Ausschreibung: Bürogebäude - D-Berlin
Mehrzweckgebäude.
Geschäftsgebäude.
Bürogebäude.
Kauf oder Verkauf von Grundstücken.
Dokument Nr...: 116868-2008
Veröffentlicht: 03.05.2008
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BAUKONZESSION
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Adlershof Projekt GmbH, Rudower
Chaussee 19, z. Hd. von Frau Ute Hübener, D-12489 Berlin. Tel. (49-30) 63
92 39 18. E-Mail: ute.huebener@adlershof-projekt.de. Fax (49-30) 63 92 39
33.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Spezifische Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten
Kontaktstellen.
Anträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Entwicklungsträger.
Sonstiges: Immobilien.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG DER BAUKONZESSION
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Vergabe Grundstücksflächen Rudower Chaussee/Am Studio in Berlin-Adlershof.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung: Erbringung der
Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln gemäß den vom Auftraggeber
genannten Erfordernissen
NUTS-Code: DE300.
Hauptausführungsort: Berlin.
II.1.3) Kurze Beschreibung des Auftrags: Die Adlershof Projekt GmbH ist
Entwicklungsträger und Treuhänder des Landes Berlin für den festgesetzten
städtebaulichen Entwicklungsbereich "Berlin-Johannisthal/Adlershof".
Auftragsgegenstand ist die Veräußerung von 3 im Eigentum Berlins stehenden
Teilflächen mit einer Größe von ca. 924 qm (Teilfläche I), ca. 983 qm
(Teilfläche II) und 2346 qm (Teilfläche III) im Geltungsbereich des
Bebauungsplans XV-51a zur Bebauung im Rahmen des vorgegebenen
Planungsrechts. Die Teilflächen sind derzeit unbebaut. Sie liegen im
Bereich der Kreuzung der Straßen Rudower Chaussee und Am Studio und eignen
sich vor allem für die Ansiedlung städtischer Handels- und
Dienstleistungseinrichtungen. Vorgesehen ist der Abschluß eines
Grundstückskaufvertrages nebst Bauverpflichtung mit einem Investor, der
für sich selbst oder für einen anderen baut, nach Möglichkeit über alle
Teilflächen. Für die Teilflächen II und III können dem Auftragnehmer
alternativ zu einem sofortigen Ankauf befristete Optionsrechte eingeräumt
werden. Für den Fall der Nichtausübung eventuell eingeräumter Optionen
soll sich der Auftragnehmer verpflichten, alle erforderlichen
Mitwirkungshandlungen vorzunehmen, um eine separate Vermarktung der
Teilflächen II und III durch Berlin und eine anschließende Bebauung durch
Dritte zu ermöglichen; dies betrifft insbesondere die Erschließung der
Teilflächen und die Einräumung erforderlicher privatrechtlicher sowie
öffentlich-rechtlicher Sicherheiten wie Dienstbarkeiten und Baulasten. Ein
Informationsmemorandum des Auftraggebers kann im Internet unter der
Anschrift www.adlershof.de abgerufen werden. Vorliegende planerische
Konzepte Dritter für eine mögliche Nutzung der Flächen kann der
Auftraggeber aus Rechtsgründen nicht zur Verfügung stellen; der
Auftraggeber wird aber Sorge dafür tragen, dass Interessenten und Bieter
alle vorhandenen grundstücksbezogenen Informationen erhalten und in dem
gebotenen Umfange ihrerseits planerische Überlegungen anstellen können.
Über das Informationsmemorandum hinausgehende Ausschreibungsunterlagen
erhalten diejenigen Bieter, die im Anschluss an den zunächst
durchzuführenden Teilnahmewettbewerb zur Abgabe eines Angebotes
aufgefordert werden.
II.1.4) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 45213150,
45213110, 45211350, 70122000.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.1.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: 1. Aktueller Handelsregisterauszug (datierend maximal 3 Monate
vor Einreichung des Teilnahmeantrags) 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen
von Ausschlußgründen folgenden Inhalts: a) Ich/Wir erklären, dass eine
Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht
rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 8 a Nr. 1 Abs. 1 Satz 1
a) bis g) VOB/A genannten Bestimmungen verurteilt worden ist und
mein/unser Unternehmen darüber hinaus keine schwere Verfehlung im Sinne
von § 8 Nr. 5 Abs. 1 c) VOB/A begangen hat, durch die meine/unsere
Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage gestellt ist; b) Ich/Wir erklären,
dass über mein/unser Unternehmen kein Insolvenzverfahren oder ein
vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung
beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist
und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet; c) Ich/Wir
erklären, dass ich/wir unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
ordnungsgemäß erfüllt haben; d) Ich/Wir erklären, dass wir Mitglied der
Berufsgenossenschaft sind; Die Vergabestelle behält sich vor, aktuelle
Gewerbezentralregisterauszüge oder Bundeszentralregisterauszüge
nachzufordern. Bei Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften hat jeder
Bewerber die vorgenannten Nachweise vorzulegen. Will sich der Bewerber auf
Kapazitäten Dritter berufen, insbesondere auf Nachunternehmer, hat er mit
seinem Teilnahmeantrag eine schriftliche Verpflichtungserklärung des oder
der Dritten vorzulegen, aus der sich ergibt, dass der oder die Dritte/n
für den Fall der Beauftragung des Teilnehmers bereit sind, die jeweils in
Rede stehenden Leistungen zu erbringen. Weiter sind mit dem
Teilnahmeantrag auch seitens des oder der Dritten die vorgenannten
Nachweise vorzulegen.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: a) Vorlage von Jahresabschlüssen des Unternehmers sowie Angabe
der erzielten Umsätze des Unternehmers für die letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren; Will sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft auf Drittunternehmen berufen, die insbesondere als
Nachunternehmer eingesetzt werden sollen, müssen die Jahresabschlüsse und
Umsatzangaben für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre auch für
die Dritten mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden; ferner ist eine
Erklärung vorzulegen, wonach die Dritten für den Fall der Beauftragung des
Unternehmers bereit sind, die jeweils in Rede stehenden Leistungen für
diesen zu erbringen. b) Nachweis über ein sofort verfügbares Kapital von
mindestens 2 000 000 EUR und Vorlage einer vorläufigen schriftlichen
Finanzierungszusage eines Dritten, insbesondere eines Kreditinstitutes,
hinsichtlich eines Betrages von mindestens 6 500 000 EUR (sofort
verfügbares Kapital des Investors wird auf diesen Betrag angerechnet) für
den Erwerb der Teilfläche I des Grundstücks Rudower Chaussee/Am Studio und
die für die vertragsgemäße Bebauung der Teilfläche I voraussichtlich
entstehenden Kosten. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Prüfung der
Umsatzangaben, der Verfügbarkeit des Kapitals und der Finanzierungszusage
Dritter Unterlagen nachzufordern.
III.1.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a)
Angaben zur jahresdurchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte in den
vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; b) Angaben zu vom
Unternehmer durchgeführten Projektentwicklungen in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren, die nach Art und Umfang mit den für das
zum Verkauf anstehende Areal beabsichtigten Nutzungen vergleichbar sind.
Die Referenzen sind jeweils in Tabellenform darzustellen, genannt werden
müssen dabei Auftraggeber, Nutzungsarten, Flächen, Realisierungszeitraum
sowie Kosten des Grunderwerbs, der Planung und des Baus. Für die
Teilnehmerauswahl werden maximal 5 Referenzen berücksichtigt. Mitglieder
von Bewerbergemeinschaften haben ihre Referenzen jeweils gesondert
auszuweisen. Referenzen von Dritten, insbesondere Nachunternehmern, sind
ebenfalls als solche zu kennzeichnen; sie werden zugunsten des Bewerbers
nur berücksichtigt, wenn mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche
Erklärung des Dritten vorgelegt wird, dass dieser bereit ist, im Falle der
Beauftragung des Teilnehmers Leistungen für diesen zu erbringen.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ZUSCHLAGSKRITERIEN: Wirtschaftlich günstigstes Angebot nach Maßgabe
der in den Verdingungsunterlagen aufgeführten Kriterien.
IV.2) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.2.2) Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen: 20.6.2008 -
12:00.
IV.2.3) Sprache(n), in der (denen) die Anträge abgefasst sein können:
Deutsch.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN: Der Auftraggeber führt ein
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Alle
Teilnahmeanträge und sonstigen Unterlagen sind schriftlich und in
deutscher Sprache einzureichen (Übermittlung per email genügt nicht). Der
Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen. Interessenten, die einen
Teilnahmeantrag einreichen wollen, werden gebeten, der Vergabestelle
unverzüglich ihre Anschrift mitzuteilen, damit ihnen erforderlichenfalls
aktuelle Informationen übermittelt werden können. Zur Angebotsabgabe
werden maximal 5 Teilnehmer aufgefordert. Dabei werden die
Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren geprüft: - 1. Stufe:
Prüfung der Vollständigkeit der geforderten Nachweise und Erklärungen - 2.
Stufe: Vorliegen von Ausschlußgründen - 3. Stufe: Prüfung der
wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit
gemessen an der ausgeschriebenen Leistung Sollte die Prüfung ergeben, dass
mehr als 5 Bewerber die Anforderungen erfüllen, wird der Auftraggeber die
zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber auswählen, die die
Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der
Auftraggeber die Eignungsvoraussetzungen gewichten und bewerten. Dabei
wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, nach der der
Bewerber maximal 100 Punkte erreichen kann. Von diesen 100 Punkten
entfallen: - max. 50 Punkte auf den durchschnittlichen Jahresumsatz des
Unternehmers nach III.1.2 a) - max. 50 Punkte auf die Bewertung der
Referenzen nach III. 1.3 b) Der Auftraggeber hat ein Wertgutachten
erstellen lassen, aus dem sich ein Verkehrswert der zur Veräußerung
vorgesehenen Flächen bei voller baulicher Ausnutzung ergibt. Ein auf
dieser Basis berechneter Mindestverkaufspreis wird denjenigen Bietern, die
zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, mit den Vergabeunterlagen
mitgeteilt. Sollte dieser Mindestverkaufspreis nicht erzielt werden,
behält sich der Auftraggeber vor,das Verfahren einzustellen.
Entsprechendes gilt, wenn eventuell erforderliche Gremienzustimmungen zu
dem Verkauf verweigert werden.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des
Landes Berlin, Martin-Luther-Str. 105, D-10825 Berlin. Tel. (49-30) 90 13
83 16. Fax (49-30) 90 13 76 13.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 28.4.2008.
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