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Ausschreibung: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - D-Duisburg
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument Nr...: 34254-2012 (ID: 2012020104120309451)
Veröffentlicht: 01.02.2012
*
  Auftragsbekanntmachung
    Dienstleistungen
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    Fußballverband Niederrhein e.V. (FVN)
    Postfach 10 05 62
    47005 Duisburg
    DEUTSCHLAND
    Weitere Auskünfte erteilen: Bird&Bird LLP
    Carl-Theodor-Straße 6
    Kontaktstelle(n): Bird&Bird LLP
    Zu Händen von: RA Dr. Jan Byok LL.M.
    40213 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 21120056224
    E-Mail: planungsleistungen.fvn@twobirds.com
    Fax: +49 21120056011
    Internet-Adresse: http://www.twobirds.com
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: Bird&Bird LLP
    Carl-Theodor-Straße 6
    Kontaktstelle(n): Bird&Bird LLP
    Zu Händen von: RA Dr. Jan Byok LL.M.
    40213 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 21120056224
    E-Mail: planungsleistungen.fvn@twobirds.com
    Fax: +49 21120056011
    Internet-Adresse: http://www.twobirds.com
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bird&Bird LLP
    Carl-Theodor-Straße 6
    Kontaktstelle(n): Bird&Bird LLP
    Zu Händen von: RA Dr. Jan Byok LL.M.
    40213 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 21120056224
    E-Mail: planungsleistungen.fvn@twobirds.com
    Fax: +49 21120056011
    Internet-Adresse: http://www.twobirds.com
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Sonstige: Verband
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Sonstige: Sport
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: nein
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß HOAI, Teil 4
    (Fachplanung) in den Leistungsphasen 5 bis 9, ggf. Überprüfung und
    Fortschreibung der Leistungsphase 4, für die Planung und Überwachung der
    Sanierung des Wohnturmes der Sportschule Wedau in Duisburg.
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Dienstleistungen
    Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
    Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
    zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
    und Analysen
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
    Duisburg.
    NUTS-Code DEA12
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Die Sportschule Wedau ist eine der bedeutendsten Sportschulen in
    Deutschland und anerkanntes Bundes- und Landesleistungszentrum für mehr
    als 20 Sportfachverbände. Die vom Fußballverband Niederrhein e.V. (FVN)
    verwaltete Sportschule Wedau verfügt über 190 Zimmer und kann bis zu 380
    Personen in Zimmern beherbergen und sportgerecht verpflegen. Um den
    gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und die
    Attraktivität der Sportschule Wedau weiter zu steigern, führt der FVN
    derzeit ein umfangreiches Projekt zur Sanierung des Wohnturmes der
    Sportschule, insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes, durch. Hierzu
    werden u.a. Fachplanerleistungen zur Technischen Gebäudeausrüstung nach
    dem Leistungsbild der HOAI, §§ 51 ff. HOAI benötigt.
    Der Auftrag umfasst die Leistungen innerhalb der Leistungsphasen 5 bis 9
    (einschließlich) gem. § 53 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 bis 9 HOAI der Technischen
    Ausrüstung (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei
    der Vergabe, Objektüberwachung - Bauüberwachung sowie Objektbetreuung und
    Dokumentation). Optional können weitere Leistungen für eine eventuell
    erforderliche Überprüfung und Fortschreibung bereits von einem Dritten
    erbrachter Leistungen aus Leistungsphase 4 gem. § 53 Abs. 1 S. 1 Nr. 4
    HOAI (Genehmigungsplanung) beauftragt werden.
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    71000000
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang:
    Die vom Fußballverband Niederrhein e.V. (FVN) verwaltete Sportschule Wedau
    verfügt über 132 Zimmer im Wohnturm. Es ist mit Baukosten von insgesamt
    etwa 11 Mio. Euro sowie mit durchschnittlichen Planungsanforderungen
    hinsichtlich der Technischen Ausrüstung (HONORARZONE II gemäß § 5 Abs. 2
    Nr. 2 HOAI) zu rechnen.
    Geschätzter Wert ohne MwSt: 750 000,00 EUR
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: ja
    Beschreibung der Optionen: Sollte sich im Laufe der Vertragsausführung das
    Erfordernis einer Überprüfung und Fortschreibung bereits von einem Dritten
    erbrachter Leistungen aus Leistungsphase 4 gem. § 53 Abs. 1 S. 1 Nr. 4
    HOAI (Genehmigungsplanung) ergeben, können diese Leistungen optional von
    dem Auftraggeber beauftragt werden.
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
    Siehe Vergabeunterlagen.
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    Siehe Vergabeunterlagen.
    III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
    wird:
    Gesamtschuldnerisch haftend.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen
    Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
    Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Auftragnehmer muss die
    fachlichen und berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Erbringung der
    ausgeschriebenen Architekten-/Ingenieurleisungen im Sinne von §§ 18 ff.
    VOF während der gesamten Laufzeit des Vertrages erfüllen.
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: A. Allgemeine Bedingungen für den
    Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.1)-III.2.3)):
    Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter
    Ziffer III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und
    Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Unterlagen sind im Original
    einzureichen, soweit nicht nachfolgend ausdrücklich die Vorlage einer
    nicht beglaubigten Kopie gestattet wird. Die Vergabestelle behält sich
    vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der
    Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die
    Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von
    Unterlagen.
    Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft
    zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit
    Einreichung des Teilnahmeantrages (i) sämtliche Mitglieder der an der
    Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift,
    Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen, (ii) einen
    bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss
    und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und (iii) eine von allen
    Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorzulegen
    (Bewerbergemeinschaftserklärung). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind
    sämtliche unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (2) aufgeführten Unterlagen
    jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die
    Unterlagen nach Ziffer III.2.2 und III.2.3) können für die
    Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
    Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft,
    gemäß § 5 Abs. 6 VOF zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder
    Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter Ziffern III.2.2) und
    III.2.3)) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des
    rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden
    Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese
    anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die
    unter Ziffern III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese
    Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die
    Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder
    Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Ziffer III.2.1) Nr.
    (1) bis (2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von den benannten Dritten
    beizubringen.
    Ferner sind  auf Verlangen der Vergabestelle  Erklärungen der benannten
    Dritten einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der
    Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung
    erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann
    (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen
    bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht erforderlich.
    Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens
    erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
    B. Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.1)):
    (1) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärungen, dass keine
    Ausschlussgründe von der Teilnahme am Vergabeverfahren nach § 4 Abs. 6,
    Abs. 9 VOF vorliegen (Vordruck),
    (2) Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister. Der Auszug darf
    zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einreichung der
    Teilnahmeanträge nicht älter als 12 Monate sein. Die Vorlage einer
    unbeglaubigten Kopie ist ausreichend.
    Für die Vorlage der Eigenerklärung nach vorstehender Nr. (1) ist der
    entsprechende Vordruck der Vergabestelle (zu beziehen bei der unter Ziffer
    I.1) benannten Kontaktstelle) zu verwenden.
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: (1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des
    Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für
    die ausgeschriebenen Fachplanerleistungen (Vordruck). Der
    durchschnittliche Mindestumsatz je Geschäftsjahr muss mindestens 500 000
    EUR betragen (Mindestanforderung). Bewerber mit geringerem Umsatz kommen
    als ungeeignet für eine Auftragsdurchführung nicht in Betracht,
    (2) Nachweis einer aktuell gültigen Berufshaftpflichtversicherung oder
    einer vergleichbaren Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von
    mindestens zusammen 1 000 000,00 EUR für Personen-/Sachschäden je
    Versicherungsjahr. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig. Falls
    eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe derzeit nicht besteht, genügt
    die Vorlage von (i) einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung
    des Bewerbers (Vordruck), dass er im Auftragsfall bereit ist, eine
    entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers
    abzuschließen und (ii) die Erklärung eines Versicherers (in nicht
    beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden
    Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist.
    Für die Vorlage der Angaben/Nachweise nach vorstehender Nr. (1) bis (2)
    sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der
    unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle) zu verwenden.
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:
    (1) Darstellung von mindestens 1 gegenwärtig oder innerhalb der letzten 3
    Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist von dem Bewerber erbrachten
    vergleichbaren Fachplanerleistungen für Technische Ausrüstung
    (Referenzen). Die Referenzen müssen mindestens folgende Anforderungen
    kumulativ erfüllen (Mindestanforderung):
    (i) Brutto-Auftragsvolumen der erbrachten Fachplanerleistungen: mindestens
    200 000 EUR;
    (ii) die Leistungen beinhalten zumindest das Leistungsbild der Technischen
    Ausrüstung in den Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß HOAI;
    (iii) das Referenzprojekt hat zumindest auch die Sanierung oder
    Brandschutzsanierung im Hochbau zum Gegenstand.
    Bewerber mit keiner Referenz, die den Mindestanforderungen entspricht,
    kommen als ungeeignet für eine Auftragsdurchführung nicht in Betracht.
    Die angegebenen Referenzen sind jeweils kurz zu beschreiben. Insbesondere
    sind folgende Informationen mitzuteilen (Vordruck):
    (i) Inhalt und Umfang des jeweiligen Projektes sowie der von dem Bewerber
    für das Projekt konkret erbrachten Fachplanerleistungen;
    (ii) Brutto-Auftragsvolumen (bezogen auf die Leistungen des Bewerbers,
    nicht des Gesamtprojektes);
    (iii) Leistungszeitraum;
    (iv) Name und Kontaktdaten des Auftraggebers.
    Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht
    erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben
    bei den Referenz-Auftraggebern vor.
    (2) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der in den letzten 3
    Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei
    Jahren ersichtlich ist (Vordruck),
    (3) Benennung der Person/en, die die ausgeschriebenen Leistungen erbringen
    soll/en, und Einreichung eines jeweiligen Nachweises der beruflichen
    Qualifikation/Befähigung (zugelassener Architekt und/oder Ingenieur) für
    diese Person/en.
    Für die Vorlage der Angaben nach vorstehenden Nrn. (1) und (2) sind die
    entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der unter
    Ziffer I.1) benannten Kontakstelle) zu verwenden.
    III.3)  Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
    III.3.1)  Angaben zu einem besonderen Berufsstand
    Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: ja
    Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
    Zugelassener Architekt und/oder Ingenieur im Sinne von § 19 VOF.
    III.3.2)  Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
    Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
    der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
    verantwortlich sind: ja
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
    Die Vergabe der Fachplanerleistungen zur Sanierung des Wohnturms der
    Sportschule Wedau ist, insbesondere aus bau-, brandschutz- und
    genehmigungsrechtlichen sowie betrieblichen Gründen, besonders dringlich.
    Die Eilbedürftigkeit des Bauvorhabens zur Sanierung des Wohnturmes der
    Sportschule Wedau, mit dessen Durchführung aus zwingenden rechtlichen und
    betrieblichen Gründen zum frühest möglichen Zeitpunkt zu beginnen ist,
    erfordert vorliegend eine kurzfristige erneute Beauftragung der
    ausgeschriebenen Fachplanerleistungen. Der Fachplaner hat daher im
    unmittelbaren Anschluss an die Zuschlagserteilung mit der Ausführung zu
    beginnen.
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
    Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Aus
    dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an
    die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und
    Gesetzestreue, § 10 Abs. 1 VOF, § 97 Abs. 4 GWB) gemäß den
    Teilnahmebedingungen unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) erfüllen, werden
    höchstens 3 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 10
    Abs. 1, Abs. 4 VOF). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt
    nur, sofern eine ausreichende Anzahl an (formell und materiell) geeigneten
    Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe
    aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand
    der unter Ziffer III.2.3) Nr. (1) genannten Kriterien der technischen
    Leistungsfähigkeit/ Fachkunde. Die Punktevergabe zur Bewerberauswahl
    erfolgt im Einzelnen wie folgt: Der Bewerber erhält je 5 Punkte für jede
    über die unter Ziffer III.2.3) Nr. (1) verlangte Mindestanzahl von 1
    (einer) Referenz hinausgehende Referenz im Sinne von Ziffer III.2.3) Nr.
    (1), die die dort genannten Bedingungen erfüllt. Es werden nur solche
    Referenzen bewertet, welchen die oben genannten Anforderungen sowie die
    unter Ziffer III.2.3) Nr. (1) benannten Bedingungen erfüllen. Eine
    Höchstzahl an maximal einzureichenden und wertungsfähigen Referenzen wird
    nicht vorgegeben, insbesondere sind die Bewerber nicht darauf beschränkt,
    nur die Mindestanzahl an Referenzen (1 Stück) einzureichen. Die
    Bewerberauswahl erfolgt anhand der Anzahl der wertungsfähigen Referenzen.
    Die von den Bewerbern erreichten Punkte werden jeweils zu einer
    Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine
    Rangfolge der Bewerber erstellt. Die 3 bestplatzierten Bewerber in dieser
    Rangfolge (höchste Anzahl an erreichter Gesamtpunktzahl), werden zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an Verhandlungen mit dem Auftraggeber
    aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber aufgrund identischer
    Gesamtpunktzahlen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl
    nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten
    Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahlentscheidung zwischen diesen
    Bewerbern durch Losentscheid, § 10 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen
    Anspruch auf Aufforderung zur Angebotsabgabe oder Teilnahme an
    Verhandlungen.
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
    den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
    Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
    aufgeführt sind
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
    FVN VOF-1/12
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    Sonstige frühere Bekanntmachungen
    Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 8-012154 vom 13.1.2012
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Kostenpflichtige Unterlagen: nein
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    9.2.2012 - 12:00
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.3)  Zusätzliche Angaben
    1.) Der FVN führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften der
    Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen vom 18.11.2009 (VOF) durch,
    2.) Der Auftrag wird aufgrund besonderer Dringlichkeit gemäß §§ 3 Abs. 1,
    7 Abs. 2 Alt. 2 VOF im Wege eines beschleunigten Verhandlungsverfahrens
    vergeben,
    3.) Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen
    ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Ziffer IV.3.4)
    angegebenen Teilnahmefrist bei der unter Ziffer I.1) angegebenen
    Kontaktstelle (Bird & Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40123 Düsseldorf)
    in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen,
    4.) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher
    nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen. Eine Einreichung per
    Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist
    nicht zugelassen,
    5.) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per
    E-Mail an die unter Ziffer I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die
    Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 4 Werktage
    vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten,
    6.) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der
    Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
    Am Bonneshof 35
    40474 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
    Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der
    Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §
    107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von
    Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs.
    3 Satz 1 GWB lautet:
    "Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
    1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
    Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
    gerügt hat,
    2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,
    3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,
    4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
    Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf
    Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB
    unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer
    Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15
    Kalendertage vergangen sind.
    Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB
    hin. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote
    nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach
    Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information
    darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax erst 10
    Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a
    Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der
    Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
    VI.4.3)  Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
    erteilt
    Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
    Am Bonneshof 35
    40474 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    27.1.2012
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             Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
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