Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

(1) Searching for "2012020104112324342" in Archived Documents Library (TED-ADL)


Ausschreibung: Bau von Dampferzeugungsanlagen - D-Berlin
Bau von Dampferzeugungsanlagen
Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung
Von Ingenieuren erbrachte Verbundleistungen
Beratung im Bereich Energieeinsparung
Dampf
Dokument Nr...: 34108-2012 (ID: 2012020104112324342)
Veröffentlicht: 01.02.2012
*
  Auftragsbekanntmachung
    Lieferauftrag
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    Charité CFM Facility Management GmbH
    Augustenburger Platz 1
    Kontaktstelle(n): Charité Universitätsklinikum Berlin, Zentrale
    Vergabestelle, Leitung Frau St. Ehrhardt, 12203 Berlin, Hindenburgdamm 30
    Zu Händen von: Herr Ingo Rossigno
    13353 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 30450574-218
    E-Mail: ingo.rossignol@charite.de
    Fax: +49 304507574218
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.cfm-charite.de
    Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
    Kontaktstellen
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Gesundheit
    Sonstige: Facility Management
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: nein
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    Erneuerung der Dampferzeugung mittels eines
    Energiespar-Contracting-Modells im CVK der Charité.
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Lieferauftrag
    Eine Kombination davon
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
    Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum Augustenburger
    Platz 1, 13353 Berlin, DEUTSCHLAND.
    NUTS-Code
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Im Kesselhaus des Virchow-Klinikums der Charité-Universitätsmedizin Berlin
    sind aktuell drei Dampferzeuger zur Bereitstellung von technologischem
    Dampf (Baujahr 1980) installiert und in Betrieb ("vorhandene
    Energieerzeugungsanlage"). Der Dampf wird u.a. für die Sterilisation, die
    Küche und die Luftbefeuchtungsanlagen verwendet. Die Bereitstellung von
    Raumwärme und Gebrauchswarmwasser ist dagegen nicht umfasst. Im Hinblick
    auf die laufenden Kosten der Instandhaltung sowie die Energieeffizienz ist
    die vorhandene Energieerzeugungsanlage nicht mehr angemessen. Die
    vorhandene Energieerzeugungsanlage soll deshalb durch eine Neuanlage in
    Gestalt einer KWK-Anlage mittels eines Energiespar-Contracting-Modells
    ersetzt werden. Dadurch verpflichtet sich der zukünftige Auftragnehmer
    (der Contractor") gegenüber dem Auftraggeber (dem Contracting-Nehmer")
    zur Realisierung zu-vor im Vergabeverfahren festgelegter und ermittelter
    wirtschaftlicher Vorteile auf Seiten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer
    hat nach einer Begutachtung und Analyse des baulichen und
    energiewirtschaftlichen Bestands des Virchow-Klinikums eigenständig ein
    Konzept zur möglichst optimalen Ausschöpfung der von ihm festgestellten
    Energieeinsparpotenziale zu erstellen, wobei er sämtliche mit der
    Umsetzung der Maßnahmen anfallenden Kosten (u.a. Lieferung, Aufbau,
    Wartung der neuen KWK-Anlage) selbst bzw. durch Zuhilfenahme externer
    Finanzierungsinstitute zu tragen hat. Auch die Wartung und Instandhaltung
    der KWK-Anlage hat der Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit von
    mindestens 10 Jahren auf eigene Kosten und eigenes Risiko zu gewährleisten
    (ggf. in Gestalt eines Betriebsführungsmodells). Betreiber der Anlage wird
    die Charité-Universitätsmedizin Berlin sein.
    Der Auftragnehmer hat mithin die Realisierung der Energiesparmaßnahmen
    mittels Planung, Finanzierung, Errichtung, Wartung und Instandhaltung der
    KWK-Anlage zu gewährleisten und umzusetzen.
    Bei der Umsetzung ist folgenden Vorgaben Rechnung zu tragen:
    1. Allgemeines:
    Der Contractor übernimmt auf eigenes Risiko Aufgaben zur Dampf- und ggf.
    Stromversorgung für das Virchow-Klinikum (CVK) der
    Charité-Universitätsmedizin Berlin ("Charité"). Hierzu plant, errichtet
    und finanziert er eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage. Mittels der
    Neuanlage soll der Grundbedarf an Dampf/Strom bereit gestellt werden. Im
    Falle eines (unerwarteten) Ausfalls der KWK-Anlage muss ein Ausfallkonzept
    bestehen, welches eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet.
    Während der Bau- und Errichtungszeit muss die Dampfversorgung dauerhaft
    und unterbrechungsfrei sichergestellt werden. Zeitgleich zur
    Dampferzeugung soll in der KWK-Anlage die Erzeugung eines Teils des
    Grundlastbedarfs an Strom erfolgen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass
    die Abwärme der KWK-Anlage auch für die Einspeisung von Wärme ins
    hauseigene.
    Wärmenetz der Charité zur Verfügung stehen muss. Schließlich muss die
    Möglichkeit bestehen, den erzeugten Strom in das Netz der öffentlichen
    Versorgung zurück zu speisen; dabei werden von dem Contractor Erfahrungen
    im Zusammenhang mit der Stromvermarktung und -beschaffung vorausgesetzt.
    Die übrigen Teile und Anlagen der vorhandenen Energieerzeugungsanlage
    sollen weiter genutzt werden, sofern dadurch keine nachteilige
    Beeinträchtigung der Neuanlage zu erwarten ist.
    2. Vergütung
    Für seine Leistungen enthält der Auftragnehmer eine Vergütung auf
    Grundlage eines Gebrauchsüberlassungsvertrages.
    3. Verfügbarkeitsgarantie:
    Der Auftragnehmer muss gewährleisten und garantieren, dass die Neuanlage
    durchgehend in Betrieb ist und die benötigten Leistungen erbringt. Mittels
    eines Ausfallkonzeptes ist sicherzustellen, dass ein Ausfall der Neuanlage
    insgesamt in jedem Fall vermieden wird.
    4. Bauliche Integration der Neuanlage:
    Die Neuanlage in die vorhandene Bausubstanz (Kesselhaus) baulich zu
    integrieren.
    5. Inbetriebnahmezeitpunkt:
    Die Inbetriebnahme der Neuanlage hat spätestens sieben Monate nach
    Beauftragung (Zuschlag) in diesem Vergabeverfahren zu erfolgen.
    6. Übernahme der Vorlaufkosten
    Von dem Auftragnehmer sind die dem Auftaggeber für die Planung und
    Realisierung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen entstehenden Kosten (u.a.
    für die Erlangung der Genehmigung nach dem BImSchG etc.) zu erstatten.
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    45251230, 45251220, 71340000, 71314300, 09322000
    II.1.7)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
    Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang:
    Erneuerung der Dampferzeugung durch eine KWK-Anlage mittels eines
    Energiespar-Contracting-Modells im Virchow-Klinikum (CVK) der
    Charité-Universitätsmedizin Berlin.
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: ja
    Beschreibung der Optionen: Verlängerung der Vertragslaufzeit; Übernahme
    der Neuanlage bei Vertragsbeendigung.
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
    Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
    II.3)  Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
    in Tagen: 120 (ab Auftragsvergabe)
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
    Der Auftragnehmer hat auf Verlangen, spätestens unverzüglich nach
    Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare
    Sicherheiten in angemessener Höhe von einem in der Europäischen
    Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu
    stellen.
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    Die Finanzierung hat der Auftragnehmer über den Vertragszeitraum zu
    gewährleisten und sicherzustellen.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen
    Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: (1) Darstellung des Unternehmens: Der Bewerber hat
    sein Unternehmen bzw. seine Bewerbergemeinschaft in Form einer
    Unternehmensdarstellung auf maximal drei Seiten kurz vorzustellen
    (Schriftart: Arial; Schriftgröße 11; Zeilenabstand: einfach). In der
    Unternehmensdarstellung soll sich auf die letzten fünf Jahre beschränken.
    Es sollen Angaben zur Eigentümer-/Gesellschafterstruktur, zum Schwerpunkt
    der ge-schäftlichen Tätigkeit, zu Erfahrungen im Gesundheitswesen und zu
    Erfahrungen mit vergleichbaren Ausschreibungen enthalten sein.
    (2) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
    dass (a) kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
    geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder
    der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, (b) sich das Unternehmen nicht
    in Liquidation befindet, (c) nachweislich keine schwere Verfehlung
    begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, (d)
    die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Angaben sowie der Beiträge
    zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden, (e) sich
    der Bewerber bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
    (3) Nachweis über die Eintragung im Handelsregister des Bewerbers/ der
    Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
    Der Nachweis über die Eintragung im Handelsregister darf nicht älter als
    drei Monate sein. Ein elektronischer Auszug aus dem Handelsregister ist
    ausreichend.
    (4) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
    dass er im Fall der Beauftragung dem Auftragnehmer einen einzigen
    verantwortlichen Ansprechpartner (Projektleiter) und dessen Stellvertreter
    (stellvertretender Projektleiter) benennt und deren Erreichbarkeit dem
    Auftraggeber gewährleistet.
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: (5) Eigenerklärung über den Umsatz: Erklärung über
    den Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft jeweils bezogen auf die
    letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ((2008) 2009, 2010 und/oder -
    wenn bereits abgeschlossen - 2011), soweit er Leistungen betrifft, die mit
    der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als Mindestanforderung für
    die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein durchschnittlicher
    Jahresumsatz (netto) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft (insgesamt)
    in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von EUR 100 Mio. pro
    Jahr.
    (6) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
    über die Beschäftigten: Erklärung über die Zahl der in den letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahren ((2008) 2009, 2010 und/oder - wenn
    bereiits abgeschllossen - 2011) jahresdurchschnittlich beschäftigten
    Arbeitskräfte, gegliedert möglichst nach Berufsgruppen mit gesondert
    ausgewiesenen technischen Leitungspersonal.
    (7) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
    dass und in welcher Höhe eine Berufshaftpflichtversicherung besteht oder
    Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung und in welcher
    Höhe durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:
    (8) Referenzen 1: Nachweis von mindestens drei und höchstens sechs
    aktuellen oder jüngeren Referenzen aus den letzten drei Jahren über die
    Erbringung vergleichbarer Leistungen (siehe Ziffer II.1.3) unter Angabe
    einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des
    Realisierungsmodells, der Liegenschaft mit Bilddokumentation und dessen
    Größe, dem Leistungsinhalt und Auftragswert, dem Zeit und Ort der
    Ausführung sowie der Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift,
    Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Mit der
    ausgeschriebenen Leistung sind insbesondere folgende Leistungen (Planung,
    Bau, Betrieb, Wartung, Contracting) vergleichbar: KWK-Anlagen mit einer
    elektrischen Leistung > 3 MW und Dampferzeugungsanlagen mit einer
    Feuerungswärmeleistung > 10 MW.
    (9) Referenzen 2: Nachweis von mindestens drei Referenzen über realisierte
    Energieeinspar-Contracting-Projekte aus den letzten drei Jahren, die
    Energieerzeugungskosten von jeweils größer EUR 3 Mio. betrafen unter
    Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des
    Realisierungsmodells und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift,
    Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
    (10) Referenzen 3: Nachweis von Erfahrungen im Gas- und Stromhandel, der
    strukturierten Beschaffung von Gas und Strom sowie der Durchführung eines
    Bilanzkreismanagements anhand der Darstellung von mindestens drei
    entsprechenden Referenzprojekten unter Angabe einer kurzen
    Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells
    und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner,
    Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
    (11) Eigenerklärung zur Unabhängigkeit und zur Verpflichtung der
    Errichtung einer lokalen Präsenz (Schaffung eines Ansprechpartners vor
    Ort) in der Region Berlin/Brandenburg für den Fall der Auftragserteilung:
    Der Bewerber hat seine Konzernunabhängigkeit von großen Energieversorgern
    sowie von Anlagen- und Komponentenlieferanten mittels einer Eigenerklärung
    nachzuweisen. Im Fall der Auftrserteilung hat er eine lokale Präsenz zu
    schaffen, sofern eine solche nicht ohnehin bereits besteht.
    (12) Projektorganisation: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag seine
    personelle Eignung für die Realisierung des Projekts ESC-CVK nachzuweisen.
    Der Bewerber hat für die Leistungsbereiche Planung (1), Bau (2),
    Finanzierung (3) und Wartung/Instandhaltung (4) das für die Umsetzung des
    Auftrags vorgesehene Projektteam  möglichst unter Benennung der für den
    Auftrag vorgesehenen Nachunternehmer nebst entsprechender
    Verpflichtungserklärung  in einem aussagefähigen Organigramm
    darzustellen.
    (13) Projektbetreuung: Der Bewerber hat mittels einer Eigenerklärung sowie
    ggf. aussagekräftigen Unterlagen nachzuweisen, dass er im Auftragsfall
    über ein geeignetes Energiemonitoring- und Controllingsystem zum Nachweis
    der Einsparung verfügt.
    (14) Qualifikation der Projektleitung: Der Bewerber hat die berufliche
    Qualifikation des für die Gesamtleitung des Projekts vorgesehenen
    Projektleiters und dessen Stellvertreters anzugeben. Unter beruflicher
    Qualifikation im vorstehenden Sinne sind Angaben bezüglich der
    entsprechenden Qualifikationen (Berufsabschlüsse, Zeugnisse bzw. Urkunden
    in Kopie), den Erfahrungen und Fähigkeiten bei vergleichbaren Projekten,
    etwaige Erfahrungen mit den Berliner Baubehörden, etwaige Erfahrungen bei
    Aufträgen der Charité sowie eine Kurzdarstellung von Referenzen (pro
    Projektbeteiligtem mindestens drei Referenzen) gemeint.
    (15) Verfügbarkeit und Reaktionszeit: Angabe des Bewerbers in welchem
    Zeitraum (in Stunden/Minuten) seine Projektleitung mittels PKW
    durchschnittlich am Ausführungsort sein kann. Darstellung der Entfernung
    der maßgeblichen Niederlassung des Bewerbers in km zu dem Ausführungsort
    der Leistung (CVK).
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Verhandlungsverfahren
    Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
    Verhandlungsverfahren) nein
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
    Geplante Mindestzahl 3:  und Höchstzahl 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
    Bewertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise anhand der
    nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der prozentual angegebenen
    Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2)
    Eigenerklärung zum Umsatz (lfd. Nummer: (5)): 10 % (3) Referenzen 1 (lfd.
    Nummer: (8)): 30 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)): 20 % (5)
    Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (7) Projektorganisation und
    Projektbetreuung (lfd. Nummern: (13) u. (14)): 15 % angegebenen
    Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2)
    Erklärung über Umsatz und Beschäftigte (lfd. Nummer: (5) u. (6)): 10 % (3)
    Referenzen 1 (lfd. Nummer: (8)): 20 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)):
    15 % (5) Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (6) Referenzen 4 (lfd.
    Nummer (11)): 15 % (7) Projektorganisation und Projektbetreuung (lfd.
    Nummern: (13) u. (14)): 15 %.
    IV.1.3)  Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
    Verhandlung bzw. des Dialogs
    Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
    schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
    verhandelnden Angebote ja
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
    den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
    Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
    aufgeführt sind
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
    R 05/12 Erneuerung Dampferzeugung am CVK (ESC)
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    nein
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
    22.2.2012 - 10:00
    Kostenpflichtige Unterlagen: nein
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    29.2.2012 - 10:00
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.3)  Zusätzliche Angaben
    (1) Vorliegend handelt sich sich um ein Verhandlungsverfahren mit
    vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOL/A EG. Der Auftraggeber
    beabsichtigt, mindestens drei Unternehmen zur Angebotsabgabe aufzufordern.
    Nach Eingang der Angebote wird der Auftraggeber zunächst aussschließlich
    mit dem Unternehmen Verhandlungen aufnehmen, welches für den Zuschlag nach
    einer ersten vorläufigen Prüfung der Angebote anhand der bekannt gegebenen
    Zuschlagskriterien am ehesten in Betracht kommt (preffered bidder).
    Der Auftraggeber behält sich vor, parallel Verhandlungen mit dem
    zweitplatzierten Bieter zu führen. Sollten die Verhandlungen zu keinem
    erfolgreichen Ergebnis führen, wird der Auftraggeber mit dem nach der
    vorläufigen Prüfung nächstplatzierten Bieter Verhandlungen aufnehmen.
    (2) Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.7.2012.
    (3) Kontaktstelle: Sämtliche Korrespondenz (Einreichen der
    Teilnahmeanträge bzw. Angebote, Fragen zum Verfahren etc.) ist mit der
    Charité-Universitätsmedizin Berlin, Geschäftsbereich Technik/Betriebe,
    Zentrale Vergabestelle (Haus IV, 5.OG, Raum 519/524), z. Hd. von Frau
    Steffi Ehrhardt und Herrn Detlef Nünke, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin,
    Deutschland zu führen. Zu erreichen ist die Zentrale Vergabestelle
    schriftlich, per Fax (+49 304507575811) oder per E-Mail
    (steffi.ehrhardt@charite.de und detlef.nuenke@charite.de).
    (4) Auskünfte/Fragen: Auskünfte zu der Bekanntmachung bzw. dem
    Teilnahmewettbewerb können bei der benannten Stelle nach Anforderung in
    Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) bis 6 Tage vor Ablauf der
    Teilnahmefrist gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus
    Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr
    beantwortet. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich in
    Textform.
    Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
    (5) Abgabe der Teilnahmeanträge: Die Teilnahmeanträge können auf dem
    Postweg oder direkt vor Ort mittels Übergabe eingereicht werden. Der
    Teilnahmeantrag muss mit allen Angaben und Nachweisen in einer
    Originalfassung sowie in einer einfachen Kopie und zusätzlich in
    elektronischer Fassung auf CD oder DVD (alle Unterlagen jedenfalls auch im
    PDF-Format) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu
    bezeichnen. Bei erkannten Widersprüchen zwischen dem Original und der
    Kopie gilt der Inhalt des Originals.
    Die Teilnahmeanträge (Bewerbungsunterlagen) sind in einem fest
    verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Kennzeichnung
    "Vergabeverfahren Dampferzeugung ESC-CVK - Vergabe-Nr. [...]" zu versehen
    bei der vorgenannten Stelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss auf
    deutsch gestellt werden, Nachweise sind ggf. zu übersetzen.
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Berlin
    Martin-Luther-Str. 105
    10825 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3090138316
    Fax: +49 3090138313
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es
    gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist nach
    § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den
    gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
    gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich ist
    eine Rüge nur dann, wenn sie ohne schuldhaftes Zögern erfolgt. Der
    Nachprüfungsantrag ist weiter gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB
    unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
    Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    30.1.2012
--------------------------------------------------------------------------------
             Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
 Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau