Ausschreibung: Wärmedämmarbeiten - D-Siegburg
Bau von Sonderschulen
Wärmedämmarbeiten
Putzarbeiten
Dokument Nr...: 70373-2010 (ID: 2010031004195527681)
Veröffentlicht: 10.03.2010
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BEKANNTMACHUNG
Bauauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Rhein-Sieg-Kreis Der Landrat,
Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Kontakt Zentrale Vergabestelle, z. Hd. von Frau
Dissen, Herrn Wolter-Michaelis, 53721 Siegburg, DEUTSCHLAND. Tel. +49
224113-2498. E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de. Fax +49 224113-3165.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.rhein-sieg-kreis.de.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten
Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Regional-
oder Lokalbehörde.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Wärmedämm-Verbundsystem, Heinrich-Hanselmann-Schule, Neu- und Anbau einer
Förderschule im Rhein-Sieg-Kreis.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Bauleistung.
Ausführung.
Hauptausführungsort: Deutschland, Rhein-Sieg-Kreis, St. Augustin.
NUTS-Code: DEA2C.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Siehe
II.1.1).
Auftragsbeschreibung Leistungsumfang Wärmedämm-Verbundsystem:
ca. 1 200 m² PS-Fassadendämmplatten, EPS 035 WDV, d = 300 mm,
ca. 220 m² PS-Fassadendämmplatten, EPS 035 WDV, d = 120240 mm,
ca. 300 m² MW-Fassadendämmplatten, WLZ 035, d = 120300 mm,
ca. 120 m PU-Fassadendämmplatten, WLZ 028, d = 130 mm, h = 280 mm,
ca. 430 m Perimeterdämmung, Sockelbereich, d = 280 mm, Höhe: 50 cm,
ca. 400 m wärmebrückenfreies Sockelprofil,
ca. 1 100 m² mineralische Armierungsschicht, d = 34 mm,
ca. 600 m² mechanisch hoch belastbare Armierungsschicht,
carbonfaserverstärkt, 2-lagig,
ca. 1 700 m² SH-Putz, Kratzputz-Struktur, 2,0 mm, mit Grund- und
Schlussbeschichtung,
ca. 150 m² Glattputz, Sockel, mit Grund- und Schlussbeschichtung,
ca. 40 m² Natursteinbekleidung,
ca. 600 m Abdichtungsanstrich, h = 150 mm,
ca. 180 m Fensterbänke Aluminium eloxiert E6/EV1, Ausladung: 1228 cm,
ca. 320 m² Fassadenholzverkleidung aus Thermoholz Pappel einschl.
Unterkonstruktion, Ecken und Randabschlüssen.
Allgemeine Projektbeschreibung:
Heinrich-Hanselmann-Schule, Neu- und Anbau einer Förderschule des
Rhein-Sieg-Kreises mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung in Sankt
Augustin.
Die Schule besteht zur Zeit aus einem Altbau, einem zweigeschossigen
Erweiterungsbau sowie einer Turnhalle. Der Altbau ist schadstoffbelastet
(PCB, Asbest) und entspricht nicht den Anforderungen des Brandschutzes.
Geplant ist der Neubau eines eingeschossigen Gebäudeensembles. 3
Klassenhäuser und ein Haupthaus mit Verwaltung, Küche und
Gemeinschaftsräumen werden durch Verbindungsgänge miteinander verbunden.
Der bestehende Erweiterungsbau und die Turnhalle werden über
Verbindungsgänge an den Neubau angeschlossen. Der Altbau wird abgebrochen,
an Stelle des Altbaus entsteht ein neuer Schulhof. Im Zuge der Baumaßnahme
werden die Außenanlagen neu gestaltet. Die neuen Gebäudekörper sind im
Passivhausstandard und unter barrierefreien Gesichtspunkten geplant. Die
Außen- und Innenwände werden in Massivbauweise errichtet. Die Gründung
erfolgt über eine Stahlbetonbodenplatte. Das Dachtragwerk besteht aus
gebogenen Holzbindern. Die Dächer werden als Warmdach ausgebildet. Der Bau
des Neubaus muss während des laufenden Schulbetriebes stattfinden, daraus
ergeben sich hohe Anforderungen an die Absicherung der Baustelle. Während
des Bauablaufs müssen bestimmte Bereiche so gesichert werden, dass diese
auch während der Bauzeit genutzt werden können.
Gebäudedaten: Grundstücksfläche ca. 20 000 m², BGF (Neubau) ca. 4 800 m²,
BRI 25 000 m³.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 45321000,
45410000, 45214230.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen: Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 1.7.2010. Ende: 30.6.2011.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im
Auftragsfall eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme
je Schadensfall von mindestens 2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden
nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrecht zu erhalten.
Vor Auftragsabschluss ist zum Nachweis die entsprechende
Deckungsbestätigung vorzulegen. Eine Erklärung, dass eine solche
Versicherung spätestens im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist
erforderlich. Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5 % der
Auftragssumme zu leisten. Sicherheit für Mängelansprüche ist in Höhe von 5
% der Auftragssumme (einschließlich erteilter Nachträge) zu leisten.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet,
eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bietergemeinschaften haben mit ihrem
Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bietergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des vom
Auftraggeber ausgegebenen Formblattes abzugeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist;
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit dem Angebot eingereicht,
wird das Angebot der Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Mehrfachangebote sind nicht zulässig und führen automatisch zum
Ausschluss.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Ja.
1) Aufgrund der Neu-/Umbaumaßnahme parallel zum laufenden Schulbetrieb
sowie der besonderen Schutzbedürfigkeit der betroffenen Personen (Schüler
mit geistigen Behinderungen) sind verstärkte Sicherheitsmaßnahmen während
der Bauausführung zwingend erforderlich;
2) Austauschformate für elektronische Daten: DXF, GAEB, DOC, XLS, PDF.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Die im Folgenden genannten Nachweise/Erklärungen bei
Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern sind, auf Anforderung der
Vergabestelle, zwingend vorzulegen. Fehlende oder unvollständige
Nachweise/Erklärungen führen zwingend zum Ausschluss des jeweiligen
Bieters.
1) Eigenerklärung des Bieters, dass:
a) er sich im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit gesetzestreu verhält;
b) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares
gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt
worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
c) sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
e) er im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug
auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat;
f) er bei der Berufsgenossenschaft angemeldet ist;
g) dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist,
rechtskräftig verurteilt ist wegen: § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung
krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung
terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle
und terroristische Vereinigungen im Ausland), § 261 des Strafgesetzbuches
(Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), § 263
des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den
Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die
von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet
werden, § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die
Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen
Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren
Auftrag verwaltet werden, § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch
in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des
Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr.
10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das
Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und
Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, Artikel 2 § 2 des
Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung
ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem
Geschäftsverkehr) oder § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12
des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der
Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den
Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden;
2) Eigenerklärung, dass:
a) Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen
illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von
mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen
verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigsten 2 500 EUR belegt worden
sind;
b) er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine
Zuverlässigkeit in Frage stellt;
c) er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine
wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über
Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer
Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat;
d) er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem
Bewerberkreis zur Folge hat.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen
entsprechende Strafnormen anderer Staaten;
3) Eigenerklärung, dass:
a) er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III. 1.1) der Bekanntmachung
für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
b) er im Auftragsfall bereit ist, eine Erklärung gemäß § 1 des
Verpflichtungsgesetzes zu unterzeichnen;
4) Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;
5) Abschluss des Integritätsvertrages;
6) aktuelle Bescheinigung in Steuersachen oder eine vergleichbare
Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes des Bieters;
7) Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde
einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes
des Bieters Darüber hinaus gilt § 8a Nr. 1 VOB/A;
8) Nachweis der zuständigen Stelle über die ordnungsgemäße Zahlung der
Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung oder einer gleichwertigen
Urkunde einer zuständigen Einrichtung des Herkunftslandes des Bieters;
9) Nachweis der für den Betriebssitz zuständigen Handwerkskammer über das
Vorliegen eines Handwerksrolleneintrages, bzw. Nachweis einer
entsprechenden Ausnahmebewilligung für Unternehmen die ihren Betriebssitz
nicht in Deutschland haben.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Folgende Erklärungen bei Bietergemeinschaften von allen
Mitgliedern sind auf Anforderung der Vergabestelle zwingend gefordert;
bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe wird der Bieter zwingend
ausgeschlossen: Eigenerklärung zum Gesamt-Netto-Jahresumsatz der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre, aktuelle Bankauskunft.
Auf Verlangen des Auftraggebers sind diesem Eignungsnachweise und
Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmer vorzulegen, die für die
Ausführung von Teilen der Leistung vorgesehen sind.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Netto-Jahresumsatz des Bieters
bei Bietergemeinschaften Netto-Jahresumsatz aller Bieter zusammen im
Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre größer/gleich
800 000 EUR.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Folgende Angaben sind auf Anforderung der Vergabestelle zwingend
gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe wird der Bieter
ausgeschlossen:
1) Betriebsgröße / Mitarbeiterzahlen: Darstellung bei
Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Zahl der in den letzten 3
Geschäftsjahren (aktuell, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten
Personen.
Referenzprojekte: Der Auftraggeber behält sich vor, Angaben zu den
Referenzen stichprobenhaft zu überprüfen. Falsche Angaben führen zum
vollständigen und ersatzlosen Ausschluss des jeweiligen Referenzobjektes.
Der Auftraggeber behält sich vor, Bieter aufgrund von falschen Angaben
vollständig aus dem weiteren Verfahren auszuschließen. Die
Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
nachgewiesen werden; es genügt vielmehr, wenn die Bietergemeinschaft
insgesamt die beschriebenen Angaben zu Referenzprojekten macht. Bei den
Referenzen soll es sich insbesondere um Baumaßnahmen handeln, die in Art
(Wärmedämm-Verbundsystem), Komplexität und Größenordnung mit der geplanten
Maßnahme vergleichbar sind. Zu dem/den vorgelegten Referenzobjekt/en sind
folgende Angaben vollständig zu tätigen: Bezeichnung und Ort der Maßnahme;
Auftraggeber (Name und Adresse mit Angabe eines Ansprechpartners mit
Telefonnummer); Auftragnehmer; Art und kurze Beschreibung der Leistung,
Zeitraum der Ausführung, Umfang der Leistung (Auftragswert). Auf Verlangen
des Auftraggebers sind diesem Eignungsnachweise und
Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmer vorzulegen, die für die
Ausführung von Teilen der Leistung vorgesehen sind.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestanforderungen Mitarbeiterzahlen: Anzahl der Mitarbeiter insgesamt
im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 10.
Anforderungen an Referenzen: mindestens 3 Referenzen für vergleichbare
Bauleistungen, ab 1/2007, die zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe
abgeschlossen sind.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl:
3. Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1)
Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das
vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.2.1),
III.2.2), III.2.3).
2) Die Auswahl der Kriterien erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis
der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die
Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte
für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender
Aufstellung (siehe Bewerbungsformular: maximale Punktzahl / Wertung /
gewichtete Punktzahl):
1.0. Referenzunabhängige Wertungskriterien (insgesamt max. 150 Pkt)
1.1. Existenzdauer des Büros (Einzelbewerber): max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.
1.2. Existenzdauer der Bewerbergemeinschaft: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt
1.3. Umsatz insgesamt: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.
1.4. Umsatz LP 59: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.
1.5. Umsatz gem. Projekte (Bewerbergem.): max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
(Punkt 1.1: Wertung nur bei Einzelbewerbern, Punkte 1.2 und 1.5: Wertung
nur bei Bewerbergemeinschaften)
2.0. Fachliche Eignung (insgesamt max. 600 Pkt)
2.1. Referenzprojektunabhängige Kriterien (insgesamt max. 300 Pkt.).
2.1.1. Architekten/Ingenieure gem. 1.a) + 1.b): max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
2.1.2. Architekten/Ingenieure gem. 1.a) + 1.b) mit Berufserfahrung
größer/gleich 5 Jahre, LP 5-9: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.
2.1.3. Architekten/Ingenieure gem. 1.a) + 1.b) mit Berufserfahrung
größer/gleich 3 Jahre, Bauen für öffentliche Auftraggeber: max. 5
Pkt/10-fach/50 Pkt.
2.1.4. Architekten/Ingenieure gem. 1.a) + 1.b) mit Berufserfahrung
größer/gleich 3 Jahre, Bauen im Bestand: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.
2.1.5. Fortbildungen: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.
2.1.6. Maßnahmen zur Qualitätssicherung: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
2.2. Referenzabhängige Wertungskriterien (insgesamt max. 300 Pkt.).
2.2.1. Bearbeitete Leistungsphasen: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
2.2.2. Bruttorauminhalt (BRI): max. 5 Pkt/1-fach/5 Pkt.
2.2.3. Bruttogrundfläche (BGF): max. 5 Pkt/0,5-fach/2,5 Pkt.
2.2.4. Honorarzone Gebäude: max. 5 Pkt/1-fach/5 Pkt.
2.2.5. Honorarzone Freianlagen: max. 5 Pkt/1-fach/5 Pkt.
2.2.6. Projektkosten KG 300 bis 400: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
2.2.7. Öffentlicher Auftraggeber: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
2.2.8. Neubau: max. 5 Pkt/1-fach/5 Pkt.
2.2.9. Sanierung/Umbau Bestand: max. 5 Pkt/0,5-fach/2,5 Pkt.
2.2.10. Kombination Neubau/Altbau: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.
2.2.11. Ausführung im laufenden Betrieb: max. 5 Pkt/6-fach/30 Pkt.
2.2.12. Freianlagen: max. 5 Pkt/3-fach/15 Pkt.
2.2.13. Passivhausstandard: max. 5 Pkt/8-fach/40 Pkt.
2.2.14. Sonderbau: max. 5 Pkt/6-fach/30 Pkt.
2.2.15. Barrierefreiheit: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
2.2.16. gewerkeweise Ausschreibung: max. 5 Pkt/6-fach/30 Pkt.
2.2.17. Schadstoffsanierungen: max. 5 Pkt/4-fach/20 Pkt.
Gesamtpunktzahl: max. 750 Pkt. Bei gleicher Gesamtpunktzahl entscheidet
das Los.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander
folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu
erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Niedrigster Preis.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 0545-22-09-VOB.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Vorinformation
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2009/S 105-151937 vom 3.6.2009.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die
Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 14.4.2010 - 14:00.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig:
Preis: 57,00 EUR.
Zahlungsbedingungen und -weise: Zahlbar unter der Angabe des
Kassenzeichens 1155.0001.5966 per Banküberweisung an die Kreiskasse des
Rhein-Sieg-Kreises, Kreissparkasse Köln, BLZ: 37050299, Konto-Nr.:
001007715. Mit der Anforderung der Vergabeunterlagen ist ein Nachweis über
die Zahlung der Gebühr vorzulegen. Der Kostenbeitrag wird nicht erstattet.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
20.4.2010 - 14:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können: Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots: Bis: 18.6.2010.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote: Tag: 20.4.2010 - 14:00.
Ort: Kreishaus Siegburg, Raum B 2.51, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721
Siegburg.
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Ja.
Bieter und deren Bevollmächtigte (Personen müssen sich ausweisen können).
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Die Vergabeunterlagen werden in Papierform
auf dem Postweg versandt. Eine Veränderung der vorgegebenen Texte ist
nicht zulässig. Zur Abgabe des Angebotes ist zwingend ein unter Beachtung
der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig ausgefülltes und
unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter einschließlich der
zusätzlich geforderten Nachweise sowie eine vollständige Kopie dieser
Angebotsunterlagen (Sicherungskopie in verschlossenem Umschlag)
einzureichen. Mit Angebotsabgabe sind geforderte Bieterangaben zu den
angebotenen Produkten (Fabrikate und Typen) vorzulegen. Die Abgabe des
Leistungsverzeichnisses mit Preiseinträgen ist auch in Form einer selbst
erstellten Kurzfassung zulässig, der Originaltext ist allein verbindlich.
Die Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zwingend zum Ausschluss des
Angebotes. Die Angebote verbleiben beim Auftraggeber. Anfragen sind
schriftlich (auch per Fax oder E-Mail) an die unter I.1) genannte Adresse
zu richten. Es gelten die Bewerbungsbedingungen des Rhein-Sieg-Kreises für
die Vergabe von Bauleistungen und die Zusätzlichen Vertragsbedingungen des
Rhein-Sieg-Kreises für Ausführung von Bauleistungen, verfügbar unter
www.rhein-sieg-kreis.de (Bürgerservice, Vergabestelle), sowie die
besonderen Vertragsbedingungen. Die Allgemeinen Vertragsbedingungen für
die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B) und die Allgemeinen Technischen
Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C) werden Vertragsbestandteil.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind dieser zur Prüfung der Angebote
Produktdatenblätter oder sonstige geeignete Unterlagen zum
Eignungsnachweis der Hauptkomponenten bzw. zum Nachweis der
Gleichwertigkeit, Angaben zur Preisermittlung und Aufgliederungen
wichtiger Einheitspreise vorzulegen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer bei
der Bezirksregierung Köln, Zeughausstr. 2-10, 50667 Köln, DEUTSCHLAND.
E-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de. Tel. +49 221147-2120. URL:
www.bezreg-koeln.de. Fax +49 221147-2889.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für
die Einlegung von Rechtsbehelfen: 15 Tage nach Zurückweisung einer Rüge.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 5.3.2010.
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