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Ausschreibung: Betriebliche Qualitätskontrolle - D-Berlin
Betriebliche Qualitätskontrolle
Dokument Nr...: 34249-2012 (ID: 2012020104120128744)
Veröffentlicht: 01.02.2012
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Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Bernhard-Weiß-Straße 6
Zu Händen von: Michael Richter
10178 Berlin
DEUTSCHLAND
E-Mail: isbj-vergabeverfahren@senbwf.berlin.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Senatsverwaltung für
Bildung, Jugend und Wissenschaft
Bernhard-Weiß-Straße 6
Kontaktstelle(n): SenBJW ZS C 2.2
Zu Händen von: Frau Konstanze Schulze
10178 Berlin
DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen
Bildung
Sonstige: Jugend, Wissenschaft
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Qualitätssicherung für die Modernisierung und Weiterentwicklung des
Projektes ISBJ.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 11: Unternehmensberatung [6] und verbundene
Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.
NUTS-Code DE300
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Ausgaben im Jugendbereich in Höhe von fast 2 Mrd. bedeuten eine
erhebliche Belastung des Berliner Haushaltes. Für einen effektiveren
Umgang mit Personal- und Sachmitteln sind aktuelle und detaillierte
Informationen erforderlich. Eine gezielte Steuerung dieser Ausgaben ist
nur mit Hilfe der aus IT-Fachverfahren zu gewinnenden Daten möglich.
Dazu wurde das Projekt Integrierte Software Berliner Jugendhilfe - ISBJ
2002 installiert. In iterativen und inkrementellen Prozessen mit allen
Anwendern wurden einzelne IT-Fachverfahren entwickelt, Programme externer
Anbieter integriert, sukzessive in der Domäne Jugend (alle
IT-Fachprogramme-Jugend) zusammengeführt und in den Berliner Jugendämtern
eingesetzt.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft benötigt im
Projekt ISBJ externe Beratung und Qualitätssicherung, um die Beauftragung
und Vertragsüberwachung eines Rechenzentrums und die Auswahl und
Beauftragung externer Anbieter von IT-Fachverfahren steuern zu können.
Die Auswahl der Bewerber, die zu Vertragsverhandlungen eingeladen werden,
richtet sich nach Referenzen sowie Ausbildung und Erfahrung der namentlich
zu benennenden Ansprechpartner. Dabei werden Kenntnisse und Erfahrungen
auf folgenden Feldern betrachtet (die Teilnahmeunterlagen enthalten
Angaben zur Gewichtung dieser Unterkriterien zu den Bewertungskriterien
"Referenzen und "Ausbildung und Erfahrung der namentlich zu benennenden
Ansprechpartner"):
Organisatorisch: konstruktive (Beratung, Konzeption) und analytische
QS (Review, Inspektion, Test) der übergreifenden Zusammenarbeit zwischen
mehreren Berliner Behörden für die Administration des wirtschaftlichen
Einsatzes von Komponenten und Diensten durch Wiederverwertung und
Weiterentwicklung und deren Abbildung in Finanzierungs- und
Abrechnungsmodellen,
2-Stufigkeit der Berliner Verwaltung und den daraus resultierenden
besonderen Anforderungen und Abhängigkeiten o analytische QS (Review,
Inspektion, Test) bei der Abnahme und dem Test von IT-Fachverfahren,
Diensten und Fachkomponenten durch Definition der Testfälle, Prüfung der
Dokumente, die im Rahmen der Abnahme abzuliefern sind, Unterstützung bei
oder Durchführung von Abnahmetests, Prüfung von Komponenten auf
Konformität zur ISBJ-Referenzarchitektur, Test der externen
Schnittstellen, Überprüfung des Quellcodes,
konstruktive (Beratung, Konzeption) und analytische QS (Review,
Inspektion, Test) bei Ausschreibungen und der Erstellung von
Verdingungsunterlagen und der Begutachtung von Angeboten,
Fachlich: Anforderungsmanagement, Fachkonzeption und
Geschäftsprozessanalyse für IT-Fachverfahren im Bereich Jugend und Schule
in den Ausprägungen der bundesweiten Jugendgesetze, ihrer Berlin
spezifischen Anwendung und Ausprägung, der Berliner Schulgesetze, unter
besonderer Beachtung des SGB VIII mit seinen dedizierten Anforderungen an
den Sozialdatenschutz,
SW-Architektur: konstruktive (Beratung, Konzeption) und analytische QS
(Review, Inspektion, Test) bei der Entwicklung von SOA orientierten
Anwendungs- und Sicherheitsarchitekturen (Komponenten, Schnittstellen,
Wiederverwendung), insbesondere unter Berücksichtigung der schrittweisen
Integration von monolithischen IT-Fachverfahren in die ISBJ-Architektur
und der damit verbundenen gemeinsamen Nutzung von Fach- und
Infrastrukturkomponenten,
IT-Technologie: Konzeption von Migrationspfaden zur Weiterentwicklung
und Vereinfachung der aktuellen Technologiebasis,
Beurteilung und Bewertung der aktuell bei ISBJ eingesetzten
Realisierungstechnologien hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und
Zukunftssicherheit,
Beurteilung und Bewertung der zukünftig (nächste und übernächste
Generation) bei ISBJ einsetzbaren Realisierungstechnologien,
Anwendungsbetrieb: konstruktive (Beratung, Konzeption) und analytische
QS (Review, Inspektion, Test) des gemeinsamen Betriebes verschiedener
Fachverfahren in einer harmonisierten IT-Infrastruktur im Rechenzentrum
eines staatlichen IT-Dienstleisters unter Verwendung einheitlicher
Infrastrukturdienste wie z.B. Identity- und Accessmanagement, Application
Server, Load Balancing,
Erstellung und Bewertung von Konzepten zum
Informationssicherheitsmanagement nach ISO 27001. Bewertung von
standardisierten Betriebsprozessen gemäß ITIL v3 wie z.B. dem Incident-
und Problemmanagement im Anwendungsbetrieb oder dem Change- und
Releasemanagement von Fachverfahren, Diensten und Komponenten.
Der Auftrag beginnt mit der Begleitung der 2 jährigen Modernisierung der
technischen und fachlichen Infrastruktur der ISBJ-Verfahren. Nach dem
Abschluss der Modernisierung soll der Auftragnehmer noch für zwei volle
Jahre den Regelbetrieb begleiten. Der Auftrag hat also eine Gesamtdauer
von ungefähr 4 Jahren. Der Einsatz der Berater erfolgt stets punktuell auf
Anforderung des AG und zwar mit einem geschätzten Umfang von bis zu 100 PT
pro Jahr während der 2 jährigen Modernisierung der technischen und
fachlichen Infrastruktur der ISBJ-Verfahren und einem deutlich reduzierten
Umfang im Regelbetrieb.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71731000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung zur Anerkenntnis der
Bewerbungsbedingungen;
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen;
3. Eigenerklärung zu ausreichenden Deutschkenntnissen beim
Projektpersonal, das in Kontakt mit dem Auftraggeber tritt;
4. Eigenerklärung zu Scientology;
5. Eigenerklärung zur Tariftreue;
6. Eigenerklärung zu ILO-Kernarbeitsnormen;
7. Eigenerklärung zur Frauenförderung;
8. Eigenerklärung, dass kein Ausschluss von Vergabeverfahren durch andere
öffentliche Auftraggeber verfügt wurde;
9. Eigenerklärung zur Richtigkeit aller Angaben im Teilnahmeantrag;
10. Eigenerklärung zur Vertraulichkeit;
11. Eigenerklärung zur Verpflichtung, Nachweise zu lfd. Nr. 2, 3, 4, 5, 6,
7, 8, 9 und 10 von Nachunternehmern einzufordern;
12. Eigenerklärung zur Vertragsverbindlichkeit der Erklärungen zu lfd. Nr.
2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und zum Nachunternehmereinsatz;
13. Verfahrensvollmacht;
14. aktueller Handelsregisterauszug (oder vergleichbarer Nachweis bei
Nichteintragung in einem deutschen Handelsregister);
15. Unternehmensdarstellung;
16. Eigenerklärung zum Gründungsjahr;
17. Eigenerklärung zu verbundenen Unternehmen;
18. Eigenerklärung zu privilegierten Nachunternehmerschaften;
19. ggf. Nachunternehmererklärung mit aktuellem Handelsregisterauszug für
den privilegierten Nachunternehmer (oder vergleichbarer Nachweis bei
Nichteintragung in einem deutschen Handelsregister; dieser Nachweis ist
nur erforderlich für solche Nachunternehmer, deren Eignung der Bewerber zu
seinen Gunsten berücksichtigt haben möchte [privilegierte
Nachunternehmer]).
Der Auftraggeber stellt für alle Erklärungen Vordrucke zur Verfügung, die
zu verwenden sind und die Hinweise zum Ausfüllen beinhalten, die zu
beachten sind!
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung;
2. Eigenerklärung zum Umsatz und zur Personalstärke des Bewerbers in den
letzten drei Jahren.
Der Auftraggeber stellt für alle Erklärungen Vordrucke zur Verfügung, die
zu verwenden sind und die Hinweise zum Ausfüllen beinhalten, die zu
beachten sind!
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Versicherungsschutz muss
zumindest je Schadensfall abdecken:
2 500 000 EUR im Falle eines Personenschadens,
500 000 EUR im Falle eines Sachschadens,
1 000 000 EUR im Falle eines Vermögensschadens jeweils mit zumindest
doppelter Jahreshöchtleistung.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
1. Eigenerklärung zu Qualifikation und Erfahrung der designierten
Ansprechpartner;
2. Eigenerklärung zu Projektreferenzen.
Der Auftraggeber stellt für alle Erklärungen Vordrucke zur Verfügung, die
zu verwenden sind und die Hinweise zum Ausfüllen beinhalten, die zu
beachten sind!
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Referenzen des Bewerbers 75 %, Ausbildung und Erfahrung der dedizierten
Ansprechpartner 25 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
24.2.2012 - 13:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
27.2.2012 - 13:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber
29.2.2012
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber stellt Teilnahmeunterlagen zur Verfügung, die bei der
unter I.1) benannten Kontaktstelle ausschließlich per E-Mail anzufordern
sind.
Der Auftraggeber bittet ausdrücklich darum, von jeder telefonischen oder
persönlichen Kontaktaufnahme im Teilnahmeverfahren abzusehen; Anrufe im
Teilnahmeverfahren wird der Auftraggeber nicht annehmen, persönliche
Gespräche nicht führen. Kontakt mit der Vergabestelle ist ausschließlich
über das unter I.1) genannte Funktionspostfach per E-Mail herzustellen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
E-Mail: romy.roscher@senwtf.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften, die im Rahmen der
Bekanntmachung oder im Rahmen der Teilnahmeunterlagen erkennbar sind, muss
der Bewerber spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist gegenüber dem
Auftraggeber bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle rügen. Ebenso sind
sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bewerbern unverzüglich ab
Kenntnisnahme gegenüber dem Auftraggeber bei der unter I.1) benannten
Kontaktstelle zu rügen; in diesem Vergabeverfahren erkennt der
Auftraggeber Rügen, die innerhalb von 5 Kalendertagen ab Kenntnisnahme bei
ihm eingehen, als noch unverzüglich an.
Der Auftraggeber bittet darum, Rügen möglichst per E-Mail von dem in der
Verfahrensvollmacht bezeichneten Bevollmächtigten einlegen zu lassen. Der
Auftraggeber weist ansonsten darauf hin, dass es im eigenen Interesse des
Bewerbers liegt, Rügen in schriftlicher Form anzubringen und die
Bevollmächtigung für die Einlegung der Rüge nachzuweisen.
Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften
nicht ab, darf der Bewerber einen Antrag auf Einleitung eines
vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4
GWB nur innerhalb von 15 Tagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die
Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des
gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist ausgeschlossen.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.1.2012
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Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
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