Ausschreibung: Unternehmens- und Managementberatung - D-Karlsruhe Unternehmens- und Managementberatung Projektüberwachung, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten Dokument Nr...: 69383-2010 (ID: 2010030904244505250) Veröffentlicht: 09.03.2010 * BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder AÖR, Hans-Thoma-Straße 19, Kontakt Zentraler Einkauf, 76133 Karlsruhe, DEUTSCHLAND. E-Mail: zentraler-einkauf@vbl.de. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.vbl.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen. I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Einrichtung des öffentlichen Rechts. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND II.1) BESCHREIBUNG II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Beratungsleistung: Unterstützung bei Neuausrichtung IT (Programm Phoenix). II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 11. Hauptort der Dienstleistung: Karlsruhe. NUTS-Code: DE122. II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag. II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Durch das Programm Phoenix überführt die VBL seit 2006 ihre IT-Kernsysteme auf eine neue Software-Architektur, um so auch Effizienzgewinne zu erzielen. Aufgrund externer Rahmenbedingungen sind für das Gesamtprogramm ambitionierte Endtermine gesetzt. Vor diesem Hintergrund ist aufgrund der Neuausrichtung des Programms der Bedarf für unabhängige Beratungsleistungen entstanden. Fokus ist die Unterstützung bei der übergreifenden Steuerung des Programms und Sicherstellung einer projektübergreifenden, standardorientierten und an den Bedürfnissen VBL ausgerichteten Fach- und IT-Architektur. Die Beratungsunterstützung hat drei inhaltliche Schwerpunkte: Schwerpunkt 1: Unterstützung bei der Gesamtsteuerung des Programms, Schwerpunkt 2: Unterstützung bei Vervollständigung von Fach-/IT-Architektur, Schwerpunkt 3: Fallweise Unterstützung in einzelnen fachlichen (Teil-) Projekten. Ergänzende Informationen (Teilnahmeunterlagen) können bei der VBL per eMail unter zentraler-einkauf@vbl.de angefordert werden. II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 79410000, 79421100. II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja. II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein. II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Das veranschlagte Beratungsvolumen für die grundsätzlich neunzehnmonatige Vertragslaufzeit beläuft sich aktuell auf 1 500 bis 2 000 Personentage zu je 8 Stunden. Das Kontingent stellt eine Obergrenze ohne vollständige Abnahmeverpflichtung dar. II.2.2) Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Möglichkeit einer einmaligen Vertragsverlängerung um sechs Monate. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 16 (ab Auftragsvergabe). Zahl der möglichen Verlängerungen: 1. II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Beginn: 1.6.2010. Ende: 31.12.2011. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 1 000 000 EUR. III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Siehe Vergabeunterlagen. III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein. III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag zur Beurteilung seiner persönlichen Lage folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen: 1. Unternehmensdarstellung mit Angaben zu Geschäftsbereichen, Tätigkeitsfeldern, Unternehmensgröße; 2. aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 12 Monate); 3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 7 Nr. 5 VOL/A (gemäß Vordruck VBL); 4. Eigenerklärung zur Geheimhaltung (gemäß Vordruck VBL); 5. Eigenerklärung zur Neutralität des Bewerbers (gemäß Vordruck VBL). III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag zur Beurteilung seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen: 1. Erklärung zum Bestehen einer Berufspflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR oder Erklärung, eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abzuschließen (gemäß Vordruck VBL); 2. Angabe des Unternehmensumsatzes (gesamt) in den Jahren 2008 und 2009; 3. Angabe des Unternehmensumsatzes im Bereich Beratung öffentliche Hand in Deutschland in den Jahren 2008 und 2009. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Umsatz in den Jahren 2008 und 2009 jeweils in Höhe von mindestens 10 000 000 EUR und Umsatz in den Jahren 2008 und 2009 im Bereich Beratung der öffentlichen Hand in Deutschland jeweils in Höhe von mindestens 4 000 000 EUR; bei Bewerbergemeinschaften beziehen sich die Mindestanforderungen auf die Summe der Umsätze der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag zur Beurteilung seiner technischen Leistungsfähigkeit folgende Angaben/ Unterlagen vorzulegen: 1. Angabe der Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter in den Jahren 2008 und 2009; 2. Angabe der Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter in den Jahren 2008 und 2009 im Bereich Beratung öffentliche Hand in Deutschland; 3. Eigenerklärung zur Möglichkeit einer kurzfristigen Bereitstellung qualifizierter weiterer BeraterInnen; 4. Angabe von vier Projektreferenzen der letzten 5 Jahre und einer Projektdauer von mindestens 3 Monaten mit Benennung des Auftraggebers, Projektdauer, Anzahl der Beratertage/ Honorarvolumen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mindestens 35 fest angestellte Mitarbeiter in den Jahren 2008 und 2009 und mIndestens 15 fest angestellte Mitarbeiter in den Jahren 2008 und 2009 im Bereich Beratung der öffentlichen Hand in Deutschland; Möglichkeit der Bereitstellung von bis zu 8 BeraterInnen innerhalb einer Frist von 5 Werktagen; bei Bewerbergemeinschaften beziehen sich die vorstehenden Mindestanforderungen auf die Summe der Mitarbeiter der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein. III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nein. III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN IV.1) VERFAHRENSART IV.1.1) Verfahrensart: Beschleunigtes nichtoffenes Verfahren. Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Dringlichkeit im Programm Phoenix (IT-Neuausrichtung); Notwendigkeit der rechtzeitigen Umsetzung der anstehenden gesetzlichen Änderungen: Konjunkturbedingte Dringlichkeit gem. Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008. IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: Zunächst wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben/ Unterlagen enthält. Unvollständige Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft grundsätzlich geeignet erscheint, die in Rede stehenden Leistungen auszuführen, insbesondere ob er/sie die aufgestellten Mindestanforderungen erfüllt. Soweit mehr als 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften die Eignungsanforderungen erfüllen, erfolgt schließlich drittens unter diesen Bewerbern eine Auswahl von fünf Bewerbern anhand des Kriteriums Erfahrung/Projektreferenzen im Bereich öffentlicher Rentenversicherungen/ Zusatzversorgungseinrichtungen bzw. vergleichbarer Einrichtungen, vornehmlich im öffentlichen Sektor, bezogen auf. a) Kenntnisse der gesetzlichen Rahmenbedingungen; b) Kenntnisse in typischen Aufbau- und Ablauforganisationen; c) Erfahrung im Programmmanagement von großen Softwareentwicklungsprojekten unter Nutzung von Standardsoftware; d) Erfahrung bei Erarbeitung von IT-Strategien/IT-Architekturen auf Basis von SAP-Standardprodukten. Nähere Angaben zur Bewerberauswahl enthalten die Teilnahmeaunterlagen, die per E-Mail (zentraler-einkauf@vbl.de) anzufordern sind. Bei weniger als 5 geeigneten Bewerbern behält sich der Auftraggeber vor, auch weniger als 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufzufordern. IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein. IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein. IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 22.3.2010 - 12:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein. VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein. VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Der Teilnahmeantrag ist in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Beratungsdienstleistung" bis zum 22.3.2010 (12:00), an die unter Ziff. I.1 genannte Stelle einzusenden oder dort einzureichen. Nach Fristablauf eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Für den Teilnahmeantrag sind Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Diese sind zusammen mit weiteren Informationen zu dem zu vergebenden Beratungsauftrag und zur Bewerberauswahl in Teilnahmeunterlagen zusammengefasst und können per e-Mail (zentraler-einkauf@vbl.de) bei dem Auftraggeber angefordert werden. Soweit sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen und/oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht (vgl. § 7a Nr. 3 Abs. 6 VOL/A), sind mit dem Teilnahmeantrag für diese Unternehmen die geforderten Angaben/ Unterlagen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen ist außerdem innerhalb von vier Kalendertagen nachzuweisen, dass die betreffenden Unternehmen dem Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen. Fragen der Bewerber sind bis zum 16.3.2010 per E-Mail (zentraler-einkauf@vbl.de) an den Auftraggeber zu richten und werden gegenüber allen am Auftrag interessierten Unternehmen beantwortet, die dem Auftraggeber durch die Anforderung der Teilnahmeunterlagen bekannt sind. Nach Ablauf der Frist eingehende Fragen werden grds. nicht beantwortet. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer noch erforderlichen Mittelfreigabe. VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn, DEUTSCHLAND. Fax +49 2289499-163. VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Bewerber/ Bieter einen von ihm erkannten/ erkennbaren Vergabeverstoß nicht ordnungsgemäß gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB. VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 5.3.2010. -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de