.

Insg. können max. 84 Punkte erreicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gesucht ist ein Büro, welches über langjährige Erfahrungen im Bereich
Stadtentwicklung und insbesondere Städtebauförderung in Kommunen mit
vergleichbarem Maßstab verfügt. Dies wird mit den o. g. Referenzen
abgefragt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/07/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
ausgeschlossen.

2) Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten auf subreport zur
Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden (siehe auch unten) und an
der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene
Formblätter werden ausgeschlossen.

Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst Sorge dafür zu tragen und
sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig
eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist
geöffnet und geprüft. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt
nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten
nicht erstattet. Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die
Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst
verantwortlich.

Die Formblätter, die im Rahmen der Bewerbungsphase zu verwenden und
vollständig auszufüllen sind, können auf subreport heruntergeladen
werden. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen
müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen
Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können
zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen
wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als
Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:

die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst
beigefügten Nachweisen,

oder alternativ eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
unter:
[8]https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE
.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung
geforderten Inhalten, was vom Bewerber sicher zu stellen ist) als
vorläufigen Nachweis vorzulegen.

Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften, usw. sind
die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung eines
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel
der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht
zugelassen.

3) Wichtig: Um regelmäßig über Informationen und (anonymisierte)
Rückfragen anderer Bieter in Kenntnis gesetzt zu werden, ist eine
Registrierung über [9]www.subreport.de zu empfehlen. Diese erfolgt i.
d. R. beim Herunterladen der zur Verfügung gestellten Unterlagen auf
subreport einmalig und ist für die Bieter kostenfrei. Rückfragen müssen
stets schriftlich, vorzugsweise über subreport oder per E-Mail, an die
unter I.3) genannte Stelle (agstaUMWELT GmbH, [10]vergabe@agsta.de)
gestellt werden. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über etwaige
Rückfragen zu informieren.

4) In der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntm. sowie
die auf subreport zur Verfügung gestellten Informationen und Unterlagen
hinaus keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.

5) Der unter II.1.5 angegebene Gesamtwert bezieht sich auf die
voraussichtlich verfügbaren Fördermittel für den zu vergebenden
Auftrag.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Energie und Verkehr
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: [11]vergabekammer@wirtschaft.saarland.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB.

Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegen über dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/06/2018

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References

1. mailto:pascal.meiser@illingen.de?subject=TED
2. https://www.illingen.de/
3. https://www.subreport.de/E12267633
4. mailto:vergabe@agsta.de?subject=TED
5. http://www.agsta.de/
6. mailto:vergabe@agsta.de?subject=TED
7. http://www.agsta.de/
8. https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF
9. http://www.subreport.de/
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