Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Potsdam - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018061309152986168 / 253222-2018
Veröffentlicht :
13.06.2018
Angebotsabgabe bis :
17.07.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Potsdam: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 111/2018 253222

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Allee nach Sanssouci 6
Potsdam
14471
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: [1]vergabestelle@spsg.de
Fax: +49 331-9694373
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.spsg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YRXDHR
4
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YRXDHR
4
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Schloss Pfaueninsel, Gesamtsanierung, Objektplanung Gebäude und
Fachplanung Restaurierung
Referenznummer der Bekanntmachung: 4183059
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung Gebäude und Fachplanung Restaurierung für die Baumaßnahme
Sanierung Schloss Pfaueninsel.

Das Schloss Pfaueninsel, 1794-95 für König Friedrich Wilhelm II.
errichtet, muss umfassend saniert werden. Im Inneren des unter
Denkmalschutz stehenden und zur UNESCO-Welterbestätte Schlösser und
Parks von Potsdam und Berlin gehörenden 2-geschossigen Fachwerkbaus
befindet sich ein in der Region Berlin-Brandenburg einzigartiges, noch
vollständig erhaltenes Interieur des Frühklassizismus. Teile der
Ausstattung wurden noch nie restauratorisch überarbeitet und stellen
dadurch ein einzigartiges Zeugnis der Kunst des späten 18. Jhd. im Raum
Berlin-Brandenburg dar. Die auf die Fernwirkung einer Ruine zielende,
eher schlicht gehaltene Fassade wurde dagegen mehrfach erneuert,
letztmalig 1974-1976.

Die Realisierung erfolgt mit Mittel aus dem Bundeskulturhaushalt und
der Länder Berlin und Brandenburg.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Schloss auf der Pfaueninsel

Nikolskoer Weg

14109 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte
durchzuführende Maßnahme umfasst:

Dachsanierung, Erneuerung Dachhaut und ggf. Veränderung Entwässerung
zur sicheren Ableitung von Regenwasser,

Restaurierung Außenfassaden mit Holzverkleidung, Holzfenstern und
Holztüren,

Sanierung Feuchteschäden im Kellermauerwerk,

Ersatz verlorener Ziegelausfachungen durch geeignete Ersatzstoffe,

Umgang mit kontaminierten Hölzern im Bereich Dachkonstruktion und
innen freiliegendes Fachwerk im Nordturm und ggf. auch beim nicht
sichtbaren Fachwerk Außenwände,

Gangbarmachung Mechanik bauzeitlicher Fenster/Rollläden,

Sanierung Eisengussbrücke (u.a. Rostfraß, fingerdicke Risse),

Sanierung Risse/Setzungsschäden Treppenturm sowie ggf. statische
Ertüchtigung,

ggf. Erneuerung haustechnischer Anlagen (Einbruch-, Brandmeldeanlage,
Elektrifizierung Keller/Treppenhaus, Wasseranschluss Keller),

Verbesserung Schutzfunktion Hülle unter Beibehaltung des
Erscheinungsbildes der Innenräume, soweit denkmalpflegerisch
vertretbar,

Restaurierung Wandfassung Treppenhaus durch eine Retusche,

ggf. statische Ertüchtigung Tonnengewölbe über Wirtschaftstunnel.

Ziel der Maßnahme ist eine nachhaltige Instandsetzung der Gebäudehülle
und Konservierung der ortsfesten Ausstattung der museal genutzten
Innenräume. Das Schloss ist unter höchstmöglicher Schonung der nahezu
vollständig erhaltenen ursprünglichen Substanz zu sanieren. Neben
umfangreichen Fachkenntnissen zu traditionellen Handwerks- wie auch
modernen Sanierungs- und Konservierungstechniken sind
Durchsetzungskraft und Einfühlungsvermögen erforderlich, um den Bestand
so optimal als möglich zu erhalten und bei Erfordernis baulicher
Zutaten Lösungen anbieten zu können, die sich überzeugend in das
Vorhandene einfügen.

Für die Sanierungsplanung wird ein Team mit umfassender Fachkenntnis
und hoher Zuverlässigkeit gesucht. Es bedarf äußerster Sorgfalt, um das
Gebäude ohne vermeidbare Erschütterungen / großflächige Demontage von
ortsfesten Ausstattungen instand zu setzen.

Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:

1) Gebäudetyp: Kulturbau/Schloss;

2) Art: Bauen in denkmalgeschütztem Bestand, insbesondere Sanierung /
Restaurierung, Ausführungen in UNESCO-Welterbestätte, Instandsetzung /
Instandhaltung;

3) BGF: ca. 570 qm;

4) Geschätzte Bauwerkskosten (KGr 300-400): ca. 2,47 Mio. EUR netto.

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von
Objektplanungs-/ Restaurierungsplanungsleistungen: Grundleistungen der
Objektplanung für Gebäude und Innenräume (HOAI §34 Leistungsphasen 2-9,
soweit erforderlich) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (im
Einzelnen siehe Vergabeunterlagen, hier: Anlagen 9 und 11 zum Vertrag).

Folgende Maßnahmenbereiche sind dabei anteilig (A) bzw. vollständig (B)
durch den Fachplaner für Restaurierungsleistungen zu bearbeiten:

a: Sanier. Bauteile Außentüren, Fenster, Rollläden, Lichtschutz innen,
Treppen im Gebäude und Eisengussbrücke zwischen den beiden Türmen;

b: Konservierung, ggf. De- und Replatzierung sowie Schutz der
ortsfesten Ausstattung und künstlerisch gestalteten Bauteile, inkl.
sämtlicher Wand-/Decken-/Tafelparkettoberflächen im museal genutzten
Bereich sowie Restaurierung Wandoberflächen im Treppenhaus und Turmuhr
mit Geläut;

c: Beratung der für die Sanierung aller unter Punkt A und B nicht
genannten Bauteile und Bauleistungen, soweit eine konstruktive
Verbindung zur ortsfesten Ausstattung besteht.

Die Betreuung der Auslagerung und der Konservierung des mobilen
Kunstguts und die Betreuung des weiteren Umgangs mit einem Wandbild aus
den 1960er Jahren sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.

Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11).

Weitere Planungsleistungen werden separat vergeben (s. Anlage 12 zum
Vertrag). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Geplanter
Zeitrahmen:

1) Beauftragung: vorauss. 11/2018;

2) Planung/Baudurchf.: bis 10/2024;

3) Inbetriebn./Überg. nach Absch.

H RBBau bis 06/2025.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: 1. Für die Auftragsausführung vorgesehenes
Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung:
35,06
Qualitätskriterium - Name: 2. Strukturelle Herangehensweise (nach
näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 16,88
Qualitätskriterium - Name: 3. Fachtechnische Lösungen (nach näherer
Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 18,18
Preis - Gewichtung: 29,87
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Tagen: 72
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht
abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis
verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.

Die Angaben in Ziff. II.2.4 gehen von ca. 3-monatigen Unterbrechungen
im Fall Unterlagenprüfung durch Dritte (z.B.
Zuwendungsgeber/Bauaufsicht) aus und eingeschränkter Bautätigkeit im
Winter (Nov.-März).
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und
der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1,
III.1.2 und III.1.3.

2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der
Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem
Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare
Punktzahl beträgt 950 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit: 13,16 %; Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit: 86,84 %). Die detaillierten Angaben zur Bewertung
können dem Anhang zum Teilnahmeantrag, der Teil der Vergabeunterlagen
ist, die im Internet abgerufen werden können (siehe Ziffer I.3),
entnommen werden.

3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der
erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der
Bewerber, welche die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende
Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch
Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle angenommen
werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit
Punktgleichstand) ausgewählt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1) Die Vergabe erfolgt stufenweise entsprechend RBBau ohne
Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.

Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphase 2
bis 4 gem. HOAI §34 zu beauftragen (Leistungsstufe 1). Die weiteren
Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der
Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der
stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen
ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw.
zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere
Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine,
die vorhandenen sowie sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.

2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind
neben einem Honorarangebot (Formblatt [s.a. II.2.14]) folgende
Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s.a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung
zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen
Vergabegesetz (Anlage 13 zum Vertrag).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. I.3):
Vertrag inkl. Anlagen (1-13), Aufmaßpläne.

Nachfolgend genannte Unterlagen können in der Vergabestelle der SPSG
eingesehen werden: Bestandspläne; Raumbuch; Bedarfsprogramm;
Bauforschungsbericht; Schadstoffvoruntersuchungen; Brandschutzplanung.
Eine Terminabstimmung über die Vergabestelle ist erforderlich (Kontakt
siehe Ziff. I.3).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften
von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei
Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) wird der Bewerber
ausgeschlossen:

1) Eigenerklärungen/Auflagen:

a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister
oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers
(Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt b) des Bewerbers,
dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.

c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass keine
Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
§123 und §124 vorliegen;

d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im
Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte
Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.

e) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers zu
wirtschaftlichen Verknüpfungen.

f) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Pkt. 6)
gemäß Ziffer III.2.1.

g) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung
seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen
(Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen
(Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden
Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu
wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit) und
gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher
Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen.
Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und
Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers
vorzulegen.

2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für
die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3
der Bekanntmachung) abzugeben,

in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die
Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden
ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass
die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Umsatz:

Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz in
den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Leistungsbild
Objektplanung im Sinne HOAI 2013 §34/Restaurierungsplanung gesamt sowie
(davon) Netto-Jahresumsatz (EURO) für Planungen für
Restaurierungsleistungen.

Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen
Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur
entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der
Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat
(Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).

2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:

Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens
2,0 Millionen EURO je Schadensfall für Personenschäden sowie 0,5 000
000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des
Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im
Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt.
2).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) im Leistungsbild Objektplanung im
Sinne HOAI 2013 §34/ Restaurierungsplanung: Mindestanforderung:
größer/gleich 150 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt, davon
mind. 25 000 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt für Planungen für
Restaurierungsleistungen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017)
jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte)
gesamt / davon mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre,
aufgeschlüsselt in:

Architekten und Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Master oder
gleichwertiger Abschluss) im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI
2013 §34,

Restauratoren (Dipl.-Rest. bzw. Master oder gleichwertiger Abschluss
im Fach Konservierung/ Restaurierung).

2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem
eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht
werden.

3) Für das in Ziffer II.1.4 und II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind
aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) je
Leistungsschwerpunkt genau 2 mit der Bauaufgabe vergleichbare
Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1:
Referenzen Objektplanung Gebäude und Innenräume / 5.2.2: Referenzen
Fachplanung Restaurierung), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet
werden. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils
folgende Unterangaben vollständig getätigt werden (sofern
zutreffend/abgefragt):

Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens,

Auftraggeber,

Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103,

Name des Auftragnehmers,

Status (Baudenkmal),

Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §34 (mindestens
Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber),

Bauwerkskosten (Referenzprojekte Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1: KGr 300
nach DIN 276 bezogen auf den Bereich Bauen im Bestand [Instandsetzungs-
und/oder Instandhaltungs-, Umbau-, Modernisierungsmaßnahmen i.S. HOAI
2013 §2]; Pkt. 5.2.2: vom Restaurator beplante Bauwerkskosten),

erbrachte Leistungen (Referenzprojekte Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1:
bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 §34; Pkt. 5.2.2:
Fachbauleitung / von der Vorplanung bis zur
Objektüberwachung/Fachbauleitung alle für die Restaurierung
erforderlichen Planungsleistungen durchgängig erbracht),

Honorarzone i.S. HOAI 2013 §35 (nur Referenzen Pkt. 5.2.1),

Art der Baumaßnahme (Pkt. 5.2.1: Bauen im Bestand [Instandsetzungs-
und/oder Instandhaltungsmaßnahme, Umbau- und/oder
Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2] / Andere; Pkt. 5.2.2:
Konservierungs-/Restaurierungsmaßnahme / Andere).

Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem zusätzliche
Angaben zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen erforderlich (siehe
Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 und 5.2.2).

Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je mind. 2 und
max. 3 Seiten (DIN-A4 oder DIN-A3 einseitig) in Form von Texten,
Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.

Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen
Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und
Zusammenarbeit belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv
in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich Erkundigungen beim
Betreiber/Bauherrn vor. Nicht in deutscher Sprache verfasste
Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.

Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Pkt. 5) sind von
der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend)
insgesamt zu machen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese
Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren
Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:

1) Anzahl der Architekten und Ingenieure / Restauratoren (inkl.
Führungskräfte) im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013
§34/Restaurierungsplanung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
Mindestanforderung: größer/gleich 3 pro Jahr im Durchschnitt, davon
mind. 2 Architekten/Ingenieure im Leistungsbild Objektplanung im Sinne
HOAI 2013 §34 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre und mind. 1
Restaurator mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre).

2) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt
werden kann: Es dürfen nur Referenzprojekte benannt werden
(Teilnahmeantrag Pkt. 5), die folgende Bedingungen erfüllen: 1)
Baudenkmal,

2) Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §34 (mind.
Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) im Zeitraum 06/2008 bis 05/2018.

3.1) Referenzprojekte Objektplanung Gebäude und Innenräume zusätzlich:
Bauwerkskosten (KGr 300 nach DIN 276) bezogen auf den Bereich Bauen im
Bestand (Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungs-, Umbau-,
Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2) ? 0,8 Mio. EUR netto;

3.2). Referenzprojekte Restaurierungsplanung zusätzlich:
Planungsleistungen mindestens Fachbauleitung - für größer/gleich 2
Fachrichtungen der Restaurierung/Konservierung aus den Fachbereichen

1) Architekturfassung und Wandbild und/oder 2. Holz, 3. Metall, 4.
Stein, 5. Papier, 6. Textil erbracht.

Mit diesen Referenzprojekten sind die folgenden weiteren
Mindestanforderungen zu erfüllen:

Objektplanung Gebäude und Innenräume:

2) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 8
im Sinne HOAI 2013 §34 durchgängig erbracht wurden;

Restaurierungsplanung:

a) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem von der Vorplanung bis zur
Objektüberwachung/ Fachbauleitung alle für die Restaurierung
erforderlichen Planungsleistungen durchgängig erbracht wurden;

b) mindestens ein Referenzprojekt mit Planungsleistungen im Fachbereich
Architekturfassung und Wandbild;

c) mindestens ein Referenzprojekt mit Planungsleistungen im Fachbereich
Holz.

Alle Mindestanforderungen müssen durch die genau 2 Referenzprojekte je
Leistungsbereich erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen
der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die
Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in
der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu
werden und bauvorlageberechtigt sind;

2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die
Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß
dem vorstehenden Absatz benennen;

3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je
Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder
juristische Personen gestellt werden.

Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im
Teilnahmeantrag.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1) Die örtliche Präsenz (Potsdam/Berlin) ist während der Planungs- und
Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen. Die
personelle Kontinuität bzgl. der Präsenz vor Ort ist möglichst
sicherzustellen;

2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden
Vorschriften und Regeln des Bundes und des Landes Berlin (u.a. BHO /
VV-BHO, RBBau, BauO Bln, RZBau, VHB).

3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);

4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten
vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.11, Unterpkt. 2;

5) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2;

6) Vertrag inkl. Anlagen;

7) HOAI 2013. Festlegungen AG: Honorarzone gem. §35: IV Viertelsatz;
Zuschlag gem. §12: 34 %;

8) Folgende Stundensätze können nicht überschritten werden
(Zeithonorare): Auftragnehmer/ Mitarbeiter/sonstige Mitarbeiter:
63/53/42 EUR/Stunde;

9) Festlegung bzgl. Nebenkostensatz: max. 5 %.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/07/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/08/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und
Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter
(Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung
sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und
sind nicht separat zu erklären/abzugeben.

Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum
maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen
werden können. Die Formblätter sind in deutscher Sprache gut lesbar
vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu
unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist
einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
zwingend ausgeschlossen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein
Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den
Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.

Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziffer IV.2.2 ist ein
Papierexemplar der Formblätter inkl. der zusätzlich geforderten
Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, außen mit dem Vermerk
Sanierung Schloss Pfaueninsel, VgV Objektplanung Teilnahmeantrag
Bitte nicht öffnen" gekennzeichnet, bis zu der genannten Frist
einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt
unmittelbar zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] -
hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine
Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist nicht vorgesehen
(s.a. Hinweise Teilnahmeantrag Pkt. 5.1).

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
Kostenerstattung besteht nicht.

2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung
einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor
genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht
verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag einschließlich Anlagen
vollständig ausgefüllt eingereicht wird.

3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle
Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix
Stufe 1, Zuschlagskriterien Stufe 2, sowie die in Ziffer II.2.14
aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur
Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen
werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen
dort zu verschaffen.

4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so
rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der
Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3),
Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die
Kommunikationsfunktion des Vergabemarktplatzes Land Brandenburg (siehe
Ziff. I.3). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort
möglich ist.

5) Hinweis zu Ziffer II.2.5 Zuschlagskriterien (Stufe 2): je Kriterium
werden 0, 1, 3 und 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt maximal 385
Punkte erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen, hier:
Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung der
Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis,
0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem
1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im
Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) /
(niedrigster Preis x 1,75 niedrigster Preis).

6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung
(Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen
Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage
festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV
§17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDHR4.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie (MWE), Potsdam
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: [5]http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den
Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.
Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines
Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der
Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein
Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit.

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg,
Vergabestelle
Allee nach Sanssouci 6
Potsdam
14471
Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@spsg.de
Fax: +49 3319694-373

Internet-Adresse: [7]www.spsg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/06/2018

[BUTTON] ×

Direktlinks

HTML ____________________
PDF ____________________
PDFS ____________________
XML ____________________
[BUTTON] Schließen

References

1. mailto:vergabestelle@spsg.de?subject=TED
2. http://www.spsg.de/
3. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YRXDHR4
4. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YRXDHR4
5. http://www.mwe.brandenburg.de/
6. mailto:vergabestelle@spsg.de?subject=TED
7. http://www.spsg.de/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau