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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018061309140386085 / 253174-2018
Veröffentlicht :
13.06.2018
Angebotsabgabe bis :
13.07.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71322300 - Planungsleistungen für Brücken
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Berlin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2018/S 111/2018 253174

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Zimmerstr. 54
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau
GmbH
Telefon: +49 30-20243-222
E-Mail: [1]vergabe@deges.de
Fax: +49 30-20243-791
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.deges.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://vergabe.deges.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functio
n=_Details&TenderOID=54321-Tender-163f39a1387-201625f7a8d62464
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Straßen- und Brückenbau

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

A1 HH Norderelbbrücke Realisierungswettbew. LP2, OP/TP LP 3
Referenznummer der Bekanntmachung: A714280105.1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Realisierungswettbewerb Objektplanung Ing. Bw und Tragwerksplanung Lph
2;

Ingenieurleistungen Objektplanung Ing. Bauwerke Lph 3 u. 6;

Tragwerksplanung Lph 3;

Bes. Leistungen (BIM, bauzeitl. Verkehrsführung, Architektonische
Beratung).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71322300
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE60
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mittels des vorliegenden Realisierungswettbewerbs gemäß RPW sollen
folgende Planungsleistungen vergeben werden.

Für die Durchführung der LP 2 im Zuge des Wettbewerbs werden die Bieter
entsprechend der RPW entschädigt (näheres siehe Wettbewerbsunterlage).

Folgende Planungsleistungen sollen während des Realisierungswettbewerbs
bzw. nach dessen Abschluss und Beauftragung erbracht werden:

Realisierungswettbewerb Objektplanung Ing. Bw und Tragwerksplanung
Lph 2,

Ingenieurleistungen Objektplanung Ing. Bauwerke Lph 3 u. 6,

Tragwerksplanung Lph 3,

Bes. Leistungen (BIM, bauzeitl. Verkehrsführung, Architektonische
Beratung).

Gegenstand der Planung ist der Rückbau und Ersatzneubau der
Norderelbebrücke der A 1.

Bestandsbauwerk Baujahr 1963.

Konstruktion: Seilverspannte Mittelträgerbrücke über 5 Felder.

Brückenfläche: 12 502 m^2.

Gründung: Stahlbetonrammpfähle / Senkkästen /Senkbrunnen.

Für das bestehende Bauwerk ist ein Ersatzneubau zu planen.

Der Ersatzneubau muß den 8-streifigen Ausbau der BAB A1 berücksichtigen
und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs erfolgen.

Aufgrund der in unmittelbarer Nähe befindlichen Autobahndreiecke
Norderelbe (derzeit HH-Süd) und Hamburg-Südost sind pro
Richtungsfahrbahn, zusätzlich zu den 4 Fahrstreifen und dem
Standstreifen, 2 weitere Verflechtungsstreifen zu über-führen. Die
Fahrbahnbreiten betragen damit ca. 26 m je Überbau. Auf der Südseite
des Bauwerks ist zusätzlich ein 4 m breiter Geh- und Radweg zu
überführen.

Damit ergeben sich ungewöhnlich große Bauwerksbreiten, so dass neben
dem Längstrag-system auch dem Quertragsystem zunehmende Bedeutung
zukommt. Hier werden technisch innovative Lösungen erwartet.

Unmittelbar südlich des bestehenden Bauwerks grenzen das FFH-Gebiet
Hamburger Unterelbe sowie das Naturschutzgebiet Auenlandschaft
Norderelbe an. Nördlich befinden sich das EU- Vogelschutzgebiet
Holzhafen und das Naturschutzgebiet Holzhafen. Eingriffe sind hier
sowohl im Bau- als auch im Endzustand zu vermeiden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 45
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (§ 45 (4) Nrn. 2
und 4 VgV) [nur Mindeststandard],

Fachliche Eignung nach § 46 (3) Nrn. 1 bis 10 VgV: [100 v.H.].

Die gem. Ziffern III.1.3) und III.2.3) vorzulegenden Unterlagen und
Angaben werden wie folgt gewichtet:

§ 46 (3) 2) VgV: Berufliche Befähigung der für die Leistung
verantwortlichen Personen [70 v.H.].

Die Gewichtung setzt sich wie folgt zusammen:

Mitarbeiter 1 (Objektplanung Ingenieurbauwerke) 20 v.H,

Mitarbeiter 2 (Tragwerksplanung) 20 v.H,

Mitarbeiter 3 (Architektonische Gestaltung) 20 v.H,

Mitarbeiter 4 Tragwerksplanung Rückbau 10 v.H,

Mitarbeiter 5 (BIM Manager) nur Mindeststandard.

Mit folgender Unterwichtung:

Berufliche Eignung (Ausbildung und Berufserfahrung) 20 v.H,

Referenzprojekte 80 v.H.

§ 46 (3) 1) VgV: entfällt;

§ 46 (3) 6) VgV: Technische Leitung: [30 v.H.].

Persönliche Leistungsfähigkeit der Personen, die die technische Leitung
innehaben inkl. berufliche Befähigung.

Mitarbeiter 1 (Projektleiter).

Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen:

Mit folgender Unterwichtung:

Berufliche Eignung (Ausbildung und Berufserfahrung): 20 v.H,

Referenzen: 80 v.H.

§ 46 (3) 8) VgV: Personalbestand des Bewerbers in den letzten 3 Jahren:
[nur Mindeststandard];

§ 46 (3) 9) VgV: Geräte, Technische Ausrüstung: -entfällt-;

§ 46 (3) 3) VgV: Gewährleistung der Qualität: -entfällt-.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem
Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der
Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem
Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist.

a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller
Vereinigungen), § 129 a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), §
129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);

b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter
Vermögenswerte);

c) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden;

d) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den
Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag
verwaltet werden;

e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des
EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung
internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10des Vierten
Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der
Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und
Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;

f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit
internationalem Geschäftsverkehr);

g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes
zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der
Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden.

Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße
gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer
rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter
zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung
der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts-
oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten
einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig
verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr. 1,2,3,4,5,6,7,8,9 und10 GWB
sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB].

Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist
oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan
rechtskräftig bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation
befindet [§ 124 Abs. 2 GWB],

dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus
Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in
Frage stellt [§ 124 Abs. 3 GWB],

dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine
schweren Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB],

dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt
wurde [§ 123 Abs. 4 GWB].

Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.

Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren
satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- /
Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt,
wenn durch die Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird,
dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person
gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der
Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre
Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung
von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärungen gem. § 45 (4) Nrn. 1 und 2 VgV sind vorzulegen. Die Angaben
sind in den Teilnahmeunterlagen vorzunehmen.

Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit
der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des
Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen
(45 Abs. 2 VgV). Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3,00 Mio.
EUR für Personen und 5 Mio. EUR für sonstige Schäden wird als
Mindeststandard gefordert. Eine Erklärung, dass ggf. niedrigere
Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, reicht aus (siehe
Teilnahmeunterlagen).

Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den letzten 3
Geschäftsjahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtumsatz in
einer Mindesthöhe nachweist (siehe Teilnahmeunterlagen).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Beurteilung der fachlichen Eignung sind gem. § 46 (3) Nrn. 1 bis 10
VgV Angaben zu machen bzw. Unterlagen vorzulegen. Der Teilnahmeantrag
ist zu verwenden.

§ 46 (3) 2 VgV): Berufliche Befähigung der für die Leistung
verantwortlichen Personen. Zum Nachweis der Fachkunde werden die
Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert;

§ 46 (3) 1 VgV): entfällt;

§ 46 (3) 6 VgV): Persönliche Leistungsfähigkeit der Personen, die die
technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung.

Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert.

§ 46 (3) 8 VgV): Personalbestand in den letzten 3 Jahren. Zum Nachweis
werden Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert;

§ 46 (3) 9 VgV): entfällt;

§ 46 (3) 3 VgV): entfällt;

§ 46 (3) Nr. 10 VgV): Andere Unternehmen (Unterauftrag). Zum Nachweis
werden Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu § 46 (3) 2 VgV) Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die
berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen
bestimmten Mindeststandards genügt (siehe Teilnahmeunterlagen);

Zu § 46 (3) 6 VgV): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die
persönliche Leistungsfähigkeit der Personen, die die technische Leitung
innehaben inkl. beruflicher Befähigung bestimmten Mindeststandards
genügt (siehe Teilnahmeunterlagen);

Zu § 46 (3) 8 VgV): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den
letzten 3 Jahren einen durchschnittlichen Personalbestand in einer
Mindestanzahl nachweist (siehe Teilnahmeunterlagen).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/07/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 24/07/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom
Auftraggeber vorgefertigten Teilnahmeunterlagen zu verwenden. Die
Teilnahmeunterlagen fassen die gewünschten Informationen und Nachweise
der Bekanntmachung zusammen.

Der ausgefüllte Antrag auf Teilnahme ist unterschrieben zusammen mit
den Bewerbungsunterlagen in einem verschlossenem Umschlag zum
Schlusstermin (siehe Ziffer IV.2.2)) an die unter Ziffer I.1) genannte
Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen
mit dem gelben Vordruck und dem Namen des Bewerbers / der
Bewerbergemeinschaft und der Anschrift zu bezeichnen.

Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die
geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der
vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der
Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung
sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der vorbereiteten
Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren
führen. Nicht unterschriebene bzw. signierte, sowie nicht fristgerechte
Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen
berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind
nicht erwünscht.

Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.

Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die
Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

Aufgrund der gestalterischen Bedeutung, der technischen Besonderheiten
und der besonderen Umweltaspekte soll für die neue Brücke ein
Realisierungswettbewerb für die Objektplanung Ing. Bw und
Tragwerksplanung Lph 2 als nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013 in
Verbindung mit der VgV durchgeführt werden. Mit dieser Art des
Wettbewerbs soll für die gestellte Aufgabe durch vergleichende
Bewertung alternativer Vorschläge eine optimierte Lösung gefunden
werden, die den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird.

Der nichtoffene Wettbewerb nach öffentlicher Teilnahmeaufforderung
bietet die bestmöglichen Voraussetzungen eine überschaubare Anzahl von
geeigneten Bewerbern auszuwählen und Aufwand und Nutzen zu optimieren.
Neben der optimalen Lösungsfindung für die konkrete Aufgabenstellung
soll auch beispielgebend die Qualität des Planens und Bauens gefördert
und ein wichtiger Beitrag zur Baukultur geleistet werden.

Der Auslober beabsichtigt, den Preisträger des Realisierungswettbewerbs
für die Objektplanung Ing. Bw und Tragwerksplanung Lph 2 mit der
weiteren Bearbeitung des Bauwerksentwurfes der Norderelbbrücke zu
beauftragen.

Der Folgeauftrag umfasst:

die Leistungsphasen 3 und 6 (teilweise) der Objektplanung
Ingenieurbauwerke,

die Leistungsphasen 3 der Tragwerksplanung sowie,

Besondere Leistungen.

Die Ermittlung des Honorars erfolgt nach HOAI. Für die Durchführung der
LP 2 im Zuge des Wettbewerbs werden die Bieter entsprechend der RPW
entschädigt (näheres siehe Wettbewerbsunterlage). Das Honorar ist durch
die Teilnehmer des Wettbewerbes bei Abgabe der Wettbewerbsarbeit mit
anzubieten (siehe Anlage Vertragsentwurf). Es ist vorgesehen, den
Wettbewerbssieger nach Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen
gemäß GWB mit seinem Angebot zu beauftragen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Neuenfelder Straße 19
Hamburg
21109
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein
Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/06/2018

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References

1. mailto:vergabe@deges.de?subject=TED
2. http://www.deges.de/
3. https://vergabe.deges.de/
4. https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-163f39a1387-201625f7a8d6
2464

 
 
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