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Ausschreibung: Beratung im Bereich Forschung - D-Bonn
Beratung im Bereich Forschung
Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
Dokument Nr...: 34265-2012 (ID: 2012020104120614421)
Veröffentlicht: 01.02.2012
*
  Auftragsbekanntmachung
    Dienstleistungen
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Heinemannstraße 2
    Kontaktstelle(n): Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Zu Händen von: Herrn Dieter Lenzen
    53175 Bonn
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 22899572073
    E-Mail: dieter.lenzen@bmbf.bund.de
    Fax: +49 228995782073
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bmbf.de
    Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
    Kontaktstellen
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
    einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Allgemeine öffentliche Verwaltung
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: nein
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    Internationales Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
    (BMBF).
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Dienstleistungen
    Dienstleistungskategorie Nr 11: Unternehmensberatung [6] und verbundene
    Tätigkeiten
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: DE.
    NUTS-Code
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Ziel der Ausschreibung ist die Beauftragung einer Projektträgerschaft für
    die Dienstleistung Internationales Büro. Dies beinhaltet die Betreuung von
    Fördermaßnahmen zur internationalen Zusammenarbeit, nationale
    Koordinierungs- und Informationenleistungen, Leistungen im
    inner-europäischen Kontext, Leistungen zur Drittstaatenkooperation der EU,
    Leistungen zur bilateralen Zusammenarbeit mit außereuropäischen Staaten
    sowie Leistungen im Zusammenhang mit multilateralen Gremien und
    Organisationen.
    Nähere Bestimmungen zum Auftragsgegenstand sind den Vergabeunterlagen zu
    entnehmen. Diese enthalten auch das Muster des Projektträger-Vertrages,
    das den Teilnehmern mit den Vergabeunterlagen im Rahmen der
    Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
    Die Projektträger setzen die Projekte des Ministeriums fachlich und
    organisatorisch um. Sie sind ein unverzichtbarer Baustein im
    Projektfördersystem des BMBF. Qualifizierte Fachleute aus den
    unterschiedlichsten wissenschaftlichen und technischen Bereichen und
    kompetente Administratoren und Administratorinnen nehmen insbesondere
    folgende Aufgaben wahr:
     Beratung von Förderinteressenten, Antragstellern und
    Zuwendungsempfängern (Förderberatung) und,
     administrative Bearbeitung und fachliche Begleitung von Projekten in
    allen Phasen - von der ersten Projektidee bis zur Verwertung der
    Projektergebnisse.
    Damit sind unsere Projektträger wichtigster Ansprechpartner rund um die
    BMBF-Projektförderung und tragen darüber hinaus ein hohes Maß an
    Mitverantwortung für die BMBF-Mittel, die in die Projektförderung fließen.
    Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, müssen sie sicherstellen, dass
    die Projekte auf hohem fachlichen Niveau durchgeführt und die rechtlichen
    Rahmenbedingungen der Projektförderung beachtet werden.
    Die Fördermaßnahmen des BMBF in der internationalen Zusammenarbeit leiten
    sich zum einen aus den spezifischen Zielen der
    Internationalisierungsstrategie des Bundesregierung bzw. des geplanten
    Rahmenprogramms Internationalisierung des BMBF, und zum anderen aus den
    internationalen Aktivitäten der Fachprogramme des BMBF ab.
    Neben der Unterstützung der BMBF Projektförderung leistet das IB weitere
    Unterstützungsleistungen, die sich aus dem Mandat des BMBF innerhalb der
    Bundesregierung für die internationale Zusammenarbeit ergeben. Hierzu
    zählen Unterstützung des BMBF bei der Planung und Umsetzung von
    bilateralen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit (WTZ)
    und zur internationalen Zusammenarbeit in Bildung (bilaterale
    Arbeitsgruppen mit Partnerstaaten und bei der Unterstützung von
    bilateralen Regierungskonsultationen und sonstigen bilateralen Abkommen
    und Gesprächen der BMBF-Leitung mit ausländischen Partnern. Hierbei
    unterstützt der Projektträger die fachliche und organisatorische Planung
    von ausländischen Delegationsreisen nach Deutschland bzw. von deutschen
    Delegationen in das Ausland bzw. von bilateralen Kommissionssitzungen
    (z.B. WTZ-Kommissionen). Zusätzlich unterstützt der Projektträger das BMBF
    beim Monitoring bildungs- und forschungspolitischer Entwicklungen in den
    Partnerregionen bzw. staaten sowie die strategische Weiterentwicklung der
    Dachkampagne für die Standortwerbung und die bilateralen
    Wissenschaftsjahre des BMBF.
    Der Projektträger unterstützt das BMBF außerdem bei der Betreuung von
    internationalen Gremien und Organisationen, die im Bereich Bildung und
    Forschung tätig sind, insbesondere UNESCO, Universität der Vereinten
    Nationen (UNU) sowie die entsprechenden Gremien der OECD. Hierbei
    unterstützt der Projektträger die fachliche Vorbereitung der verschiedenen
    Sitzungstermine und nimmt ebenfalls an den Sitzungen in Begleitung der
    BMBF Delegierten teil.
    Der Projektträger unterstützt das BMBF weiterhin bei der Betreuung der
    europäischen Drittstaatenkooperation inkl. Westbalkan, sowohl innerhalb
    des Europäischen Forschungsrahmenprogramms (EU-FRP) sowie der Europäischen
    Bildungsförderung (LLP) als auch darüber hinaus. Hierbei beteiligt sich
    der Projektträger im Auftrag des BMBF an Projekten zur europäischen
    Drittstaatenkooperation, die aus dem Europäischen Forschungsrahmenprogramm
    finanziert werden, unterstützt das BMBF bei einer verbesserten Abstimmung
    zwischen den bilateralen Aktivitäten des BMBF und den Maßnahmen zur
    Drittstaatenkooperation den EU-FRP. Daneben unterstützt der Projektträger
    Maßnahmen und Gremien der externen Dimension des Europäischen
    Forschungsraumes (EFR), insbesondere das Strategieforum zur
    internationalen Zusammenarbeit (SFIC).
    Darüber hinaus unterstützt der Projektträger den Informationsaustausch zu
    internationalen Aktivitäten des BMBF und der Forschungs- und
    Mittlerorganisationen, insbesondere AvH, DAAD, DFG, FhG, HGF, MPG und WGL.
    Der Informationsaustausch zwischen dem IB und der deutschen
    Forschungslandschaft wird durch entsprechende Internetangebote (z.B.
    www.kooperation-international.de) unterstützt.
    Die Vertragslaufzeit beträgt drei Jahre (1.10.2012  30.9.2015) mit der
    Option einer weiteren Verlängerung um bis zu 2 Jahren (1.10.2015 
    30.9.2017).
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    73210000, 75131000
    II.1.7)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
    Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: ja
    Beschreibung der Optionen: Verlängerung bis zu 2 Jahren.
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
    Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
    Voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeaufträge bei verlängerbaren Liefer-
    oder Dienstleistungsaufträgen:
    in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe)
    II.3)  Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
     Beginn 1.10.2012. Abschluss 30.9.2015
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    Es gelten der mit den Vergabeunterlagen übersendete Mustervertrag Vertrag
    zur Übernahme und Durchführung von Projektträgeraufgaben (PT-Vertrag) und
    die darin genannten Vertragsbestandteile(insbesondere die Allgemeinen
    Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), die
    Bewerbungsbedingungen des BMBF bei internationalen Ausschreibungen und die
    Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen des BMBF. Abrufbar unter:
    http://www.bmbf.de/de/1304.php.).
    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters gelten nicht.
    III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
    wird:
    Bietergemeinschaften haben ein Eigenerklärung (entsprechend Formblatt III)
    mit folgendem Inhalt abzugeben:
     Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung,
     ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des
    bevollmächtigten Vertreters,
     eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft rechtsverbindlich
    unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im
    Verzeichnbis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem BMBF rechtsverbindlich
    vertritt.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen
    Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Zur Bewertung der Eignung wird von den Bewerbern
    die Vorlage folgender Erklärungen bzw. Dokumente erwartet. Die unten
    angeführten Formulare können beim BMBF angefordert werden.
    Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich
    auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und
    Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der
    Bewerbergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders
    angegeben. Der Begriff des Leistungserbringers bezieht sich bei einer
    Bewerbergemeinschaft auf alle Partner der Bewerbergemeinschaft, die unter
    diesem Begriff bezeichneten Auskünfte sind somit für alle Partner
    vorzulegen:
    1. Bewerberbogen mit Name und Anschrift des Bewerbers sowie Name des
    Ansprechpartners (mit Telefon und Telefaxnummer sowie sonstigen
    Kontaktdaten (entsprechend Formular I). Dieses Dokument ist nur vom
    Bewerber bzw. vom benannten verantwortlichen Ansprechpartner einer
    Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
    2. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist außerdem eine Eigenerklärung der
    Bewerbergemeinschaft vorzulegen.(entsprechend Formular III)
    3. Beschreibung des Bewerbers und seiner institutionellen Struktur (u.a.
    Größe, Standort). Dieses Dokument ist vom Bewerber bzw. von allen Partnern
    der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
    4. Der Bewerber hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit es
    sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die
    Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welche
    Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen.
    Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen
    genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firma unter
    Bezeichnung des Unternehmenssitzes zu benennen. Hierüber ist eine
    Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein
    entsprechender Vordruck wird mit den Vergabeunterlagen bereit gestellt
    (entsprechend Formular II).
    5. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern
    für den Leistungserbringer (nicht älter als 6 Monate, wobei für die
    Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit
    die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils
    einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie
    reicht insofern aus.
    6. Ausgefüllte und unterschriebene Bietererklärung international, abrufbar
    unter http://www.bmbf.de/pubRD/bietererklaerung_form_eu.pdf
    7. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen
    bestätigt, dass keine Person, deren Verhalten sich der Leistungsbringer
    gemäß § 6 EG Abs. 4 Satz 3 VOL/A zurechnen lassen muss, wegen einer der in
    § 6 EG Abs. 4 Satz 1 a) bis g) VOL/A genannten Straftaten verurteilt
    worden ist. (entsprechend Formular VII)
    8. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen
    bestätigt, keine schweren Verfehlungen begangen zu haben, die seine
    Zuverlässigkeit in Frage stellen. (entsprechend Formular VIII)
    9. Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Weise der
    Leistungserbringer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten
    ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren, die gemäß der
    vorliegenden Ausschreibung in den Zuständigkeitsbereich des künftigen
    Auftragnehmers fallen, beteiligen werden. (entsprechend Formular IV)
    Im Falle einer Verflechtung hat der Leistungserbringer darzustellen, wie
    eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden
    soll.
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Zur Bewertung der Eignung wird von den Bewerbern
    die Vorlage folgender Erklärungen bzw. Dokumente erwartet. Die unten
    angeführten Formulare können beim BMBF angefordert werden. Soweit es sich
    um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die
    Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und
    Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der
    Bewerbergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders
    angegeben. Der Begriff des Leistungserbringers bezieht sich bei einer
    Bewerbergemeinschaft auf alle Partner der Bewerbergemeinschaft, die unter
    diesem Begriff bezeichneten Auskünfte sind somit für alle Partner
    vorzulegen:
    1. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen
    bestätigt, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein
    vergleichbares gerichtliches Verfahren eröffnet worden ist, die Eröffnung
    nicht beantragt worden ist und ein entsprechender Antrag auch nicht
    mangels Masse abgelehnt worden ist. (entsprechend Formular V)
    2. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen
    bestätigt, sich nicht in Liquidation zu befinden. (entsprechend Formular
    V)
    3. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen
    bestätigt, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben
    und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung in der Vergangenheit
    ordnungsgemäß nachgekommen ist. (entsprechend Formular VI)
    4. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Leistungserbringers bezogen
    auf die letzten 3 Geschäftsjahre (sollte ein Leistungserbringer erst seit
    weniger als 3 Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die
    Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert
    und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende
    Unternehmen seit weniger als 3 Jahren besteht). (entsprechend Formular IX)
    5. Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts
    zum Zahlungsverhalten des Leistungserbringers (nicht älter als 3 Monate,
    wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Teilnahmefrist endet,
    maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die
    Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und den
    Leistungserbringer bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die
    Kundenbeziehungen zum Leistungserbringer ordnungsgemäß verlaufen. Die
    Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
    6. Eigenerklärung des Leistungserbringers zur Gesamtzahl der
    festangestellten Mitarbeiter/innen sowie zur Anzahl der festangestellten
    Mitarbeite/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, und zur
    Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur
    Verfügung stehen würden. (entsprechend Formular XI)
    7. Beschreibung des Bieters und seiner institutionellen Struktur
    (Firmenprofil und -struktur, fachliche Ausrichtung) auf max. 3
    DIN-A4-Seiten.
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:
    Zur Bewertung der Eignung wird von den Bewerbern die Vorlage folgender
    Erklärungen bzw. Dokumente erwartet. Die unten angeführten Formulare
    können beim BMBF angefordert werden. Soweit es sich um eine
    Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von
    Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und Dokumente von allen
    benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
    vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben. Der Begriff des
    Leistungserbringers bezieht sich bei einer Bewerbergemeinschaft auf alle
    Partner der Bewerbergemeinschaft, die unter diesem Begriff bezeichneten
    Auskünfte sind somit für alle Partner vorzulegen:
    1. Darstellung von Referenzaufträgen (entsprechend Formular XI);
    Ausführliche Darstellung von Referenzaufträgen (mindestens 2, maximal 5),
    die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind, aus den letzten 3
    Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die
    Angebotsfrist endet) abgeschlossenen Aufträgen bzw. seit mehreren Jahren
    laufenden Aufträgen. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine
    hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des
    zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind
    zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen
    Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der
    Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.
    Durch die Beschreibung der Referenzaufträge sowie die Referenzschreiben
    sollen insgesamt folgende Gesichtspunkte berücksichtigt werden (K1: 20/100
    Pkt.):
     fundierte Kenntnisse vergleichbarer Art und vergleichbaren Umfangs zur
    hier ausgeschriebenen Projektträgerschaft Internationales Büro haben. Zu
    belegen sind die Art der Dienstleistung (inkl. Anteile internationaler
    Aktivitäten, Dienstleistungen im behördlichen Auftrag, Kontakte zu
    relevanten internationalen Organisationen, etc.) sowie der Umfang
    (Gesamtkosten der Dienstleistung, eigener Kostenanteil bei Teil- oder
    Unterbeauftragungen, eigener Personalaufwand in Personenmonaten), Laufzeit
    sowie beteiligte Personen des Bieters,
     fundierte Kenntnisse und Erfahrungen zu den Förderangeboten-,
    konditionen und Verfahren der Forschungsförderung des Bundes und der
    Europäischen Union,
     Kenntnisse und Erfahrungen in internationalen Planungs- und
    Beratungsverfahren auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit,
     Kenntnisse und Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von
    öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auf dem Gebiet internationalen
    Zusammenarbeit.
    Hinweise:
     Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist
    zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die
    Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf 5 beschränkt,
     Die Vorlage von Unternehmensreferenzen für jedes Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft ist zulässig und gewünscht, aber nicht zwingend
    erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot
    vorzulegenden Referenzen auf 5 beschränkt.
    2. Berufliche/fachliche Befähigung des Personals (entsprechend Formular
    XII), K2: 70/100 Pkt.;
    Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen
    der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter. Die
    entsprechenden Darstellungen müssen auch eine Angabe über die vorgesehene
    Zusammensetzung des Mitarbeiterteams enthalten.
    Der Bieter muss nachweisen, dass er über einen angemessenen festen
    Mitarbeiterstamm verfügt, der hinreichend qualifiziert ist, die Aufgaben
    sachgerecht zu erfüllen. Der Bieter muss über ausreichende
    Verwaltungserfahrung verfügen, um die Einhaltung des Zuwendungsrechts
    sicherzustellen. Er muss in der Lage sein, so zu handeln, wie es einer
    Behörde obliegt. Dies ist zu belegen anhand von folgenden Angaben über die
    Mitarbeiter in tabellarischer Form: Name des Mitarbeiter, Qualifikation
    (Juristen/ Verwaltungsangestellte/Natur- und
    Ingenieurwissenschaftler/Geistes- und Sozialwissenschaftler; Grad des
    Bildungsabschlusses), Sprachkenntnisse, berufliche Kompetenzen (Anzahl der
    Jahre mit einschlägigen Berufserfahrungen, Art der einschlägigen
    Berufserfahrungen), Beteiligung in internationalen Projekten und
    Initiativen (Art der Beteiligung, Länge der Beteiligung, Zuständigkeiten
    zw. Verantwortlichkeiten). Daneben muss der Bieter Kenntnisse über
    internationale Bildungs- und Forschungspolitiken, die europäischen
    Bildungs- und Forschungspolitiken sowie über die internationalen Maßnahmen
    der deutschen Bildungs- und Forschungslandschaft mit Angaben über die Art
    der Kenntnisse darlegen.Der Bieter muss eine Eigenerklärung abgeben, dass
    alle eingesetzten Mitarbeiter/innen des Bewerbers Deustch als
    Geschäftssprache in Wort und Schrift beherrschen, mindestens über
    Grundkenntnisse in Englisch verfügen und alle wissenschaftlichen
    Mitarbeiter verhandlungs- und präsentationssicheres Englisch beherrschen.
    Darüber hinaus muss der Bieter über Mitarbeiter verfügen, welche die
    folgenden Sprachen verhandlungssicher beherrschen: Französisch, Spanisch,
    Russisch, Chinesisch, Portugiesisch und Arabisch.
    Der Bieter muss über Kenntnisse und Erfahrungen mit Maßnahmen zur
    Öffentlichkeits- und Pressearbeit im internationalen Kontext sowie mit
    Maßnahmen zur weltweiten Werbung für den Bildungs- und Forschungsstandort
    Bonn verfügen, K3: 10/100.
    Der Bieter muss sicherstellen, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
    maßgebliche Mitarbeiter mit den einschlägigen Rechtsbestimmungen der
    Projektförderung arbeitsfähig vertraut sind.
    Insbesondere mit:
     Bundeshaushaltsordnung (speziell §§ 23, 44) mit den dazu erlassenen
    allgemeinen Verwaltungsvorschriften
    http://www.gesetze-im-internet.de/bho/,
     Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG, insbesondere §§ 25 ff, 48  49a)
    http://bundesrecht.juris.de/vwvfg/,
     Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung
    http://www.kp.dlr.de/profi/easy/bmbf/pdf/0322.pdf,
     Besondere Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF auf Ausgabenbasis
    http://www.kp.dlr.de/profi/easy/bmbf/pdf/0330a.pdf,
     Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an
    Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Forschungs- und Entwicklungs-
    (FuE)-Vorhaben w.kp.dlr.de/profi/easy/bmbf/pdf/0348a.pdf,
     Allgemeine Bestimmungen für FuE-Verträge der Zuwendungsempfänger und
    Auftragnehmer des BMBF http://www.kp.dlr.de/profi/easy/bmbf/pdf/0370b.pdf.
    =10/100 Pkt.
     den Bestimmungen des Vergaberechts.
    Der Bieter muss das IT-Projektförder-Informationssystem (profi) anwenden
    (siehe hierzu Anlage 1b) und sicherstellen, dass die in der
    Projektförderung eingesetzten Mitarbeiter zum Vertragsbeginn sehr gute
    Kenntnisse über die Datenbanksysteme des BMBF (z. B. profi, easy,
    profi-Online) besitzen. Hierüber ist eine Eigenerklärung abzugeben.
    Kostenpflichtige Schulungsmöglichkeiten können auf Anfrage vermittelt
    werden.
    3. Nachweise zur Beleihungsfähigkeit, das Tätigwerden als PT im Rahmen
    dieses Auftrags setzt die Beleihungsfähigkeit des Bewerbers im Sinne von §
    44 Abs. 3 BHO voraus. Der Bewerber muss fachlich und organisatorisch in
    der Lage sein, im Rahmen seiner Beleihung als Behörde handeln zu können.
    In fachlicher Hinsicht ist deshalb hinreichend qualifiziertes Personal
    erforderlich, das auf dem Gebiet des deutschen Zuwendungsrechts, des
    deutschen Haushaltsrechts und des VwVfG über sehr gute Kenntnisse,
    zumindest über den Kenntnisstand eines abgeschlossenen Studiums zum
    Verwaltungsfachwirt (FH) oder inhaltlich gleichwertigen Abschlusses
    verfügt oder für das gleichwertige in der Praxis erworbene Fähigkeiten
    nachgewiesen werden können. Die Kenntnisse müssen das Personal in die Lage
    versetzen, von der Bewilligung einer Zuwendung bis hin zur Prüfung der
    Verwendungsnachweise alle Arbeitsschritte sachgerecht erfüllen zu können.
    4. Nachweis zur Treuhandbestellung; Es ist ferner beabsichtigt, dem
    künftigen Auftragnehmer bzw. einem Leistungserbringer die Verwaltung von
    Bundesmitteln zu übertragen. Für diesen Fall benennt der Bewerber in
    seinem Teilnahmeantrag einen Beauftragten für den Haushalt beim Vollzug
    der Projektförderung (§ 9 BHO). Damit der Beauftragte für den Haushalt die
    in Nr. 2 bis Nr. 4 VV zu § 9 BHO näher beschriebenen Aufgaben sachgerecht
    ausgeführt werden kann, sind sehr gute Kenntnisse im deutschen
    Zuwendungsrecht, im deutschen allgemeinen Haushaltsrecht sowie im
    deutschen allgemeinen Verwaltungsrecht nachzuweisen. (entsprechend
    Formular XIII)
    5. Angaben in Form einer Eigenerklärung über die dem Bieter zur Verfügung
    stehende technische Ausrüstung für die Ausführung der zu vergebenden
    Leistungen.
    6. Angaben in Form einer Eigenerklärung, dass ein Konzept zur Schulung und
    Weiterbildung der Mitarbeiter/innen besteht und auch umgesetzt wird.
    7. Angaben in Form einer Eigenerklärung des Bieters zur Nutzung eines
    Qualitätsmanagements in der Einrichtung.
    III.3)  Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
    III.3.1)  Angaben zu einem besonderen Berufsstand
    Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: nein
    III.3.2)  Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
    Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
    der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
    verantwortlich sind: ja
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Nichtoffen
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
    Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
    Inhaltliche Bewertung und Eignung nach den unter III.2.1) bis III.2.3
    genannten Kriterien und Gewichtung. Gesamtpunktzahl = 0,2* P (K1) + 0,7 *
    P (K2) + 0,1 * P (K3) Bei gleicher Eignung Losverfahren.
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
    den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
    Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
    aufgeführt sind
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
    211-90001-7/2
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    nein
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Kostenpflichtige Unterlagen: nein
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    27.2.2012 - 12:00
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.3)  Zusätzliche Angaben
    Das Angebot und alle Anlagen sind in dreifacher Ausfertigung auf dem
    Postwege oder durch persönliche Übergabe (in einem doppeltem Umschlag;
    siehe Bewerbungsbedingungen!) an das BMBF, Referat 211, z. Hd.Herrn
    Lenzen, Heinemannstr. 2, 53175 Bonn, DEUTSCHLAND, zu senden.
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
    Villemombler Str. 76
    53123 Bonn
    DEUTSCHLAND
    E-Mail: info@bundeskartellamt.de
    Telefon: +49 22894990
    Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
    Fax: +49 2289499400
    Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabeprüfstelle beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Heinemannstr. 2
    53175 Bonn
    DEUTSCHLAND
    E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de
    Telefon: +49 22899573558
    Internet-Adresse: http://www.bmbf.de
    Fax: +49 228995783558
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
    Nachprüfungsantrag ist unzulässig,soweit mehr als fünfzehn Kalendertage
    nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,vergangen
    sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
    VI.4.3)  Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
    erteilt
    Vergabeprüfstelle beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Heinemannstr. 2
    53175 Bonn
    DEUTSCHLAND
    E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de
    Telefon: +49 22899573558
    Fax: +49 228995783558
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    27.1.2012
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             Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
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