Ausschreibungen und Aufträge:
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung - D-Bonn
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Dokument Nr...: 67513-2010 (ID: 2010030604582800536)
Veröffentlicht: 06.03.2010
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  BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE
    Dienstleistungsauftrag
    ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
    I.1)  NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Bundesministerium für
    Wirtschaft und Technologie (BMWi), Villemombler Str. 76, Kontakt Referat I
    D 4, z. Hd. von Herrn Apostel, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND. Tel. +49
    3018615-4893. E-Mail: Johann.Apostel@bmwi.bund.de. Fax +49 3018615-304893.
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des Auftraggebers: www.bmwi.de.
    I.2)  ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
    Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
    einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
    Wirtschaft und Finanzen.
    ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
    II.1)  BESCHREIBUNG
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
    Dienstleistung: Dienstleistung.
    Dienstleistungskategorie: Nr. 8.
    Hauptausführungsort, Hauptlieferort, Hauptort der Dienstleistung: Berlin.
    NUTS-Code DE.
    II.1.4)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
    Projekt-Nr. 57/09.
    Thema:
    Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Interoperabilität in der
    Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).
    Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
    Das Projekt "Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der
    Interoperabilität in der IKT" ist Bestandteil des Pakts für Beschäftigung
    und Stabilität der Bundesregierung. Dieses Konjunkturpaket II enthält auch
    ein Investitionsprogramm für die Informationstechnik des Bundes. Eine der
    Hauptbarrieren für die Funktionsfähigkeit komplexer IKT-Systeme sowie für
    den Wettbewerb in der IKT-Branche insgesamt ist die mangelnde
    Interoperabilität der jeweils beteiligten Einzelkomponenten. Begünstigt
    durch dieses Defizit werden i.d.R. marktstarke IKT-Anbieter, da ihre
    Systeme den Markt dominieren. Hier ist Interoperabilität ein wichtiger
    Mechanismus, bestehende wirtschaftlich-technische Abhängigkeiten vor allem
    für die deutsche vorwiegend mittelständische Softwareindustrie abzubauen
    und Kosten für Lizenzen zu senken. Für die öffentliche Verwaltung ist
    Interoperabilität ein geeignetes Instrument, durch mehr Wettbewerb die
    Kosten für die Beschaffung von IKT-Dienstleistungen und -produkten zu
    verringern, da sich die Auswahlalternativen am Markt durch
    Interoperabilität erhöhen. Das Dienstleistungsvorhaben soll im
    wesentlichen auf den Ergebnissen des Gutachtens "Fördernde und hemmende
    Faktoren bei der Herstellung von Interoperabilität(en) im IKT-Bereich"
    (Auftragnehmer: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Consult GmbH,
    endgültige Fertigstellung: voraussichtlich Ende August) aufbauen, diese z.
    T. umsetzen und deshalb möglichst nahtlos hieran anschließen. Soweit
    erforderlich sind vom Auftragnehmer noch zusätzliche Markt- und
    Bedarfsermittlungen für Interoperabilitätstests durchzuführen. Das
    Gutachten stellt nach gegenwärtigem Stand u. a. fest, dass es zum einen
    erforderlich sei, herstellerunabhängige Einrichtungen für die
    Interoperabilitätsprüfung in strategisch wichtigen IKT-Sektoren zu
    schaffen, wo solche Prüfungen fehlten und zum anderen bereits bestehende
    Interoperabilitätstests qualitativ zu bewerten und auf einer gemeinsamen
    Informationsplattform zusammenzufassen, um hierdurch zu einer stärkeren
    (derzeit de facto nicht vorhandenen) Markttransparenz beizutragen. Von
    daher besteht die ausgeschriebene Leistung vor allem darin:
     nach Absprache mit dem Auftraggeber und nach Maßgabe des o. g.
    Gutachtens in (zunächst) 4 ausgesuchten IKT-Anwendungsfeldern
    Einrichtungen zur Prüfung von Interoperabilitäten (Testbeds) zu schaffen,
    zu betreiben und dabei der Standardisierungsdynamik Rechnung zu tragen,
     eine übergreifende (barrierefreie) Informationsplattform im Internet
    über vorhandene Interoperabilitätstests einzurichten, zu betreiben und bei
    den interessierten Anwender- und Herstellerkreisen bekannt zu machen,
    allgemeine Qualitätskriterien in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu
    entwickeln und anhand dieser dort auch bereits bestehende
    Interoperabilitätstests nachvollziehbar und transparent bewertet
    darzustellen, um hierdurch zu einer stärkeren Marktransparenz beizutragen,
     die Gesamtaktivitäten im Rahmen dieses Projekts zu steuern und in
    Zusammenwirken mit den (insbesonders öffentlichen) Beschaffern und
    Herstellern ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das die Fortführung des
    Projekts nach Auslaufen der staatlichen Förderung gewährleistet.
    Weiter unter Punkt VI.3).
    II.1.5)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 73000000.
    II.1.6)  Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein.
    II.2)  ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS
    II.2.1)  Endgültiger Gesamtwert des Auftrags: niedrigstes Angebot: 566
    350,16 und höchstes Angebot: 2 989 875 EUR.
    Ein-schließlich MwSt. MwSt.-Satz (%): 19.
    ABSCHNITT IV: VERFAHREN
    IV.1)  VERFAHRENSART
    IV.1.1)  Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren.
    IV.2)  ZUSCHLAGSKRITERIEN
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
    auf folgende Kriterien:
    1. Qualität und Kompetenz. Gewichtung: 40 %.
    2. Zweckmäßigkeit der Leistung. Gewichtung: 30 %.
    3. Preis. Gewichtung: 30 %.
    IV.2.2)  Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
    IV.3)  VERWALTUNGSINFORMATIONEN
    IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: I D 4 - 02 08 15 -
    57/09.
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
    ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE
    ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
    VI.1)  AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
    GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
    VI.2)  SONSTIGE INFORMATIONEN: Weiter von Punkt II.1.5).
    Die 3 genannten Leistungen (Unterprojekte) sind nach Möglichkeit modular
    aufzubauen, um eine bessere Leistungskalkulation zu ermöglichen. Es ist
    möglich und wird nicht ausgeschlossen bei der Vergabe des Auftrags, die
    Leistungen in der Menge aufzuteilen (Teillose) und getrennt nach Art oder
    Fachgebiet (Fachlose) zu vergeben. Mehrere Teil- und Fachlose dürfen
    zusammen vergeben werden, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies
    erfordern.
    Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften ist möglich.
    Der Auftragnehmer hat vierteljährlich einen elektronischen Statusbericht
    zum Stand der Arbeiten zu erstellen und Abschlußberichte.
    Zu den 3 genannten Leistungen können Workshops durchgeführt werden, wenn
    der Auftragnehmer sie für notwendig hält. Diese sind allerdings gesondert
    zu kalkulieren und auszuweisen.
    Reise- und Nebenkosten sind grundsätzlich nach den Bestimmungen des
    Bundesreisekostengesetzes (BRKG) abzurechnen. Reisekosten, die über die
    Regelarbeitszeit hinausgehen, werden grundsätzlich nicht gesondert
    vergütet. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Neben- und Reisekosten
    der Teilnehmer von Workshops nicht übernommen werden.
    Ihren formlosen Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5)
    genannten Thema können Sie ausschließlich:
     entweder über die elektronische Vergabeplattform des Bundes
    (www.evergabe-online.de),
     oder per Post- oder Expresszustellung (in zweifacher Ausfertigung) in
    der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I
    Nr. 1) einreichen.
    Er muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 31.7.2009 bis
    15:00 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingegangen sein.
    Die Übermittlung per elektronischer Vergabeplattform ist - bis zum Ablauf
    der Abgabefrist - zu jeder Zeit möglich. Informationen zum elektronischen
    Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit
    usw.) finden Sie auf der Internetseite "www.evergabe-online.de". Wenn Sie
    Ihren Antrag per Post- oder Expresszustellung einreichen, ist auch eine
    spätere Angebotsabgabe über die Vergabeplattform nicht möglich.
    Bei Post- oder Expresszustellung kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte
    deutlich mit "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I D 4 - 57/09!" und
    beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-)
    Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr - 15:00
    Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag
    rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie die Einreichung Ihres Antrags daher
    so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann.
    Später, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder
    unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden
    nicht berücksichtigt.
    Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen - auch internationale - sind
    zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven und /
    oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
    Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die die für die Erfüllung der
    vertraglichen Verpflichtungen erforderliche "Fachkunde, Leistungsfähigkeit
    und Zuverlässigkeit" besitzen (§ 25 Nr. 2 VOL/A). Der Zuschlag wird auf
    das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot
    erteilt (siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1).
    VI.3)  RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN:
    VI.3.1)  Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer:
    Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn, DEUTSCHLAND.
    Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren:
    Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie,
    Referat I B 3, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND.
    VI.3.3)  Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
    erhältlich sind: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat
    I B 3, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND.
    VI.4)  TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 4.3.2010.
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             Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
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