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Ausschreibung: Mobile hydraulische Grubenausbausysteme - D-Ibbenbüren
Mobile hydraulische Grubenausbausysteme
Maschinen und Geräte für den Bergbau
Dokument Nr...: 37794-2012 (ID: 2012020304133702731)
Veröffentlicht: 03.02.2012
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Auftragsbekanntmachung Versorgungssektoren
Lieferauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH
Osnabrücker Str. 112
Kontaktstelle(n): RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH - Einkauf KKE
Zu Händen von: Herrn Günter Sand
49477 Ibbenbüren
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 545151-3320
E-Mail: Guenter.Sand@rag.de
Fax: +49 545151-3344
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.rag.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: RAG Aktiengesellschaft
Shamrockring 1, 44623 Herne
Kontaktstelle(n): RAG Aktiengesellschaft - Abt. BK I33 Poststelle
Zu Händen von: Herrn Jürgen Jennerjahn
44620 Herne
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 232315-3423
E-Mail: Einkauf-RAG@rag.de
Fax: +49 232315-3891
Internet-Adresse: http://www.rag.de
I.2) Haupttätigkeit(en)
Aufsuchung und Gewinnung von Kohle und anderen festen Brennstoffen
I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Lieferung von 209 Schreitausbaueinheiten für den untertägigen Einsatz im
Steinkohlenbergbau bei der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Ibbenbüren.
NUTS-Code DEA3
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
In diesem Vergabeverfahren wird ausgeschrieben die Lieferung von 209 Stück
Schreitausbaueinheiten mit einem mechanischen und hydraulischen
Verstellbereich von 580 mm im eingefahrenen Zustand und 1 450 mm im
ausgefahrenen Zustand für den untertägigen Einsatz im Steinkohlenbergbau
auf dem Bergwerk Ibbenbüren der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH.
Der Mittenabstand beträgt 1 500 mm.
Die Schreitausbaueinheiten sind für Setzdrücke bis 320 bar und
Einstelldrücke bis 390 bar zuzulassen.
In Sonderbereichen (Strebendbereiche) müssen die Schildkappen um 500 mm
verlängerbar sein.
Der Ausbauwiderstand bei einer Mächtigkeit von 1 000 mm und einem Abstand
Kappenspitze Kohlenstoß von 400 mm muss mindestens 490 kN/m² betragen
(bei Setzdruck = 320 bar).
Der Schildstempel soll als Doppelhubstempel ausgeführt sein.
Für den Einsatz im Steinkohlenbergbau sind - soweit nicht vorhanden -
bergrechtliche Zulassungen für die benötigten Produkte zu erwirken und
vorzulegen.
Nach jetzigem Planungsstand ist der Liefertermin für Mai 2013 geplant.
Geplant ist ferner, den Auftrag bis Mai 2012 zu vergeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge der Eignungsprüfung eine
Lieferantenbeurteilung einschließlich erforderlicher Besichtigung bei
allen Bewerbern durchzuführen.
Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen
in Abschnitt VI.3 dieser Veröffentlichung verwiesen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
43140000, 43100000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Sicherung der Ansprüche auf
Erfüllung, Nacherfüllung und/oder Schadensersatz eine für ihn angemessene
Bürgschaft zu fordern.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Die Auftragsvergabe erfolgt auf der Grundlage der Einkaufs- und
Bestellbedingungen der RAG Aktiengesellschaft.
Diese sind zu finden über die in Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse
des Auftraggebers, und zwar über den dortigen Navigationspunkt
"Marktplatz", Unterpunkt "Einkaufsbedingungen".
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten
Vertreters und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Lediglich im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist hierfür das
Formular IV zu verwenden (Erläuterungen zu den vom Auftraggeber
vorbereiteten Formularen siehe Abschnitt VI.3).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Bergbauspezifische Bestimmungen:
Die einschlägigen bergbauspezifischen Bestimmungen sind zu beachten und
einzuhalten.
Auftragsausführungen sowohl unter Tage als auch über Tage unterliegen der
Bergaufsicht des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.
Zulassungen:
Sämtliche in Abschnitt II.1.5 aufgeführten Produkte dürfen ohne
Zulassungsbescheide der Bezirksregierung Arnsberg unter Tage nicht
eingesetzt werden.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Die in diesem Abschnitt III.2.1 geforderten
Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern
einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie
zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält
sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen
mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu
verlangen.
Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom
Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate ab Datum
der Bekanntmachung).
2. Aktuelle Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der
gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen.
3. Unterschriebene Eigenerklärung, mit der der Bewerber erklärt,
a) ob über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser
Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
b) dass er sich nicht in Liquidation befindet,
c) dass er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine
Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
d) dass er vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine
Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit im Vergabeverfahren
abgegeben hat oder abgeben wird.
Zwecks Eigenerklärung ist das Formular I-Lief zu verwenden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber oder eine natürliche
Person, die befugt ist, den Bewerber zu vertreten, in seinem Namen
Entscheidungen zu treffen oder ihn zu kontrollieren, aus keinem der
nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129
a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129 b
des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im
Ausland);
b) §§ 333 oder 334 des Strafgesetzbuches (Vorteilgewährung und
Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes,
Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1
Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes
über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der
Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;
c) § 299 des Strafgesetzbuches (Bestechlichkeit und Bestechung im
geschäftlichen Verkehr);
d) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem
Geschäftsverkehr);
e) § 108 e des Strafgesetzbuches (Abgeordnetenbestechung);
f) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug);
g) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug);
h) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig
erlangter Vermögenswerte);
i) Verstoß gegen eine den vorstehenden Vorschriften entsprechende
Strafnorm anderer Staaten.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Die in diesem Abschnitt III.2.2 geforderten
Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern
einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie
zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält
sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen
mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu
verlangen.
Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom
Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung
zur Zahlung von Abgaben und Steuern gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor
Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Finanzbehörde zu verlangen.
Die Bescheinigung kann als Kopie vorgelegt werden, selbst wenn auf ihr
vermerkt ist, dass sie nur im Original Gültigkeit haben soll.
2. Vorlage einer aktuellen (d.h. nicht älter als zwei Monate ab Datum der
Bekanntmachung) allgemeinen Bankauskunft einer Bank innerhalb der
Europäischen Union über die wirtschaftliche Situation und die
Kontoführung.
Die Auskunft kann auch als Kopie vorgelegt werden.
3. Angabe des Gesamtumsatzes in EURO jeweils bezogen auf die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2009, 2010, 2011) sowie des
mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Umsatzes dieses Zeitraumes.
Sofern das Geschäftsjahr 2011 noch nicht abgeschlossen wurde, sind die
Umsätze für die Geschäftsjahre 2008, 2009, 2010 anzugeben.
Zwecks Angabe der Umsätze ist das Formular II zu verwenden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine
Betriebshaftpflichtversicherung verfügt oder sie im Auftragsfall
unverzüglich abschließen wird. Die Erklärung soll Angaben über die
Deckungssumme/n enthalten.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor
Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine
Bescheinigung des Versicherungsunternehmens, aus der ebenfalls die
Deckungssummen hervorgehen, zu verlangen. Soweit eine
Betriebshaftpflichtversicherung nicht besteht, genügt als Nachweis auch
die Zusage der Versicherung, im Falle der Auftragserteilung die
erforderliche Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen. Die Nachweise
können auch als Kopien vorgelegt werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Die in diesem Abschnitt III.2.3 geforderten
Erklärungen/Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft
als solche (d.h. nicht getrennt für jedes Mitglied) beizubringen.
Soweit ein Bewerber Subunternehmer einsetzen will, hat er diese unter
Angabe der jeweiligen Teilleistung zu benennen, und zwar unter Verwendung
des Formulars V. Beruft sich ein Bewerber darüber hinaus auch auf
Erklärungen/Nachweise des Subunternehmers nach diesem Abschnitt III.2.3,
sind diese zusätzlich gesondert für den Subunternehmer beizufügen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie
zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält
sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen
mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu
verlangen.
Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom
Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Nennung von mindestens einer Referenz (wie nachstehend beschrieben) aus
den letzten 3 Geschäftsjahren mit vergleichbarer Größenordnung und
Aufgabenstellung inklusive Angabe des Projektvolumens/Objektwertes jeweils
mit einer aussagefähigen Kurzbeschreibung der Lieferanteile des Bewerbers.
Bei jeder Referenz sind anzugeben: Adresse, Abteilung/Fachbereich,
Ansprechpartner, Telefon- und Telefaxnummer, ggf. E-Mail-Anschrift des
Ansprechpartners.
Für die oben geforderte Referenz gelten sämtliche folgenden
Nachweiskriterien:
a) Schildtyp:
2-Stempel Lemniskatenschild
b) Verstellbereich mechanisch:
700 und 1 370 mm.
c) Verstellbereich hydraulisch:
700 und 1 370 mm.
d) Ausbauwiderstand bei Setzen (320 bar):
Bei M = 1,0 m und KaKo 400 mm 450 kN/m².
e) Kappenausführung und KaKo-Maß:
Starr, einteilig, KaKo 450 mm bei M = 1,0 m.
f) Kufe:
Einteilig, Tunnelkufe.
g) Stempel:
Doppelhubstempel, Mindestdurchmesser 250 mm.
h) Unterlagen und Kennwerte:
Technische und zeichnerische Unterlagen der Referenztechnik sind zur
Verfügung zu stellen. Die Bewerber müssen Referenzen über den Einsatz im
Steinkohlenbergbau (Tiefbau) bei Flözmächtigkeiten von unter 1,2 m
nachweisen. Der für die Referenz genannte Schildausbau muss im
Zusammenwirken mit einer Hobelanlage eine Mindestleistung von 2500 tvF/d
Tagesproduktion, die mindestens zwei Mal über einen Monat als
Durchschnittswert erbracht worden ist, nachweisen. Leistungs- und
Betriebskennwerte dieser Referenzbetriebe sind beizubringen. Ein Kontakt
mit dem Referenzgeber und ggf. eine Befahrung des Referenzbetriebes ist
dem Auftraggeber zu ermöglichen.
i) Geologische Einsatzbedingungen:
Unabhängig von der unter den v.g. Punkten geforderten Referenztechnik ist
folgender Nachweis zu erbringen: Erfolgreicher Einsatz einer
Hobelschildsäule in einer Teufe > 1 000 m bzw. einer vergleichbaren
Teufenbelastung.
Zwecks Angabe von Referenzen ist das Formular III zu verwenden; ggf. sind
weitere seperate Unterlagen beizufügen.
2. Zusicherung des Bewerbers, dass er an allen Standorten des
Auftraggebers (in diesem Fall nur Nordrhein-Westfalen) sämtliche im
vorgenannten Abschnitt II.1.5 genannten Lieferungen über die gesamte
Vertragslaufzeit erbringen kann.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
3. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter, die im Unternehmen jeweils in den
Jahren 2009, 2010 und 2011 im Mittel Vollzeit beschäftigt waren.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber im Zeitpunkt der
Bewerbungsfrist über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO
9001:2008 oder gleichwertig verfügt.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor
Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 oder gleichwertig zu verlangen.
Der Nachweis kann auch als Kopie vorgelegt werden.
5. Vorlage des Zertifikats nach DIN EN ISO 3834 T1-3; T5 (ehemals DIN EN
729) bzw. Herstellerqualifikation D bzw. E (ehemals großer
Eignungsnachweis) gemäß DIN 18800 Teil 7; gleichfalls gilt DN EN 1090-2;
Ausführungsklasse EXC 3 mit Zertifizierung der werkseigenen
Produktionskontrolle.
Der Nachweis kann auch als Kopie vorgelegt werden.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen (außer DBS)
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
5.3.2012
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
1. Allgemeines / Grundsätze:
Die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH (Tochterunternehmen der RAG
Aktiengesellschaft) ist Auftraggeber nach § 129b Abs.1 GWB (Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen) der Bundesrepublik Deutschland und wird in
diesem Vergabeverfahren die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und des
Wettbewerbs anwenden.
2. Vergabeverfahren - Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem
Teilnahmewettbewerb:
Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser
Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf,
ihre Eignung nachzuweisen. Im Anschluss an die Auswertung der von den
Bewerbern eingereichten Teilnahmeanträge erhalten alle als geeignet
festgestellten Bewerber die Vergabeunterlagen, in denen der Auftraggeber
den Auftragsgegenstand und die Vertragsbedingungen präzisiert. Auf der
Grundlage der Vergabeunterlagen fordert der Auftraggeber den Bieterkreis
auf, Angebote einzureichen.
In den entsprechenden Abschnitten dieses EU-Formulars sind die
Anforderungen des Auftraggebers für die im Teilnahmewettbewerb von den
Bewerbern zu erbringenden Nachweise und Unterlagen aufgeführt. Die zu
erbringenden Nachweise und Unterlagen sind bei ihrer Einreichung in dem
Teilnahmeantrag so strukturiert vom Bewerber zusammen zu stellen, zu
gliedern und durchzunummerieren, dass sie dem Aufbau und der Nummerierung
der jeweiligen Abschnitte und Unterpunkte dieses EU-Formulars entsprechen.
Die in den Abschnitten III.1.3 und III.2.1 bis III.2.3 sowie am Ende
dieses Abschnittes VI.3 aufgeführten Formulare (für Eigenerklärungen,
Umsatzangaben, Referenzangaben etc.) sind über die in Abschnitt I.1
genannte Internet-Adresse des Auftraggebers (www.rag.de) abrufbar, und
zwar über den dortigen Navigationspunkt "Marktplatz", Unterpunkt
"Eigenerklärungen für Teilnahmeanträge bei EU-Vergabeverfahren".
Die Teilnahmeanträge sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4 genannten
Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme in einem
verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift [Teilnahmeantrag
Vergabeverfahren "209 Schreitausbaueinheiten BW IB" Nicht öffnen!!!]
sowie der EU-Amtsblatt-Bekanntmachungs-Nummer (2012/S ...-......) bei der
in Anhang A.III genannten Einreichungsstelle, an welche die
Teilnahmeanträge zu richten sind, als Original (Papierfassung)
einzureichen. Zusätzlich ist der Teilnahmeantrag nebst Anlagen im
pdf-Format auf einer CD/DVD oder einem USB-Stick dem Umschlag beizufügen.
Bei Widersprüchen zwischen der Schriftform und dem pdf-Format gilt das
Original (Papierfassung).
3. Ausschluss:
Bewerber werden vom Teilnahmewettbewerb und vom weiteren Vergabeverfahren
als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Teilnahmebedingungen (vgl.
Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht
mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des
Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches
Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag
mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bewerber eine schwere
Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des
Bewerbes im Ermessen des Auftraggebers.
Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen
und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt
wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern.
4. Verhandlungs-, Vertrags- und Vertragsabwicklungssprache:
Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als
auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache
ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt.
5. Auskunftsersuchen:
Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind
ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1
genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten.
6. Zu verwendende Formulare:
Die in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft
in seinem / ihrem Teilnahmeantrag zu verwendenden und über die in
Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse des Auftraggebers abrufbaren
Formulare (siehe auch obiger Punkt 2) sind im Einzelnen:
Formular I-Lief: Allgemeine Eigenerklärung des Bieters / der
Bewerbergemeinschaft,
Formular II: Umsatzangaben,
Formular III: Referenzen,
Formular IV: Zusammensetzung Bewerbergemeinschaft (falls relevant!),
Formular V: Nachunternehmer / Nachunternehmerleistungen (falls
relevant!).
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstr. 1
59821 Arnsberg
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de
Telefon: +49 293182-2197
Internet-Adresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/v/vergabekammer
Fax: +49 293182-40159
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
die Präklusionsvorschriften zur vergaberechtlichen Nachprüfung in § 107
Abs. 3 GWB, insbesondere in § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB, wird hingewiesen,
wonach ein Nachprüfungsantrag u.a. dann unzulässig ist, wenn mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstr. 1
59821 Arnsberg
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de
Telefon: +49 293182-2197
Internet-Adresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/v/vergabekammer
Fax: +49 293182-40159
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
1.2.2012
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The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
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