Ausschreibung: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - D-Frankfurt
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen.
Dokument Nr...: 117798-2008
Veröffentlicht: 03.05.2008
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BEKANNTMACHUNG SEKTOREN
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Fraport AG, Fraport AG,
Abteilung ZEB BL Gebäude 664, Raum 3515, z. Hd. von Frau Jost, D-60547
Frankfurt. Tel. (49-69) 69 06 00 70. E-Mail: f.jost@fraport.de. Fax
(49-69) 69 06 01 99.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.fraport.de.
Weitere Auskünfte erteilen: EU-P 358-08AB, Projekt B-001253,
Rahmenbauantrag Terminal 2, Fraport AG, Abt.IFM-PE, z. Hd. von Herrn
Braun, D-60547 Frankfurt. Tel. (49-69) 69 06 01 09. E-Mail:
h.braun@fraport.de. Fax (49-69) 69 05 80 44.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
den oben genannten Kontaktstellen.
Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen.
I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS: Flughafenanlagen.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: EU-P358-08AB,
Projekt B-001253, Rahmenbauantrag Terminal 2, Planungsleistungen bei der
Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 3.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
Hauptort der Dienstleistung: Flughafen Frankfurt/Main.
NUTS-Code: DE712.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Die
Fraport AG beabsichtigt im Norden des Flughafens Frankfurt Maßnahmen zur
Mängelbeseitigung und der haustechnischen Ertüchtigung in der Gesamtanlage
des bestehenden Terminal 2, bestehend aus den Gebäuden 149-152, 155 und
157, durchzuführen.Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen bei
der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 3, Kostengruppe 450/DIN276, für
die Leistungsphasen 1-4 gemäß HOAI.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 74224000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Die zu erbringenden Planungsleistungen
bei der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 3, Kostengruppe 450/DIN276,
umfassen die Leistungsbilder der Leistungsphasen 1-4 gemäß HOAI § 73. Die
Planungsleistungen umfassen Bestandsanalysen mit Anlagenbewertungen sowie
sämtliche Untersuchungs- und Planungsleistungen im gesamten Gebäudekomplex
Terminal 2. Zudem sind Untersuchungen zur technischen Erneuerung und
Anlagenoptimierung aus Gründen von Wirtschaftlichkeit, Energieeinsparung,
Umweltschutz, Betriebssicherheit etc. vorzunehmen. Projektumfang:
(Anlagenbestand) Gesamtgebäudekomplex Terminal 2 des Flughafen Frankfurt
a. M. - Errichtungszeitraum 1989-1994 -Bruttogeschossfläche (BGF) ca. 360
000 m² -Umbauter Raum (UBR) ca. 2 500 000 m³ Sämtliche Leistungen sind für
ein Projekt Bauen im Bestand, unter laufendem Betrieb in einem Sonderbau
nach Hessischer Bauordnung (HBO) zu erbringen. Das Projekt besteht im
wesentlichen aus Maßnahmen zur Mängelbeseitigung in der technischen
Gebäudeausrüstung. Ebenfalls bestehen Mängel im baulichen Bestand.
II.2.2) Optionen: Ja.
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen.
Stufe 1: Planungsleistungen für die Bestandsanalyse, die
Grundlagenermittlung und die Vorplanung. Stufe 2: Planungsleistungen für
die Entwurfsplanung. Stufe 3: Planungsleistungen für die
Genehmigungsplanung.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: 1.Für den Fall der
Auftragserteilung ist vom Bieter/Auftragnehmer eine Sicherheit für die
Vertragserfüllung als Bareinbehalt von den Abschlagsrechnungen in Höhe von
5 % der Bruttorechnungssummen zu leisten. 2.Die Fraport AG hat eine
gebündelte Bauleistungs-, Montage und Haftpflichtversicherung
abgeschlossen, in der die Berufshaftpflicht des Auftragnehmers
mitversichert ist.Für planend oder bauleitend tätige Architekten,
Ingenieure, Projektsteuerer und dergleichen besteht eine
Berufshaftpflichtversicherung bis zu einer Versicherungssumme von 15 000
000 EUR je Versicherungsfall, 2-fach maximiert je Versicherungsjahr.
Versichert sind einerseits Sach- und Vermögensschäden am Objekt, welches
Gegenstand der Tätigkeit war, sowie andererseits Personenschäden und
Schäden an Sachen Dritter oder sich daraus ergebende Vermögensschäden, die
als Folge von Verstößen bei der beruflichen Tätigkeit eingetreten sind.
Die Beteiligung des Bieters/Auftragnehmers an der Versicherungsprämie
erfolgt durch einen Abzug in Höhe von 5 der jeweiligen geprüften und
freigegebenen Abschlags- und Schlussrechnungsforderungen des
Bieters/Auftragnehmers. Die Selbstbeteiligung an den Aufwendungen des
Versicherers aus der Berufshaftpflichtversicherung beträgt je
Versicherungsfall 50 000 EUR und ist in jedem Fall vom jeweiligen
Auftragnehmer zu tragen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften(falls zutreffend): Zahlung gemäß
Leistungsstand/Zahlungsplan.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen
Mitgliedern unterzeichnete Erklärung unter zwingender Verwendung des beim
Auftraggeber erhältlichen Formblattes abzugeben, -in der die Bildung einer
Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, -in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist, -dass der bevollmächtigte Vertreter die
Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, -dass
alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, ansonsten wird die
Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung: Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen bei
Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert;
bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit dem
Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend
ausgeschlossen. Eigenerklärung des Bewerbers, dass -über sein Vermögen
weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag
mangels Masse abgelehnt wurde. -sich sein Unternehmen nicht in Liquidation
befindet. -er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben
sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß
erfüllt hat, -keine rechtskräftige Feststellung über berufliche
Verfehlungen besteht. -er im Auftragsfall die Sicherheiten gemäß III.1.1
für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt. -er einen
Verhaltensstandard niedergelegt hat, diesen im Unternehmen kommuniziert
und seine relevanten Geschäftsprozesse danach ausgerichtet hat. Ziel des
Verhaltensstandards ist die Gewährleistung integren Geschäftsverhaltens im
Sinne einer präventiven Antikorruptionsmaßnahme.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Folgende
aktuelle Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften von allen
Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder
unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. -Eigenerklärung zum
Nettojahresumsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die
folgenden Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften von allen
Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder
unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. 1. Unternehmensangaben: -
Jahr der Firmengründung, - Angabe, ob eine Zertifizierung nach DIN EN ISO
9001 vorliegt (nur soweit vorhanden). 2. Darstellung der Anzahl der in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich
beschäftigten festangestellten Ingenieure/Architekten 3. Angabe von
Referenzleistungen des bewerbenden Büros bzw. von Mitgliedern (Büros) der
Bewerbergemeinschaft aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden
Leistung vergleichbar sind. Es muss mindestens 1 Referenz unter Nennung
folgender zusätzlicher Angaben benannt werden: - Art des Referenzobjektes
- Anrechenbare Kosten der Planungsaufgabe des Referenzobjektes -
Auftraggeber der Referenz (ein Ansprechpartner ist nur auf gesondertes
Verlangen von Fraport zu benennen) - Investitionskosten in EUR (netto) -
Auftragswert der erbrachten Leistung in EUR (netto) - Zeitraum der
Leistungserbringung - Anteil der selbst erbrachten Leistungen unter
Benennung der erbrachten Leistungsbilder und Leistungsphasen sowie unter
Benennung erbrachter Grundleistungen und Besonderer Leistungen nach der
HOAI. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausnahmsweise ausreichend, wenn
von mindestens einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mindestens 1
Referenz angegeben wird. Sowohl bei Bewerbern als auch bei
Bewerbergemeinschaften werden die besten Referenzen - maximal drei -
gewertet.Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen alle vorstehend
geforderten Angaben vollständig getätigt wurden. 4. Persönliche Referenzen
des Projektleiters und/oder der Teilprojektleiter - Angabe von
persönlichen Referenzen des vorgesehenen Projektleiters und/oder der
vorgesehenen Teilprojektleiter. Referenzleistungen aus den letzten 5
Jahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind. Es muss insgesamt mindestens 1
Referenz des Projektleiters und/oder eines Teilprojektleiters unter
vollständiger Nennung folgender zusätzlicher Angaben benannt werden: - Art
des Referenzobjektes - Anrechenbare Kosten der Planungsaufgabe des
Referenzobjektes - Auftraggeber der Referenz (ein Ansprechpartner ist nur
auf gesondertes Verlangen von Fraport zu benennen) - Investitionskosten in
EUR (netto) - Auftragswert der erbrachten Leistung in EUR (netto) -
Zeitraum der Leistungserbringung - Anteil der selbst erbrachten Leistungen
unter Benennung der erbrachten Leistungsbilder und Leistungsphasen sowie
unter Benennung erbrachter Grundleistungen und Besonderer Leistungen nach
der HOAI. Sowohl bei Bewerbern als auch bei Bewerbergemeinschaften werden
die besten Referenzen - maximal drei der/des Projektleiters und der
Teilprojektleiter insgesamt gewertet.Es werden nur Referenzen gewertet,
bei denen alle vorstehend geforderten Angaben vollständig getätigt wurden.
5. Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle eine Niederlassung/Büro am
Flughafen Frankfurt/Main eröffnet wird bzw. die Leistungen von dort
betreut werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten: Ja.
1. Die Leistungen müssen auf der Grundlage -des Luftverkehrgesetzes -der
Hessischen Bauordnung (HBO) -des Bundesimmissionsschutzgesetzes -der
Fraport Regelwerke -den anerkannten Regeln der Technik -den sonstigen für
die Leistungen der Architekten und Ingenieure maßgeblichen Bestimmungen
und amtlichen Vorschriften -der technischen Regelwerke für die Errichtung
von Flughäfen sowie der einschlägigen Normen und DIN-Vorschriften erbracht
werden. 2. Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder
berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur oder
Ingenieur zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine
Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome
(EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik
Deutschland als Beratender Ingenieur oder Ingenieur tätig zu werden.
Bei juristischen Personen muss mindestens einer der Gesellschafter und der
verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten
Anforderungen erfüllen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
auf folgende Kriterien: die Kriterien, die in den
Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber: EU-P 358-08 AB, Projekt B-001253,
Rahmenbauantrag Terminal 2.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf
Teilnahme: 30.5.2008 - 11:00.
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können: Deutsch.
Sonstige: Bei fremdsprachigen Dokumenten sind diese in deutscher
Übersetzung beizulegen.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Auftragsausführung: Beginn: voraussichtlich
September 2008 Ende: voraussichtlich Mitte 2011 In Kapitel III.2
geforderte Eigenerklärungen und geforderte Angaben werden u.a. im Rahmen
der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht
separat zu erklären/abzugeben. Der Download der Formulare für die
Teilnahmeanträge muss über die Homepage http://ausschreibung.fraport.com
erfolgen. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser
Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen,
ansonsten wird der Bewerber/Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein Originalexemplar der
Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache
auszufüllen und zu unterzeichnen und einschließlich der geforderten
Anlagen, Nachweise und Erklärungen einzureichen. Dabei sind zwingend
ausschließlich die beim Auftraggeber erhältlichen Formblätter zu
verwenden. Im Verhandlungsverfahren werden zwischen 3 und 7 Bewerber zur
Angebotsabgabe aufgefordert. Bewerber/Bewerbergemeinschaften können zum
Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von
Nachunternehmern verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit
den Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Als Nachunternehmer kommen
daher auch solche Unternehmen in Betracht, die mit dem Einzelbewerber/den
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaften in einem Konzern verbunden sind.
Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung
auf Nachunternehmer verweisen, müssen Bewerber/Bewerbergemeinschaften
bereits mit dem Teilnahmeantrag den/die Nachunternehmer benennen. Der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich mit dem Teilnahmeantrag
nachweisen, dass er/sie auf die Mittel des/der Nachunternehmer im Fall der
Auftragserteilung tatsächlich zugreifen kann. Der Nachweis der
tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer
Eigenerklärung des Nachunternehmers erfolgen, in welche sich dieser für
den Fall der Beauftragung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegenüber
diesem/dieser unwiderruflich verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während
der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen (siehe Musterformular
"Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer" zum Download unter
www.fraport.de- quickfinder-Ausschreibungen). Soweit ein Bewerber/eine
Bewerbergemeinschaft zum Beleg der eigenen Eignung auf die
Eignungsnachweise eines Nachunternehmers verweist, ist die Eignung des
Nachunternehmers nur anhand derjenigen (Eignungs-)Nachweise/Angaben
nachzuweisen, die die Bewerber/Bewerbergemeinschaften anstelle eigener
Eignungsnachweise/Angaben von dem Nachunternehmer zum Nachweis der eigenen
Eignung angeben. Die Eignung des in Bezug genommenen Nachunternehmers ist
darüber hinaus nicht anhand der im übrigen für den Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft selbst geforderten weiteren Eignungsnachweise
nachzuweisen, es sei denn, dass aus dem Bekanntmachungstext das
Erfordernis weiterer Eignungsnachweise für den in Bezug genommenen
Nachunternehmer folgt. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere
Eignungsnachweise für in Bezug genommene Nachunternehmer gegebenenfalls
ergänzend nachzufordern. Fehlt der Nachweis der tatsächlichen
Zugriffsmöglichkeit oder fehlen die vorstehend genannten
Eignungsnachweise, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend
ausgeschlossen. Der Austausch eines im Teilnahmeantrag für die eigene
Eignung benannten Nachunternehmers nach Aufforderung zur Angebotsabgabe
bzw. im Angebot führt zum zwingenden Ausschluss des Angebots. Die Auswahl
der Bieter erfolgt anhand folgender Kriterien unter Maßgabe der zum
Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen: A)
Allgemeine Eignung Bewerber (Gewichtung 35 %) 1. Unterkriterium
Unternehmen Allgemein (Gewichtung 40 %) 1.1 Gründungsjahr (Zeit seit
Firmengründung) (Gewichtung 75 %), 1.2 Zertifizierung (Gewichtung 25 %) 2.
Unterkriterium: Anzahl der Ingenieure / Architekten (Gewichtung 40 %),
3. Unterkriterium Umsatzzahlen (Gewichtung 20 %) B) Fachliche Eignung
Bewerber Referenzen des Büros (Gewichtung 40 %) 1. Unterkriterium
Vergleichbarkeit der Referenzobjekte (Gewichtung 50 %) 1.1 Art des
Referenzobjektes (Gewichtung 50 %) 1.2 Vergleichbarkeit der
Investitionskosten in EUR (Gewichtung 25 %) 1.3 Vergleichbarkeit des
Auftragswerts der erbrachten Leistung (Gewichtung 25 %)2.Unterkriterium
Vergleichbarkeit erbrachter Leistungen (Gewichtung 50 %) C) Fachliche
Eignung Projektleiter/Teilprojektleiter Persönliche Referenzen
(Gewichtung 25 %) 1. Unterkriterium Vergleichbarkeit der Referenzobjekte
(Gewichtung 50 %) 1.1 Art des Referenzobjektes (Gewichtung 50 %) 1.2
Vergleichbarkeit der Investitionskosten in EUR (Gewichtung 25 %) 1.3
Vergleichbarkeit des Auftragswerts der erbrachten Leistung (Gewichtung 25
%)2.Unterkriterium Vergleichbarkeit erbrachter Leistungen (Gewichtung 50
%) Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in
einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt.
Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle Angebote
vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Sollte die Auswahl der Bieter für
die zweite Stufe des Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer
Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber
einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt
einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Bitte reichen Sie Ihren
Teilnahmeantrag im verschlossenen Umschlag, mit der Aufschrift der
Ausschreibungsnummer EU-P358-08AB ein.
VI.4) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des
Landes Hessen beim Regierungspräsidium, D-64278 Darmstadt.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens
kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer gestellt
werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein
wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die
unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag
informiert hat und 14 Tage seit Absendung dieser Information vergangen
sind. (§13VgV).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 30.4.2008.
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