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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Arnsberg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018061409121488195 / 255147-2018
Veröffentlicht :
14.06.2018
Angebotsabgabe bis :
17.07.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Arnsberg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 112/2018 255147

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Arnsberg Fachdienst Beschaffung/Vergaben
Niedereimerfeld 22
Arnsberg
59823
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stephanie Gillert
Telefon: +49 2932/201-3252
E-Mail: [1]s.gillert@stadtwerke-arnsberg.de
Fax: +49 2932 / 201-773252
NUTS-Code: DEA5

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.arnsberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E37383777
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E37383777
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umbau und Erweiterung der Feuer- und Rettungswache Arnsberg,
Generalplanungsleistungen
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Standort des 1965 in Betrieb genommenen Feuerwehrgerätehauses an
der Ruhrstraße wurde seitdem nicht an die stetig veränderten
Erfordernisse angepasst. Ziel des Umbaus und der Erweiterung ist, den
Standort in Zukunft für eine kombinierte Feuer- und Rettungswache zu
nutzen. Der im Jahr 2016 mit Beteiligung der HSK-Kommunen
fortgeschriebene Rettungsbedarfsplan des Kreises sieht für die
kommunale Rettungswache im Ortsteil Arnsberg Veränderungen vor. An der
Ruhrstraße sollen künftig 2 Rettungswagen (RTW) stationiert werden.
Außerdem sollen dort Aufenthalts- und Sozialräume für das hauptamtliche
Feuerwehr sowie das Rettungsdienstpersonal entstehen. Des Weiteren
ist angedacht, die Verwaltung der Feuerwehr an die Ruhrstraße zu
verlegen. Die Bauarbeiten sollen in 4 Abschnitten zwischen 2018 und
2021 bei laufendem Betrieb durchgeführt werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1 200 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA5
Hauptort der Ausführung:

Generalplanungsleistungen zum Umbau und Erweiterung der Feuer- und
Rettungswache Arnsberg

Ruhrstraße 74

59821 Arnsberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Am Standort des Neubaus der Feuer- und Rettungswache Arnsberg befinden
sich momentan die hauptamtliche Feuerwache sowie das
Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr mit entsprechendem
Fahrzeugpark und Gerät. Im Zuge des Baufortschritts ist dort ebenfalls
eine Rettungswache mit anzugliedern.

Es soll eine Überplanung des Grundstücks erfolgen:

Abbruch abgängiger Gebäude sowie Gebäudeteile im Rahmen der
Überplanung,

Errichtung von Räumlichkeiten für die Angliederung einer
Rettungswache gemäß den aktuellen Vorschriften,

Errichtung und Anpassung der Räumlichkeiten im Bereich der Feuerwehr
gemäß den aktuellen Vorschriften,

Errichtung eines Kaltlagers für den Bereich Hochwasserschutz,

Errichtung von erforderlichen Stellplätzen auf dem Grundstück.

Den Ausschreibungsunterlagen liegt ein Lageplan sowie das Raumprogramm
bei. Die gesamt erforderliche Nutzfläche für die Feuer- und
Rettungswache beträgt ca. 3 300 m^2.

Für die beschriebenen Baumaßnahmen sollen sämtliche Planungsleistungen
erbracht werden. Grundlage ist das beigefügte Raumprogramm
(Flächenbedarf). Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind:

a) Objektplanungsleistungen für Gebäude i.S.d. Anlage 10 zu § 34 HOAI
in den LPhen 1-8;

b) Leistungen der Tragwerksplanung i.S.d. Anlage 14 zu § 51 HOAI in den
LPHen 1-8 einschl. der Erbringung der bauphysikalischen Nachweise;

c) Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung i.S.d. Anlage 15 zu
§ 55 HOAI in den LPhen 1-8 in den Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 i.S.d. §
53 Abs. 2 HOAI und

d) Leistungen der Freianlagenplanung i.S.d. Anlage 11 zu § 39 HOAI in
den LPhen 1-8. Die Beauftragungen von Sonderfachleuten wie
Bodengutachter, Vermesser, Prüfstatiker usw. erfolgen durch den
Bauherrn gesondert.

Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise:

1) LPhen 1-3;

2) LPhe 4;

3) LPhen 5-8.

Die Baumaßnahme soll Ende 2021 fertiggestellt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden 3
Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes
aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen
Verfahren:

1) Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten
Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind
auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6
Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der
Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt;

2) Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich
geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht
auszuführen, insbesondere die geforderten Mindeststandards an die
technische Leistungsfähigkeit (s. III.1.3) erfüllt. Soweit sich ein
Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten
anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese
die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung
nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser
Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1 VgV.
3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der
Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine
differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf
die maximal 3 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung
erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage der letzten 8 Jahre (ab
3/2010) vertieft betrachtet, welche Planungsleistungen der
Leistungsbilder Gebäude oder Technische Ausrüstung für den Neubau/Umbau
oder die Sanierung von Feuer- und/oder Rettungswachen betreffen. Es
werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren
beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten
Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern
in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen
vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der
Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff
II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit
der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren
Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den
weiteren Büros, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als
Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits
Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden. Zu
diesem Zweck werden die eingereichten Referenzen wie folgt bepunktet:

Umbau/Erweiterung: 20 Punkte,

Neubau: 10 Punkte,

Referenzauftrag umfasst Planungsleistungen des Leistungsbilds Gebäude
i.S.d. § 34 HOAI: 20 Punkte,

Referenzauftrag umfasst Planungsleistungen des Leistungsbilds
Freianlagen i.S.d. § 39 HOAI: 10 Punkte,

Referenzauftrag umfasst Planungsleistungen des Leistungsbilds
Tragwerksplanung i.S.d. § 51 HOAI: 10 Punkte,

Referenzauftrag umfasst Planungsleistungen des Leistungsbilds
Technische Ausrüstung i.S.d. § 55 HOAI in mind. 4 Anlagengruppen: 20
Punkte,

Baukosten (KG 300 bis 700 nach DIN 276 brutto) > 2 500 000 EUR: 20
Punkte.

Je Referenz sind damit max. 110 Punkte erzielbar. Die Bewerber mit der
höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein
Anspruch des Planers auf Beauftragung der einzelnen Leistungsstufen
besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben.

In NRW gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW. Es ist am 30.3.2018
in Kraft getreten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur
Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen
eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberbogens (siehe hierzu Ziff.
VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:

1) Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil;

2) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. §§
123 und 124 GWB; der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der
Richtigkeit der Eigenerklärungen. Fremdbescheinigungen über das
Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern;

3. Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder
Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbegemeinschaft hat zur
Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben
vorzulegen:

1) Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016,
2017) getrennt nach Jahren.

2) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme
i.H.v. mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 500
000 EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr
(Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, nicht älter als 3 Monate,
Kopie ausreichend) oder Bereitschaftserklärung eines
Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung
abzuschließen (Kopie ausreichend).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden;

Mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden;

Zweifach maximiert pro Jahr;

Nicht älter als 3 Monate;

Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers (Kopie ausreichend);

Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine
entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie ausreichend),
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur
Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit
dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende
Angaben/Unterlagen einzureichen:

1) Angaben zu den in den letzten 8 Jahren (seit 03/2010) erbrachten
Leistungen vergleichbarer Art (Planungsleistungen der unter Ziff.
II.2.4 der Bekanntmachung bezeichneten Art) mit Projektbeschreibung und
Angaben zu den Baukosten KG 300 bis KG 700 nach DIN 276 brutto, den
konkret erbrachten Planungsleistungen (Leistungsbilder und
Leistungsphasen nach HOAI und Angabe, inwieweit die jeweiligen
Leistungen selbst/in einer Arbeitsgemeinschaft oder als/durch
Nachunternehmer ausgeführt wurden), zum Leistungszeitraum und dem
Auftraggeber nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten; zu den einzelnen
Projekten sind nach Möglichkeit Referenzschreiben der jeweiligen
Auftraggeber beizufügen (Kopie ausreichend);

2) Angabe der in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016, 2017)
jahresdurchschnittlich fest angestellten Beschäftigten, gegliedert nach
Architekten/Ingenieuren und sonstigen Mitarbeitern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen
für den Zeitraum der letzten 8 Jahre (seit 03/2010) folgende
Referenzlage nachweisen:

1 Referenzobjekt, das jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllt:

Planung eines Neubaus oder eines Umbaus/einer Erweiterung einer
Feuer- und/oder Rettungswache mit Kosten der KG 300 bis KG 700 nach DIN
276 von zusammen mind. 2 500 000 EUR brutto,

innerhalb des Referenzzeitraums bearbeitete Leistungsphasen: mind.
2-5 i.S.d. Anlage 10 zu § 34 HOAI.

1 Referenzobjekt, das jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllt:

Planung eines Neubaus oder eines Umbaus/einer Erweiterung einer
Feuer- und/oder Rettungswache mit Kosten der KG 300 bis KG 700 nach DIN
276 von zusammen mind. 2 500 000 EUR brutto,

innerhalb des Referenzzeitraums bearbeitete Leistungsphasen: mind.
2-5 i.S.d. Anlage 15 zu § 55 HOAI für mindestens 4 der 8 in § 53 HOAI
aufgeführten Anlagengruppen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 75 VgV berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen und über die
erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 75
Abs. 3 VgV. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche
Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung
der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erüllen
diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen
verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als
Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer
Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in
welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie
dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die
Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene
Bewerbergemeinschaftserklärung muss den Namen der Erklärenden von
sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft enthalten. Im Falle der
Auftragserteilung ist die Erklärung zur Bildung einer
Arbeitsgemeinschaft von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft zu
unterzeichnen. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem
Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für
welche teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
zuständig sein sollen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/07/2018
Ortszeit: 10:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 36 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um die Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird
ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal
[5]www.subreport-elvis.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von
Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den
Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g.
Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, sich
regelmäßg über etwaige Bieterrundschreiben zu informieren. Die
kostenlose Registrierung wird empfohlen;

2) Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben
und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist elektronisch, unsigniert
über das Vergabeportal [6]www.subreport-elvis.de/E37383777; Bereich
Angebote abgeben, bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin
einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht
eingehen, könnnen nicht berücksichtigt werden;

3) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o.g.
Vergabeportal übersendet werden;

4) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied
einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein
Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung
zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die
grundsätzlich nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird.
Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen
Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft
im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall
berufen hat;

5) Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines
ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des
Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete
Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur
Angebotsabgabe zur Verfügung stehen;

6) Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist
allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
Fax: +49 2514112165
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten
Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung
gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich,
wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der
vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und den Namen des
Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform und seit
der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax
oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den
geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer
Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter
wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
Fax: +49 2514112165
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/06/2018

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References

1. mailto:s.gillert@stadtwerke-arnsberg.de?subject=TED
2. https://www.arnsberg.de/
3. https://www.subreport.de/E37383777
4. https://www.subreport.de/E37383777
5. http://www.subreport-elvis.de/
6. http://www.subreport-elvis.de/E37383777

 
 
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