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Ausschreibung: Bau von Dampferzeugungsanlagen - D-Berlin
Bau von Dampferzeugungsanlagen
Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung
Von Ingenieuren erbrachte Verbundleistungen
Beratung im Bereich Energieeinsparung
Dampf
Dokument Nr...: 34108-2012 (ID: 2012020104112324342)
Veröffentlicht: 01.02.2012
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Auftragsbekanntmachung
Lieferauftrag
Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Charité CFM Facility Management GmbH
Augustenburger Platz 1
Kontaktstelle(n): Charité Universitätsklinikum Berlin, Zentrale
Vergabestelle, Leitung Frau St. Ehrhardt, 12203 Berlin, Hindenburgdamm 30
Zu Händen von: Herr Ingo Rossigno
13353 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 30450574-218
E-Mail: ingo.rossignol@charite.de
Fax: +49 304507574218
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.cfm-charite.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
Sonstige: Facility Management
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Erneuerung der Dampferzeugung mittels eines
Energiespar-Contracting-Modells im CVK der Charité.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Lieferauftrag
Eine Kombination davon
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum Augustenburger
Platz 1, 13353 Berlin, DEUTSCHLAND.
NUTS-Code
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Im Kesselhaus des Virchow-Klinikums der Charité-Universitätsmedizin Berlin
sind aktuell drei Dampferzeuger zur Bereitstellung von technologischem
Dampf (Baujahr 1980) installiert und in Betrieb ("vorhandene
Energieerzeugungsanlage"). Der Dampf wird u.a. für die Sterilisation, die
Küche und die Luftbefeuchtungsanlagen verwendet. Die Bereitstellung von
Raumwärme und Gebrauchswarmwasser ist dagegen nicht umfasst. Im Hinblick
auf die laufenden Kosten der Instandhaltung sowie die Energieeffizienz ist
die vorhandene Energieerzeugungsanlage nicht mehr angemessen. Die
vorhandene Energieerzeugungsanlage soll deshalb durch eine Neuanlage in
Gestalt einer KWK-Anlage mittels eines Energiespar-Contracting-Modells
ersetzt werden. Dadurch verpflichtet sich der zukünftige Auftragnehmer
(der Contractor") gegenüber dem Auftraggeber (dem Contracting-Nehmer")
zur Realisierung zu-vor im Vergabeverfahren festgelegter und ermittelter
wirtschaftlicher Vorteile auf Seiten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer
hat nach einer Begutachtung und Analyse des baulichen und
energiewirtschaftlichen Bestands des Virchow-Klinikums eigenständig ein
Konzept zur möglichst optimalen Ausschöpfung der von ihm festgestellten
Energieeinsparpotenziale zu erstellen, wobei er sämtliche mit der
Umsetzung der Maßnahmen anfallenden Kosten (u.a. Lieferung, Aufbau,
Wartung der neuen KWK-Anlage) selbst bzw. durch Zuhilfenahme externer
Finanzierungsinstitute zu tragen hat. Auch die Wartung und Instandhaltung
der KWK-Anlage hat der Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit von
mindestens 10 Jahren auf eigene Kosten und eigenes Risiko zu gewährleisten
(ggf. in Gestalt eines Betriebsführungsmodells). Betreiber der Anlage wird
die Charité-Universitätsmedizin Berlin sein.
Der Auftragnehmer hat mithin die Realisierung der Energiesparmaßnahmen
mittels Planung, Finanzierung, Errichtung, Wartung und Instandhaltung der
KWK-Anlage zu gewährleisten und umzusetzen.
Bei der Umsetzung ist folgenden Vorgaben Rechnung zu tragen:
1. Allgemeines:
Der Contractor übernimmt auf eigenes Risiko Aufgaben zur Dampf- und ggf.
Stromversorgung für das Virchow-Klinikum (CVK) der
Charité-Universitätsmedizin Berlin ("Charité"). Hierzu plant, errichtet
und finanziert er eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage. Mittels der
Neuanlage soll der Grundbedarf an Dampf/Strom bereit gestellt werden. Im
Falle eines (unerwarteten) Ausfalls der KWK-Anlage muss ein Ausfallkonzept
bestehen, welches eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet.
Während der Bau- und Errichtungszeit muss die Dampfversorgung dauerhaft
und unterbrechungsfrei sichergestellt werden. Zeitgleich zur
Dampferzeugung soll in der KWK-Anlage die Erzeugung eines Teils des
Grundlastbedarfs an Strom erfolgen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass
die Abwärme der KWK-Anlage auch für die Einspeisung von Wärme ins
hauseigene.
Wärmenetz der Charité zur Verfügung stehen muss. Schließlich muss die
Möglichkeit bestehen, den erzeugten Strom in das Netz der öffentlichen
Versorgung zurück zu speisen; dabei werden von dem Contractor Erfahrungen
im Zusammenhang mit der Stromvermarktung und -beschaffung vorausgesetzt.
Die übrigen Teile und Anlagen der vorhandenen Energieerzeugungsanlage
sollen weiter genutzt werden, sofern dadurch keine nachteilige
Beeinträchtigung der Neuanlage zu erwarten ist.
2. Vergütung
Für seine Leistungen enthält der Auftragnehmer eine Vergütung auf
Grundlage eines Gebrauchsüberlassungsvertrages.
3. Verfügbarkeitsgarantie:
Der Auftragnehmer muss gewährleisten und garantieren, dass die Neuanlage
durchgehend in Betrieb ist und die benötigten Leistungen erbringt. Mittels
eines Ausfallkonzeptes ist sicherzustellen, dass ein Ausfall der Neuanlage
insgesamt in jedem Fall vermieden wird.
4. Bauliche Integration der Neuanlage:
Die Neuanlage in die vorhandene Bausubstanz (Kesselhaus) baulich zu
integrieren.
5. Inbetriebnahmezeitpunkt:
Die Inbetriebnahme der Neuanlage hat spätestens sieben Monate nach
Beauftragung (Zuschlag) in diesem Vergabeverfahren zu erfolgen.
6. Übernahme der Vorlaufkosten
Von dem Auftragnehmer sind die dem Auftaggeber für die Planung und
Realisierung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen entstehenden Kosten (u.a.
für die Erlangung der Genehmigung nach dem BImSchG etc.) zu erstatten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45251230, 45251220, 71340000, 71314300, 09322000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Erneuerung der Dampferzeugung durch eine KWK-Anlage mittels eines
Energiespar-Contracting-Modells im Virchow-Klinikum (CVK) der
Charité-Universitätsmedizin Berlin.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Verlängerung der Vertragslaufzeit; Übernahme
der Neuanlage bei Vertragsbeendigung.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
in Tagen: 120 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat auf Verlangen, spätestens unverzüglich nach
Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare
Sicherheiten in angemessener Höhe von einem in der Europäischen
Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu
stellen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Die Finanzierung hat der Auftragnehmer über den Vertragszeitraum zu
gewährleisten und sicherzustellen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1) Darstellung des Unternehmens: Der Bewerber hat
sein Unternehmen bzw. seine Bewerbergemeinschaft in Form einer
Unternehmensdarstellung auf maximal drei Seiten kurz vorzustellen
(Schriftart: Arial; Schriftgröße 11; Zeilenabstand: einfach). In der
Unternehmensdarstellung soll sich auf die letzten fünf Jahre beschränken.
Es sollen Angaben zur Eigentümer-/Gesellschafterstruktur, zum Schwerpunkt
der ge-schäftlichen Tätigkeit, zu Erfahrungen im Gesundheitswesen und zu
Erfahrungen mit vergleichbaren Ausschreibungen enthalten sein.
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
dass (a) kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder
der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, (b) sich das Unternehmen nicht
in Liquidation befindet, (c) nachweislich keine schwere Verfehlung
begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, (d)
die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Angaben sowie der Beiträge
zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden, (e) sich
der Bewerber bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
(3) Nachweis über die Eintragung im Handelsregister des Bewerbers/ der
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Der Nachweis über die Eintragung im Handelsregister darf nicht älter als
drei Monate sein. Ein elektronischer Auszug aus dem Handelsregister ist
ausreichend.
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
dass er im Fall der Beauftragung dem Auftragnehmer einen einzigen
verantwortlichen Ansprechpartner (Projektleiter) und dessen Stellvertreter
(stellvertretender Projektleiter) benennt und deren Erreichbarkeit dem
Auftraggeber gewährleistet.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (5) Eigenerklärung über den Umsatz: Erklärung über
den Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft jeweils bezogen auf die
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ((2008) 2009, 2010 und/oder -
wenn bereits abgeschlossen - 2011), soweit er Leistungen betrifft, die mit
der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als Mindestanforderung für
die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein durchschnittlicher
Jahresumsatz (netto) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft (insgesamt)
in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von EUR 100 Mio. pro
Jahr.
(6) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
über die Beschäftigten: Erklärung über die Zahl der in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren ((2008) 2009, 2010 und/oder - wenn
bereiits abgeschllossen - 2011) jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte, gegliedert möglichst nach Berufsgruppen mit gesondert
ausgewiesenen technischen Leitungspersonal.
(7) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
dass und in welcher Höhe eine Berufshaftpflichtversicherung besteht oder
Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung und in welcher
Höhe durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
(8) Referenzen 1: Nachweis von mindestens drei und höchstens sechs
aktuellen oder jüngeren Referenzen aus den letzten drei Jahren über die
Erbringung vergleichbarer Leistungen (siehe Ziffer II.1.3) unter Angabe
einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des
Realisierungsmodells, der Liegenschaft mit Bilddokumentation und dessen
Größe, dem Leistungsinhalt und Auftragswert, dem Zeit und Ort der
Ausführung sowie der Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift,
Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Mit der
ausgeschriebenen Leistung sind insbesondere folgende Leistungen (Planung,
Bau, Betrieb, Wartung, Contracting) vergleichbar: KWK-Anlagen mit einer
elektrischen Leistung > 3 MW und Dampferzeugungsanlagen mit einer
Feuerungswärmeleistung > 10 MW.
(9) Referenzen 2: Nachweis von mindestens drei Referenzen über realisierte
Energieeinspar-Contracting-Projekte aus den letzten drei Jahren, die
Energieerzeugungskosten von jeweils größer EUR 3 Mio. betrafen unter
Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des
Realisierungsmodells und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift,
Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
(10) Referenzen 3: Nachweis von Erfahrungen im Gas- und Stromhandel, der
strukturierten Beschaffung von Gas und Strom sowie der Durchführung eines
Bilanzkreismanagements anhand der Darstellung von mindestens drei
entsprechenden Referenzprojekten unter Angabe einer kurzen
Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells
und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner,
Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
(11) Eigenerklärung zur Unabhängigkeit und zur Verpflichtung der
Errichtung einer lokalen Präsenz (Schaffung eines Ansprechpartners vor
Ort) in der Region Berlin/Brandenburg für den Fall der Auftragserteilung:
Der Bewerber hat seine Konzernunabhängigkeit von großen Energieversorgern
sowie von Anlagen- und Komponentenlieferanten mittels einer Eigenerklärung
nachzuweisen. Im Fall der Auftrserteilung hat er eine lokale Präsenz zu
schaffen, sofern eine solche nicht ohnehin bereits besteht.
(12) Projektorganisation: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag seine
personelle Eignung für die Realisierung des Projekts ESC-CVK nachzuweisen.
Der Bewerber hat für die Leistungsbereiche Planung (1), Bau (2),
Finanzierung (3) und Wartung/Instandhaltung (4) das für die Umsetzung des
Auftrags vorgesehene Projektteam möglichst unter Benennung der für den
Auftrag vorgesehenen Nachunternehmer nebst entsprechender
Verpflichtungserklärung in einem aussagefähigen Organigramm
darzustellen.
(13) Projektbetreuung: Der Bewerber hat mittels einer Eigenerklärung sowie
ggf. aussagekräftigen Unterlagen nachzuweisen, dass er im Auftragsfall
über ein geeignetes Energiemonitoring- und Controllingsystem zum Nachweis
der Einsparung verfügt.
(14) Qualifikation der Projektleitung: Der Bewerber hat die berufliche
Qualifikation des für die Gesamtleitung des Projekts vorgesehenen
Projektleiters und dessen Stellvertreters anzugeben. Unter beruflicher
Qualifikation im vorstehenden Sinne sind Angaben bezüglich der
entsprechenden Qualifikationen (Berufsabschlüsse, Zeugnisse bzw. Urkunden
in Kopie), den Erfahrungen und Fähigkeiten bei vergleichbaren Projekten,
etwaige Erfahrungen mit den Berliner Baubehörden, etwaige Erfahrungen bei
Aufträgen der Charité sowie eine Kurzdarstellung von Referenzen (pro
Projektbeteiligtem mindestens drei Referenzen) gemeint.
(15) Verfügbarkeit und Reaktionszeit: Angabe des Bewerbers in welchem
Zeitraum (in Stunden/Minuten) seine Projektleitung mittels PKW
durchschnittlich am Ausführungsort sein kann. Darstellung der Entfernung
der maßgeblichen Niederlassung des Bewerbers in km zu dem Ausführungsort
der Leistung (CVK).
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Bewertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise anhand der
nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der prozentual angegebenen
Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2)
Eigenerklärung zum Umsatz (lfd. Nummer: (5)): 10 % (3) Referenzen 1 (lfd.
Nummer: (8)): 30 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)): 20 % (5)
Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (7) Projektorganisation und
Projektbetreuung (lfd. Nummern: (13) u. (14)): 15 % angegebenen
Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2)
Erklärung über Umsatz und Beschäftigte (lfd. Nummer: (5) u. (6)): 10 % (3)
Referenzen 1 (lfd. Nummer: (8)): 20 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)):
15 % (5) Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (6) Referenzen 4 (lfd.
Nummer (11)): 15 % (7) Projektorganisation und Projektbetreuung (lfd.
Nummern: (13) u. (14)): 15 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
R 05/12 Erneuerung Dampferzeugung am CVK (ESC)
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
22.2.2012 - 10:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
29.2.2012 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
(1) Vorliegend handelt sich sich um ein Verhandlungsverfahren mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOL/A EG. Der Auftraggeber
beabsichtigt, mindestens drei Unternehmen zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Nach Eingang der Angebote wird der Auftraggeber zunächst aussschließlich
mit dem Unternehmen Verhandlungen aufnehmen, welches für den Zuschlag nach
einer ersten vorläufigen Prüfung der Angebote anhand der bekannt gegebenen
Zuschlagskriterien am ehesten in Betracht kommt (preffered bidder).
Der Auftraggeber behält sich vor, parallel Verhandlungen mit dem
zweitplatzierten Bieter zu führen. Sollten die Verhandlungen zu keinem
erfolgreichen Ergebnis führen, wird der Auftraggeber mit dem nach der
vorläufigen Prüfung nächstplatzierten Bieter Verhandlungen aufnehmen.
(2) Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.7.2012.
(3) Kontaktstelle: Sämtliche Korrespondenz (Einreichen der
Teilnahmeanträge bzw. Angebote, Fragen zum Verfahren etc.) ist mit der
Charité-Universitätsmedizin Berlin, Geschäftsbereich Technik/Betriebe,
Zentrale Vergabestelle (Haus IV, 5.OG, Raum 519/524), z. Hd. von Frau
Steffi Ehrhardt und Herrn Detlef Nünke, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin,
Deutschland zu führen. Zu erreichen ist die Zentrale Vergabestelle
schriftlich, per Fax (+49 304507575811) oder per E-Mail
(steffi.ehrhardt@charite.de und detlef.nuenke@charite.de).
(4) Auskünfte/Fragen: Auskünfte zu der Bekanntmachung bzw. dem
Teilnahmewettbewerb können bei der benannten Stelle nach Anforderung in
Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) bis 6 Tage vor Ablauf der
Teilnahmefrist gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus
Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr
beantwortet. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich in
Textform.
Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
(5) Abgabe der Teilnahmeanträge: Die Teilnahmeanträge können auf dem
Postweg oder direkt vor Ort mittels Übergabe eingereicht werden. Der
Teilnahmeantrag muss mit allen Angaben und Nachweisen in einer
Originalfassung sowie in einer einfachen Kopie und zusätzlich in
elektronischer Fassung auf CD oder DVD (alle Unterlagen jedenfalls auch im
PDF-Format) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu
bezeichnen. Bei erkannten Widersprüchen zwischen dem Original und der
Kopie gilt der Inhalt des Originals.
Die Teilnahmeanträge (Bewerbungsunterlagen) sind in einem fest
verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Kennzeichnung
"Vergabeverfahren Dampferzeugung ESC-CVK - Vergabe-Nr. [...]" zu versehen
bei der vorgenannten Stelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss auf
deutsch gestellt werden, Nachweise sind ggf. zu übersetzen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090138313
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es
gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist nach
§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den
gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich ist
eine Rüge nur dann, wenn sie ohne schuldhaftes Zögern erfolgt. Der
Nachprüfungsantrag ist weiter gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB
unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.1.2012
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Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
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